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„Goldener Herbst“: Deutsche Bank streicht 4000 Stellen in Deutschland

Wie erfolgreich und vor allem human die Deutsche Bank ist..

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FMW-Redaktion

Die Deutsche Bank hat vor wenigen Minuten bekannt gegeben, dass sie in Deutschland 4000 Stellen streichen wird im Rahmen ihres Abbaus von 9000 Stellen weltweit. Bezeichnenderweise tituliert die Deutsche Bank die entsprechende Meldung mit „Deutsche Bank erreicht wichtiges Etappenziel beim Konzernumbau“.

Gratulation! Und den leider frei gesetzten Mitarbeitern werde man selbstredend jede Hilfe zukommen lassen:

Die Deutsche Bank hat sich mit dem Konzern- und Gesamtbetriebsrat geeinigt und alle für 2016 geplanten Interessenausgleiche zum Stellenabbau in Deutschland abgeschlossen. Nachdem bereits im Juni 2016 in einem ersten Schritt ein Abbau von 3000 Arbeitsplätzen beschlossen wurde, kommen nun noch einmal weitere rund 1000 Stellen hinzu. Die insgesamt etwa 4000 Stellen in Deutschland sind Teil der 9000 Stellen, die weltweit abgebaut werden, um den Konzern im Rahmen der Strategie 2020 wettbewerbsfähiger zu machen.

„Wir setzen unsere Strategie, die Bank effizienter aufzustellen, weiter konsequent um“, erklärte Karl von Rohr, Vorstand der Deutschen Bank und Arbeitsdirektor für Deutschland. „Uns ist sehr bewusst, dass die heutige Entscheidung für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein persönlich schwerwiegender Einschnitt ist. Wir werden daher den Stellenabbau so sozialverträglich und verantwortungsvoll wie nur möglich gestalten“, so von Rohr. Hierzu habe sich die Deutsche Bank in den Verhandlungen verpflichtet.

Die Ergebnisse der ersten Vereinbarungen von Juni, die vor allem den Privat- und Firmenkundenbereich betreffen, werden bereits umgesetzt. Die Verhandlungen der zweiten und dritten Etappe beziehen sich zum einen auf einen Abbau von rund 450 Arbeitsplätze im Infrastrukturbereich Chief Operating Office. Die übrigen Stellen werden in der Personalabteilung, in der Kommunikationsabteilung, in der Vermögensverwaltung (Deutsche Asset Management), im Kapitalmarktgeschäft, im Beratungs- und Finanzierungsgeschäft mit Unternehmen (Corporate Finance) und in der volkswirtschaftlichen Abteilung DB Research abgebaut.

Der Stellenabbau wird zügig, transparent und verantwortungsvoll gegenüber jedem Betroffenen umgesetzt. Ziel ist es, wo möglich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf freie Arbeitsplätze innerhalb des Konzerns zu vermitteln. Darüber hinaus wird die Bank betroffene Mitarbeiter dabei unterstützen, außerhalb des Unternehmens eine neue Stelle zu finden.

Der reinste Humanisten-Club! Besonders eindrucksvoll die Formulierung „alle für 2016 geplanten Interessenausgleiche zum Stellenabbau in Deutschland (sind) abgeschlossen“.

Stellt sich die Frage, wie dann der „Interessensausgleich“ aussehen wird, wenn der deutsche Steuerzahler höflich aber bestimmt zur Rettung der Deutschen Bank aufgerufen werden wird – derzeit scheint ja Berlin schon eifrig in Washington zu antichambrieren, um die Strafe geringer ausfallen zu lassen. Aber vor allem Clinton dürfte daran interessiert sein, die Deutsche Bank nicht allzu glimpflich davon kommen zu lassen, muß und will sie sich doch nicht zu eng mit den Interessen des Finanz-Kapitals, vor allem wenn es nicht einmal amerikanisch ist, in Verbindung bringen lassen. Und die letzte Entscheidung darüber obliegt ihrem Partei-Freund Obama..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    6. Oktober 2016 16:34 at 16:34

    Wenn Deutschbanker arbeitslos&danach Hartzer werden erfüllt mich das mit grosser Freude!Ich bin Anhänger des Alten Testaments,in dem es hiess.Auge um Auge,Zahn um Zahn!Ich hatte im 1stelligen millionenbereich mit diesen Hyperkriminellen zu tun und lecke bis an mein Lebensende meine daraus entstandenen Wunden.Einer dieser schmierigen Finanzakrobaten erklärte mir einmal:der Anspruch der Deutschen bank Herr ..für sich und seine Kunden…Im Nachhinein,leider viel zu spät,habe ich diesen Satz verstanden.Fazit:Der Kunde ist lediglich Mittel zum Zweck aber nicht „systemrelevant“!Shell to Hell(gilt verstärkt für die DB)

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Aktienmärkte: Ein Virus macht Angst! Videoausblick

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Ein Virus belastet die Aktienmärkte: ein Corona-Virus grassiert in Asien von der chinesischen Großstadt Wuhan ausgehend – nun gibt es Berichte von Infizierungen aber auch in anderen chinesischen Großstädten und anderen Ländern (Japan, Thailand). All das unmittelbar vor dem chinesischen Neujahrsfest (25.Januar), bei dem hunderte Millionen von Chinesen sich auf die (Heim-)Reise begeben. Die asiatischen Aktienmärkte daher tief im Minus – Erinnerungen an das SARS-Virus im Jahr 2003 werden wach (mit damals massiven Schädigungen für die Tourismus- und Reisebranche). Ansonsten heute Trump mit einer Rede in Davos, der ZEW Index muß die Hoffnungen auf eine Stabilisierung der deutschen Konjunktur bestätigen – und die Zahlen von Netflix eröffnen die US-Berichtssaison im Tech-Sektor..

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Dax: immer das gleiche Spiel! Marktgeflüster (Video)

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Es ist immer das gleiche Spiel: wenn die US-Aktienmärkte geschlossen sind, geht beim Dax so gut wie gar nichts! So auch heute – gleichwohl ist der Dax heute der einzige der großen europäischen Indizes, die im Plus sind. Damit ist der deutsche Leiitndex nur noch einen Wimpernschlag von seinem Allzeithoch aus Anfang 2018 entfernt. Ab morgen beginnt die US-Berichtssaison mit voller Fahrt (nachdem die US-Finanzwerte berichtet haben) – kann die Wall Street dann ihren Siegslauf fortsetzen? Oder sind die Zahlen völlig egal, solange die Fed Liquidität ins System pumpt? Morgen meldet Netflix seine Zahlen – ein typischer Vertreter der Niedrigzinsenphase mit negativem Cashflow und hoher Verschuldung..

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Dax – ohne US-Märkte zum Allzeithoch? Videoausblick

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Schafft der Dax heute – ohne Unterstützung der dauerbuliischen US-Aktienmärkte, die heute wegen Feiertag geschlossen sind – ein neues Allzeithoch? Zuletzt hat der deutsche Leitindex das Tempo der US-Indizes (die praktisch täglich neue Allzeithochs erreichten) nicht mitgehen können und kam trotz steigender US-Aktienmärkte kaum vom Fleck. Dabei ist der Dax viel preiswerter als die in jeder Hinsicht überteuerten Aktienmärkte der USA, die z.B. in Relation zu ihrem Umsazu noch nie so hoch bewertet waren wie derzeit. Ab morgen kommt endlich die US-Berichtssaison in Fahrt (unter anderem Zahlen von Netflix) – heute dürfte sich das Fehlen der US-Märkte (US-Futures laufen jedoch bis heute Abend) hierzulande wieder einmal in lethargischem, uninspiriertem Handel zeigen..

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