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Florian Homm spricht Klartext über die Deutsche Bank (Video)

Der ehemailge Hedgefondsmanager Florian Homm ist ein Insider, einer, der weiß, was gespielt wird. Was sagt Homm über die Lage der Deutschen Bank – und damit über die wohl wichtgste Frage derzeit an den Märkten?

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FMW-Redaktion

Wenn man stark untertreiben wollte, könnte man sagen: Florian Homm ist nicht unumstritten! Als wir ein Interview führten mit Florian Homm („Unser Finanzsystem – Tod auf Raten oder Implosion“), haben wir daher folgende einleitende Sätze geschrieben:

„Florian Homm war eine Größe in der Hochfinanz: extrem erfolgreich vor allem durch Short-Spekulationen, spielte er in der Champions League der Finanzmärkte. Dann der Absturz – die Vorwürfe gegen ihn dürften bekannt sein und müssen hier nicht noch einmal thematisiert werden.“

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Florian Homm
(Das Foto wurde uns zur Verfügung gestellt von Michael Uhlemann)

Auch wenn Homm also durchaus eine schwierige Vergangenheit hat, sollte man sich nicht täuschen: Homm ist ein Insider, einer, der weiß, was gespielt wird. Daher hier seine Einschätzungen zur Deutschen Bank, der derzeit wohl wichtigsten Frage an den Finanzmärkten:

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    sascha

    4. Oktober 2016 11:35 at 11:35

    UUUUuuuuuuuuuu da werden Köpfe rollen in der Politik …. dass bedeutet wir werden ein Einbruch sehen, wie immer überraschend, wenn alle noch schlafen.
    Mir wird schlecht.

    MFG

  2. Avatar

    m.d

    4. Oktober 2016 12:49 at 12:49

    Er sagt seit zwei jahrzehnten. Das heißt das nach meinem Lieblingspolitiker Helmut Kohl der Untergang der Deutschen Bank begann. Die Politiker danach haben versagt.
    Auch die Politik hat in genau dieser zeit den Untergang der gut bezahlten Arbeitnehmerschaft eingeläutet und den Startschuss das von Millionären Multimillionäre wurden.

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    leuebeach

    4. Oktober 2016 13:24 at 13:24

    bloss keine Panik, Politik und Notenbänker werden schon dafür sorgen, dass nichts Grösseres anbrennt

  4. Avatar

    frank.trg

    4. Oktober 2016 13:46 at 13:46

    Ich verstehe das Problem mit der DB nicht so ganz. Die Deutsche Bank ist systemrelevant. Deshalb wird es nicht zu einer Pleite wie bei Lehman-Brothers kommen. Vielleicht wird die DB zerstückelt, verkauft oder verstaatlicht aber eine Pleite mit anschließendem Crash ist wegen der Systemrelevanz ausgeschlossen. Ist dann zwar vermutlich der Todesstoß für Merkel, aber damit hätte man nur ein weiteres Problem gelößt.

  5. Avatar

    marc

    4. Oktober 2016 14:31 at 14:31

    Wenn das so ist, ist ja alles ok.
    Aus dieser Perspektive kann überhaupt nichts schiefgehen. Schulden-Banken-Staatskrisen und Finanzcrashs kanns demnach nicht mehr geben, weil ja alles irgendwie verkauft, zerstückelt und verstaatlicht wird.
    Dumm nur, dass das eigene Vermögen dann halt auch verkauft, zerstückelt und verstaatlicht wird, wie uns die Geschichte lehrt.

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    Harry Pasiak

    4. Oktober 2016 14:36 at 14:36

    Florian Homm wurde doch fromm…

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    V

    5. Oktober 2016 00:36 at 00:36

    Für „Klartext“ sollte der Herr sich besser artikulieren können. Es ist ein Grauen ihm zuzuhören!

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Aktien

Daimler halbiert Jahresgewinn – egal, Dax auf Rekordhoch

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Der Dax klettert heute auf sein absolutes Rekordhoch bei 13.640 Punkten (aktuell 13.568). Damit schaffte der Dax es heute sein altes Rekordhoch von vor genau zwei Jahren um 44 Punkte zu übertreffen. Die Charttechnik kennt ein gewisses Phänomen. Werden alte Höchststände erreicht uns sogar schnell überlaufen, kann es öfters erstmal zu einem kleinen Rückschlag kommen, bevor der nächste große Anlauf nach oben gemacht wird. Kommt es diesmal auch so?

Dax steigt trotz Daimler-Daten

Warum steigt der Dax heute auf ein neues Rekordhoch? Sicher nicht wegen Daimler. Dort hat man heute früh (Ergebnisse eigentlich erst am 11. Februar) ad hoc als Kurzmitteilung die wichtigsten Finanzdaten für das letzte Jahr veröffentlicht. Und siehe da. Im Vergleich 2018 (11,1) sinkt der Gewinn (EBIT) auf 5,6 Milliarden Euro. Weil die vorigen drei Quartale schon bekannt waren, und jetzt nur noch das 4. Quartal zur Gesamtjahreszahl hinzugefügt wurde, konnte man sowas schon erahnen (hier die Details). Aber dennoch, die Daimler-Aktie verliert heute 1,5%. Der Dax ist aktuell aber mit 0,1% im Plus nach der Überschreitung des alten Rekords heute früh.

Laut Börse Online spricht der Portfolio-Manager Thomas Altmann aktuell davon, dass die Gewinne der 30 Dax-Unternehmen ihren Rekordwert aus dem Jahr 2018 noch nicht wieder erreicht hätten. Aber der Dax erreicht aktuell Allzeithochs. Von daher werde die Luft im Dax dünner. Steigende Kurse und fallende Gewinne würden den Markt anfälliger für Korrekturen machen. Aber ja, meine Güte, warum steigt der Markt denn nun aktuell?

Lichtblicke von der Konjunktur

Gestern fiel der ZEW-Index deutlich besser aus als erwartet. Und die Bundesbank sieht laut Aussagen von vorgestern Anzeichen, dass sich das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland stabilisieren könnte. Also, es gibt einige kleine Bausteine für eine bessere Stimmung rund um die deutsche Wirtschaft. Können Bau und Dienstleistungen also doch derart stabilisierend wirken, so dass die aktuelle Rezession in der Industrie für die gesamte Volkswirtschaft doch noch zu verkraften ist? Gefühlt wirkt es jedenfalls derzeit so. Den tollen ZEW-Index sieht zum Beispiel Jasper Lawler von der London Capital Group heute als wichtigen Baustein für den Rekord im Dax.

Auch wirkt die Gefühlslage derzeit so, als könne China den Corona-Virus doch irgendwie eindämmen? Doch keine Konsumflaute in Asien aufgrund von Ängsten vor dem Virus? Dazu gibt es in Sachen Handelskrieg aktuell keine negativen Aussagen, und auch in Sachen Iran-Krise hört man derzeit gar nichts. Im Gegenteil. Donald Trump präsentiert in Davos eine rosa rote super tolle US-Konjunktur. Und by the way… erst gestern ist Deutschlands wohl offenbar vertrauenswürdigster Verbraucherschützer in Sachen Geldanlage Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip im NDR aufgetreten. Tenor: Nullzinsen, rein in Aktien.

Langfristig wäre das eine gute Sache, so darf man Tenhagens Aussagen sinngemäß zusammenfassen. Und ja, warum auch nicht? Die Kurse steigen ja gerade alle? Gut, in Japan liegen die Kurse seit 30 Jahren immer noch im Minus. Aber Japan ist weit weg. Nein, nein, keine Angst, wir wollen hier niemanden davon abhalten Aktien zu kaufen. Wie lautet die Bauernweisheit nochmal? Aktien kaufen wenn sie teuer sind? Aktien kaufen wenn sie auf Rekordniveau notieren? Vielleicht legt die BILD bald nochmal nach mit dem Hinweis, dass man jetzt Aktien kaufen muss? Aber jetzt wirklich, Scherz bei Seite. Die Hausse läuft schon jahrelang. Und niemand weiß, wie lange sie noch weiter laufen wird. Einen Monat, ein Jahr, fünf Jahre?

Dax-Verlauf seit 1998
Der Dax seit 1998. Da fallen die Abstürze durch den Tech-Crash und die Finanzkrise 2008 ja kaum noch auf?

Frankfurter Börsengebäude
Die Frankfurter Börse. Foto: Mylius GFDL 1.2

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Markus Koch LIVE zum Handelsstart in New York – es regnet Geld

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Hanelsstart an der Wall Street. Es regnet wohl Geld für Elon Musk. Das erklärt Markus Koch genauer – hochinteressant! Mehr im Video auch zu den Zahlen bei Netflix, IBM, Johnson & Johnson. Auch das Corona-Virus ist ein Thema.

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Genial: Unternehmen macht aus Luft reinstes Trinkwasser

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Lieber Börsianer,

die Welt ist voller Innovation und großartiger neuer Ideen. Erst vor wenigen Tagen bin ich auf ein junges israelisches Unternehmen gestoßen, das ein wirklich revolutionäres Geschäftsmodell verfolgt. Watergen gewinnt aus Luft reinstes Trinkwasser. Ist das ein Wunder? Nein, natürlich nicht, sondern exakte Naturwissenschaft. So funktionierte die Technologie: Ein Generator zieht Außenluft ein und reinigt diese Luft zunächst von Schmutz- und Staubpartikeln. Anschließend wird die Luft stark heruntergekühlt, so dass die in der Luft enthaltene Luftfeuchtigkeit kondensiert.

Im letzten Schritt wird das Rohwasser schließlich gefiltert und um einige Minerale ergänzt. Am Ende zapft der Verbraucher das so gewonnene Trinkwasser aus einem handelsüblichen Wasserspender. Größere Anlagen können das Trinkwasser allerdings auch gleich ins öffentliche Versorgungsnetz einspeisen. Die Fachwelt steht Kopf. Die Politik ist begeistert. So machte Bundeskanzlerin Merkel oder etwa der brasilianische Präsident Bolsonaro dem Unternehmen ihre…..

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