Lossless zum Dax: Das Dreieck

Gastkommentar von @Lossless zum Dax

Der DAX ist in einem Dreieck – Unterseite bei 11540.
Sollte diese Marke halten, könnten wir noch einmal einen Anstieg sehen.
Verlässt der DAX das Dreieck nach oben (11620) oder nach unten (11540), melde ich mich mit einem Update.

Sollte der DAX die 11500 unterschreiten, wird der Aufwärtstrend wieder gestört und wir hätten ein weiteres Signal für fallende Kurse.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.


Kommentare

Lossless zum Dax: Das Dreieck — 27 Kommentare

      • Falls i c h die 11678 als Obergrenze angesehen haben würde, könnte ich auch geneigt gewesen sein, bei einem „Überschießen“ auf 11688 zu shorten – nach dem Motto, jetzt übertreibt der Markt aber.

        So gesehen finde ich keinen Widerspruch in Lossless Aussagen – abgesehen mal von der Kleinigkeit, dass er uns immer „rät“, zum Shortgehen mögen wir doch auf ein konkretes Ausstiegssignal warten. Und ich hatte verstanden, das läge irgendwo unter 11520.

        • Gerd, wir bekommen Signale für ein Short. Diese muss der Markt aber bestätigen.

          Tat er ja auch bei einem Unterschreiten der 11535 (erste Signal) vor 2 Tagen.

          Sollte der Markt unter 11500 (zweite Signal) fallen ist der gesamte Aufwärtstrend beendet. Da wir ein Hoch bei 11670 berechnet haben, gehen wir short in dieser Höhe da wir unseren Berechnungen vertrauen.

    • Hallo Lossless,
      ihr seid ja gestern bei 11688 Short in den Markt eingestiegen. Wo lag denn euer erster Stop, bevor dieser auf 11650 nachgezogen wurde?

      Vielen Dank und schöne Grüße

      • Wir haben den Stop bei erreichen der 11650 auf 11683 gesetzt. Dann hatten wir um 22:30 noch einen Anstieg bis 11677 und danach haben wir den Stop gesetzt auf 11650. Das der Markt uns dann ausstopppppppt wegen 3 Punkte ist ärgerlich. Der Markt erreichte dann noch einmal die 11653 und somit waren wir draußen. Hätte ich den Stop auf 11660 gesetzt wäre alles gut und unsere Strategie wäre aufgegangen.

  1. Keine Stops setzen dafür mehr Geld weniger hebel.
    Die Richtung stimmt ja.
    Hoffe nur nicht das man auf die dumme Idee kommt Geld für solche Aussagen zu verlangen.
    Die Indikatoren geben short jetzt vor: Divergenzen….
    Ich muss es auch hier mal erwähnen das ich Börsenbriefe lächerlich finde.
    Das kann man alles selber erkennen. Zeit das man Ema38 im Tageskerzenchart auch demnächst durchbekommt.

    • Einen schönen guten Morgen,
      Die Chartbetrachtung allein anhand einer Zeit/Preis-Darstellung greift im nahen Bereich oft zu kurz. Moving Averages sind ganz nett, RSI, Stochastik hat sowieso jeder, Bollinger ist hilfeich und ausgefeilte Elliot-Planung hat durchaus Charme, indem es Zielmarken vorgibt. Fortgeschrittene predigen die Markttechnik und preisen sie allorten.
      Im Mainstream dominieren bei den meisten Tradern diese Technken und in Trendphasen sind sie – konsequent gehandelt – über längeren Zeitraum lukrativ.
      Gleichwohl kommt man oft „zu spät“, bzw. läuft in einen Stopp.
      @ Denker
      Weit aussagefähiger sind Volumenprofile, Tape Reading, Orderbuch
      @lossless
      Interessant ist, dass ich ebenfalls gestern die 11 661 geshorted habe.
      Im Moment tickert der Kurs im „buying tail“, kurz vor einem volumenmässigen „Niemandsland“. – mithin 150 Daxpunkte im Plus. (17:25 Uhr MEZ)
      Jede Abwärtsbewegung war begleitet mit zunehmendem Volumen.
      Korrekturen nach oben nur mit geringem Volumen.
      Der VWAP (für Daytrader und Profis ein unabdingbarer Indikator) lief trendbestätigend dynamisch mit nach unten.
      Aktuell grössere Divergenz. Glattstellen der gesamten Position
      Diskutieren kann man nach der Glattstellung der Shorts im jetzigen tail und ein späteres erneutes shorten. So schnell rauscht es nicht ab.
      Im übrigen warte ich gern die Entwicklung des US-Marktes ab, wenn Kassa-Dax im Feierabend ist.
      Ziel des nächsten Abwärtsschubs wäre die 11450.
      Hier liegt der Point Of Control des Vormonats, bzw. des Haupt-Volumen-Bereiches unterhalb der aktuellen range.

      Übrigens im Gegensatz zu Lossless habe ich overnight keinen Stop gesetzt.
      Die Trump-Rede-induzierte Volatilität hielt ich nicht für riskant. Im Gegenteil.
      Sein aufgeplustertes Verhalten enthielt nichts staatsmännisches. Da war keine Vision. Nichts konkretes. Viel Drohgebärden und Gepolter.
      Nichts, was man nicht schon kannte. Nichts, was „befeuert“.
      @lossless
      Stopp setzen ist generell auch meine Vorgehensweise und Du als Manager wirst Risiko-Begrenzung als oberstes Ziel haben.
      Ein balldiges Durchrauschen des Index nach unten halte ich aus mehreren Gründen für unwahrscheinlich:
      1. ADC zeigt noch keine Trendwende
      2. DJTI zeigt bislang nur eine „Korrektur“
      3. VIX-Futures Differenzen verflachen sich nur langsam
      4. Distributionstage kaum vorhanden – aber Achtung: Im Russel sieht man bereits eine erste Häufung.
      5. Put/Call ratio der CBOE Optionen auf SP und NQ gerade mal bei 1.

      Es gibt aber auch zur Vorsicht mahnende Zeichen.
      Details später.
      Grafiken, Erläuterungen, Besprechung meiner Vorgehensweise und Tradingtechnik will ich gerne liefern, wenn ich zurück bin.
      Ich freue mich auf Diskussionen, wenn ich provokante Sätze poste, wie
      „Chance-Risiko-Verhältnis ist bullshit ! “ …
      @Rüdiger Born
      Sorry, bitte keine Schnappatmung bekommen … ich kann es Ihnen begründen 🙂
      „Markttechnik-Trader laufen freiwillig in die schönsten Fallen und liefern bereitwillig ihre Kohle ab“
      Bis dahin eine Buchempfehlung:
      Mind Over Markets: Power Trading with Market Generated Information, Updated Edition (Wiley Trading Series) (Englisch) Gebundene Ausgabe – 13. August 2013

      Good Trades

      • Ja, die Abholung war einfach …ach lassen wir es. 😉 Wir waren aber mit einem sehr hohen Volumen im Markt und wollten dieses um jeden Preis Absichern.

        Es sollte aber noch einmal zu einer Gegenbewegung kommen und dann sind wir mit dabei.

        In der Tat, sehen wir den Rücklauf bis in den Bereich 11363. Im späteren Verlauf bis den Bereich 11178.

        Segler, haben Sie einen Twitter-Account?

      • Mensch Katamaransegler, irgendjemand hatte ich hier noch vermisst – ich glaube Sie waren es! 🙂

        Mind over Markets…James Dalton, ist mir ein Begriff, ist aber nicht „meine Bibel“. Hört sich vielleicht jetzt blöd an, aber: Mir ist das viel zu technisch.

        Mal ein paar Beobachtungen zum DAX heute meinerseits (methodisch ist das etwas in der Schnittmenge von Tape Reading, technischer Analyse im Allgemeinen, Marktpsychologie und der ominösen Intuition – letztere sollte nicht überbewertet werden).

        2 Situationen im DAX auf Minutenchartebene am 12.01.2017:

        – 8:38-8:47: Die große erste Minutenkerze (8 Uhr) kann nicht neutralisiert werden, rote Kerzen (minimal) größer als grüne. Was sind die Anziehungspunkte des Kurses? Wo wird er 9 Uhr erst mal hin laufen? Gap-Closing kommt aktuell nicht in Frage. Das Potenzial nach unten war größer. SHORT (Stopp über der Geschichte) ZIEL: 11600 – schnell erreicht…

        – 17:10 und nachfolgende Kerzen: ALLE haben die 11480 auf dem Schirm…dies ist also kein guter Punkt zum Einstieg! Ich warte auf die „Spielchen“ des Marktes…dann sehe ich etwas: Spike nach unten und Reversal. Wo war der Spike? Er hat die Marke, auf die alle gewartet haben knapp NICHT erreicht. Was passiert aber dann? Echte Dynamik nach oben. Warum echte Dynamik? Mehrere (sehr wichtig!) starke Kerzen nach oben. Stark ist hier durch zwei Kriterien definiert: Multiple Naked Closes + kaum/keine Dochte. Also LONG…

        Generell: Alles hängt vom USD JPY ab – und der hat mehrfach es nicht geschafft (Failed Swings/Failed Breakouts) nach unten eine echte zweite Welle hinzulegen.

        Happy Trades!

        • Hallo Kollege Schubert und Lossless.
          Herzlichen Dank für die warmherzige Begrüssung 🙂

          Manchmal fragt man sich, wozu schreibt man auf diesen Platformen ?
          Ich habe mich im letzten Jahr aus allen Foren verabschiedet
          So viele Oberflächler, Stänker, Trolle, Ignoranten, Beinpinkler, Kleinkrämer, Speichellecker, Besserwisser, Schon-immer-gewusst-habende, ..
          Sie kennen es vermutlich.
          In diesem „Forum“ bei FMW (eigentlich ist es ja keins) schreibe ich dennoch, weil es mich gegen alle Vernunft in meinen publizistischen Fingern juckt, und weil hier offensichtlich viele engagierte und erfahrene Trader versammelt sind.
          Und weil meine Erfahrung der vergangenen 17 Jahre BörsenChat- und Forum gelehrt hat:
          Von tausend Usern sind zwanzig, die regelmässig schreiben
          Von tausend Usern sind fünf, die mich wirklich weiterbringen
          Aus diesen fünf entstehen zwei nähere Kontakte
          Einer der fünf hat jeweils mein Trading auf eine neue Stufe heben geholfen.
          Und vice versa – es ist immer Geben und Nehmen.

          Danke für Ihre Schilderung und den Einblick in Ihre Tradingentscheidungen.
          Bei allen Unterschieden sind wir uns vermutlich näher, als man denkt.
          Meine Hoffnung:
          Man lernt sich einmal kennen, erfährt voneinander, ist frappiert über Betrachtungen, die man so noch nie gesehen hat, kommt ins Grübeln, telefoniert, diskutiert, streitet, lacht – und ist doch überascht, wenn man zur gleichen Zeit die (fast) gleichen Trading-Entscheidungen trifft.

          Insofern Dank an Herrn Fugmann für die Bereitstellung dieser „Kontaktanbahnung“
          Im Ernst: Ein Treffen in der alten Hamburger Heimat bei gutem Essen und guter Laune bei einem guten Italiener … das wäre mal was.
          so dreissig Leute fänden problemlos Platz im Cuneo …
          (Herr Fugmann wird das Lokal kennen .. )
          Vermute: KSchubert und Lossless und einige würden sich gut verstehen.
          Ende Mai wäre in guter Termin
          Dann wird es sogar in der Zweit-Regen-Hansestadt erträglich
          (Erst-Regen-Hansestadt ist Bergen in Norwegen)
          Also, Herr Fugmann, lassen Sie Ihr Orga-Talent los, heizen Ihrer Sekretärin ein und wir machen ein vital-kreativ-dynamisch-kulinarisch-humorvolles weiterbildendes Trader-Treffen.
          Good Trades

  2. Der DAX fällt fast immer im zweiten Drittel des Januars. Weiß nicht wozu man dazu technische Analysen bemüht. Wer im Dezember während der Weihnachtsrally hoch einsteigt, short geht und dann im Januar beim DAX Abstieg rausgeht, wird fast immer Gewinn machen. Es muss wirklich anstrengend sein, diese ganzen Formationen und Limits zu beobachten. M.E. alles nicht nötig. Aber dann machts anscheinend keinen Spaß 🙂

  3. @mitch
    eigentlich hätte es da auch geklappt. Man lauert Anfang Dezember auf den Anstieg, geht rein und im Januar wieder raus, wenn er gefallen ist. Viel Kasse konnte man da nicht machen, aber es kommt ja auch auf den Hebel an. Wahrscheinlich sind bei den Leuten hier Gewinne von 30% normal. Bei mir nicht. Ich backe kleine Brötchen. 10% wären mit kleinem Hebel damals auch drinnen gewesen. Wenn solche zyklischen Muster immer wieder kommen würden, hätte man ja den heiligen Gral gefunden. Den gibt es m.E. nicht. Ich bezweifel nur, dass die Gewinn-/verlustwahrscheinlichkeiten, die sich bei solchen Zyklen berechnen lassen von anderem Hokuspokus geschlagen werden. Es gibt etliche vergleiche, wo die „sell-in-summer“ Strategie andere Strategien schlägt. Ist natürlich nichts für Daytrader. Außerdem sträubt man (auch ich) mich gegen so unflexible Regeln. Man will ja „handeln“. Das ist wohl der Spaßfaktor. Also ich bin schon short und werde die Position aufstocken, aber nicht weil irgendwelche Limits erreicht wurden. Bei Gold bin ich seit Mitte Dezember long drinnen und gehe spätestens zwischen dem 23. und 28.1. raus. Ganz ohne Limits. Würde das alles immer hinhauen, müsste ich nicht mehr arbeiten. Ich arbeite aber noch 🙂

  4. Ein zweites Signal …Markt war kurz unter 11500. Somit ist für uns der Aufwärtstrend beendet. Wir warten jetzt auf eine Gegenbewegung und steigen dann wieder short ein.

    Zwei Signale in einer Woche sollte man nicht ignorieren.

  5. Also nach fallenden Kursen sieht mir das irgendwie nicht aus…Wenn ich mir Amis und Dax angucke, liegen wir genau da,wo wir vor paar Tagen schon standen. Wirkt auf mich langsam alles einfach nur lächerlich, wenn man bedenkt auf was diese Höhen basieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.