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Florian Homm: USA sind Herr über deutsches Gold

Bekanntlich hat die Deutsche Bundesbank kürzlich weitere Goldreserven, die im Ausland lagerten, zurück geholt. Ist nun alles schick? Eher nicht, sagt Florian Homm..

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FMW-Redaktion

Bekanntlich hat die Deutsche Bundesbank kürzlich weitere Goldreserven, die im Ausland lagerten, zurück geholt. Ist nun alles schick? Eher nicht, sagt Florian Homm:

5 Kommentare

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    Günter Mertens

    1. März 2017 13:42 at 13:42

    Ja, das nenne ich mal Klartext!
    Aber HALT (!!!), exklusiv auf RT so ein wichtiges Thema???
    Ist bestimmt ein russischer Troll. Ab sofort schaue ich mir seine Kommentare lieber nicht mehr an!
    Schämt ihr euch von den FMN denn gar nicht? Ich bin so was von end-täuscht!
    🙂

  2. Avatar

    leser

    1. März 2017 14:06 at 14:06

    Der Hinweis auf Norbert Häring am Schluss des Videos ist gut. Viel früher hat sich aber Andere um das Thema verdient gemacht, http://www.gold-action.de/informationen.html (mwN)

  3. Avatar

    Frank Klein

    1. März 2017 15:47 at 15:47

    Für manche ist NUR die westliche Sichtweise die wahre. Alles andere sind dann Russische Trolle,oder AFD Leute.
    Da frage ich mich nur,was machen Sie auf der Russischen Troll – Seite ?
    Aber zu dem Deutschen Gold in den USA wurde schon viel berichtet.
    Nur das sind Fakten die nicht von der Hand weisen kann.
    Warum ist unser Gold nicht in unserer Hand?
    Herr Homm und auch andere haben da zu 100% recht.

    • Avatar

      Günter Mertens

      1. März 2017 18:24 at 18:24

      „Da frage ich mich nur,was machen Sie auf der Russischen Troll – Seite ?“

      Haben Sie etwas mich damit gemeint??? Ich denke mal nicht. Wenn doch…
      … haben Sie heute schon mindestens 8 h gearbeitet. Oder mehr (mit Anfahrtswegen usw.) Ich meine wegen dem Defizit an Glukose im Hirnwasser…
      (dann habe ich natürlich Verständnis)
      Aber – wie gesagt – ich denke mal nicht. Für den Fall: Sorry

  4. Avatar

    Eva

    6. März 2017 10:03 at 10:03

    Florian Homm hat uneingeschränkt Recht.

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Aktuell: Trump-Tweet zum Handelskrieg – Dow knallt rauf, Goldpreis fällt

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Der Aktienmarkt brauchte mal wieder einen Stimulus? Donald Trump hat vor fünf Minuten kurz und knapp zum Handelskrieg getwittert. Man sei SEHR nahe dran an einem großen Deal mit China. Die Chinesen würden den Deal wollen, und die USA auch. Tja, zack, da ist er wieder, der Optimismus (wie lange ist die Halbwertzeit diesmal?). Der Dow 30 knallt aktuell 150 Punkte nach oben, und der Goldpreis fällt aktuell 8 Dollar. Im folgenden Chart haben wir die letzten Minuten von Goldpreis vs Dow 30 dargestellt. Die perfekte schnelle Umschichtung, raus aus der Sicherheit, rein in die Risiko-Assets wie Aktien!

Goldpreis vs Dow 30

Trump tweetet, Goldpreis fällt, Dow rauf
Donald Trump

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Aktuell: Goldpreis steigt zügig an – zwei Gründe sind zu finden

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Gold Barren Symbolbild

Der Goldpreis ist kurz vor 14 Uhr aufgewacht. War er schon seit Dienstag bis heute Mittag um 10 Dollar auf 1.475 Dollar gestiegen, so geht es aktuell in knapp einer Stunde um 8 Dollar nach oben auf aktuell 1.483 Dollar. Da ist zunächst als Grund anzuführen, dass die EZB um 13:45 Uhr ihre Zinsentscheidung verkündet hatte. Alles wie bisher. Die Zinsen bleiben noch lange im Keller – und die Anleihekäufe, die werden noch lange, lange, lange weiter laufen! Auch sagte Christine Lagarde ab 14:30 Uhr in ihrer ersten PK als EZB-Chefin, dass die Inflation zunehmen werde – die Notenbank erhöhte ihren Inflationsausblick für das Jahr 2020. Aber es ist klar, dass die EZB dennoch die Zinsen im Keller belassen wird – ergo: steigende Inflation bei gleich niedrigen Zinsen! Das ist für Gold positiv, weil das Metall vorwiegend auch ein Inflations-Schutz ist!

Auch wurden um 14:30 Uhr Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht, die deutlich schwächer waren als erwartet. Die US-Erzeugerpreise für November fielen im Jahresvergleich mit 1,3% schwächer aus als erwartet mit +1,6%. Die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe sind mit 252.000 deutlich höher ausgefallen als erwartet (Prognose war +213.000) – das war der stärkste ANstieg seit zwei Jahren (wohl auch der durch Thanksgiving verkürzten Vorwoche geschuldet).

Also: Nachdem der Goldpreis letzten Freitag nach starken US-Arbeitsmarktdaten kräftig abgerutscht war, kommt jetzt die Rolle rückwärts nach oben. Erst einmal ist Gold wieder im Aufwind – für den Augenblick.

Goldpreis Verlauf seit Dienstag

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Goldpreis: Banken-Kursziel 1.570 Dollar -kurzfristig Druck durch US-Daten

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Ein Goldbarren - Beispielfoto

Der Goldpreis steht kurzfristig immer noch unter Druck. Am Freitag war er von 1.475 auf 1.460 Dollar gefallen, und das relativ ruckartig. Denn um 14:30 Uhr gab es die US-Arbeitsmarktdaten, die mit deutlich mehr neu geschaffenen Stellen alle Beobachter total positiv überraschten. Die Aktienmärkte und somit die risikoreicheren Anlagen stiegen, der Goldpreis fiel. Mit aktuell 1.463 Dollar steht der Markt immer noch unter dem Einfluss dieser sehr guten US-Daten.

Notenbanken sorgen für Kaufdruck

Sind dies vielleicht gut Einstiegskurse im Gold? Man bedenke zum Beispiel, dass die Notenbanken im fast vollendeten Jahr 2018 wie wild Gold gekauft haben (so viel wie seit 49 Jahren nicht mehr), und dass sie diesen Kaufrausch wohl auch 2020 fortsetzen werden. Alleine in der ersten Hälfte dieses Jahres haben die Goldkäufe der Notenbanken den Wert des Vorjahres sogar noch übertroffen. Diese Nachfrage sorgt natürlich grundsätzlich für Aufwärtsdruck im Goldpreis. Aber man bedenke auch folgende Aussagen. So zitiert investing.com aktuell die ABN AMRO-Analystin Georgette Boele:

Trotz des 100 Dollar-Rückgangs vom Jahreshochs seien die „Anleger immer noch massiv für höhere Goldpreise positioniert. Die Netto-Long-Position an den Terminmärkten ist extrem und die ETF-Positionierung ist auf einem hohen Niveau. Diese Positionen hängen derzeit über dem Markt und verhindern, dass sich die Preise deutlich nach oben bewegen, denn jeder Preisanstieg wird genutzt, um Gewinne aus bestehenden Positionen zu realisieren“.

Goldpreis nächstes Jahr deutlich über 1.500 Dollar?

Veröffentlicht wurden heute Ergebnisse einer Umfrage unter Banken in Deutschland, wie sich der Goldpreis im nächsten Jahr entwickeln wird. Glaubt man dem Durchschnittswert von 14 Prognosen dieser Banken, dann wird der Goldpreis bei 1.570 Dollar landen, also 107 Dollar höher als aktuell. Die Range reicht von 1.500 Dollar (zum Beispiel von der Berenberg Bank) bis hin zu 1.700 Dollar durch die Helaba.

Was könnte auf Sicht von einem Jahr positiv auf den Goldpreis wirken? Vielleicht ganz grundsätzlich das Negativzinsumfeld und die konstant hohe Nachfrage der Notenbanken, so unser sehr vereinfachter und abgekürzter Kommentar dazu. Kurzfristig wird viel davon abhängen, was die nächsten Schritte im Handelskrieg sind. Letztlich braucht Donald Trump positive Aussagen auch aus China, denn für ihn ist die ganz aktuelle Lage am US-Aktienmarkt der Gradmesser für seinen angeblichen politischen Erfolg. Wird Trump also kurzfristig die Aktienmärkte weiter pushen mit positiven Andeutungen, die aber nicht nachhaltig sind?

Das könnte Aktien kurzfristig helfen, und den Goldpreis kurzfristig auf dem Weg nach oben ausbremsen. Aber auf Sicht von Wochen und Monaten, hat Gold eine bessere Perspektive, wenn die realen Probleme im Handelskrieg offener zu Tage treten? Kann Gold dann unterstützt von Negativzinsen und Notenbank-Nachfrage über 1.500 Dollar steigen? Man muss auf jeden Fall kurzfristig weiter die Stimmungslage rund um den Handelskrieg im Blick behalten. Jede negative Nachricht hilft dem Goldpreis als vermeintlichem Hort der Sicherheit! Und man sah es ja letzten Freitag. Die US-Arbeitsmarktdaten sorgten für eine kräftige Bewegung im Gold. Konjunkturdaten können also auch einiges bewirken!

Goldpreis vs US-Aktienmarkt seit Ende November
Der Chart zeigt seit Ende November den S&P 500 in blau gegen den Goldpreis in rot. Klar erkennbar ist die gegenläufige Bewegung vom letztem Freitag nach den US-Arbeitsmarktdaten. Die US-Aktienmärkte kratzen momentan weiter an ihren Höchstständen. Geht die Hausse erst mal weiter, und somit erstmal weiter Schwäche im Goldpreis?

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