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Marktgeflüster (Video): Deutsche Bank und Monte dei Paschi: Das Finale

Es herrscht heute schon vorweihnachtliche Ruhe an den Märkten – scheinbar. Denn es nahen Entscheidungen um die Strafe der Deutschen Bank und die Frage, ob sich die italienische Krsienbank Monte dei Paschi selbst retten kann..

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Markus Fugmann

Von Markus Fugmann

Es herrscht heute schon vorweihnachtliche Ruhe an den Märkten – scheinbar. Denn es naht die Entscheidung um die Strafe für die Deutsche Bank durch das amerikanische Justizministerium, Insider sprachen heute davon, dass die Strafe geringer ausfallen werde als die ursprünglich genannten 14 Milliarden. Aber diese Nachricht war eher negativ, da alles über der Marke von fünf Milliarden Dollar die Deutsche Bank in schweres Fahrwasser bringen würde, da die Bank insgesamt für Rechtsstreitigkeiten nur 5,5 Milliarden zurück gelegt hat. Die Höhe der Strafe aber hat auch für andere europäische Banken, die Verfahren anhängig haben, große Bedeutung. Und bis Donnerstag muß die italienische Krisenbank Monte dei Paschi fünf Milliarden Euro einsammeln, sonst muss der italienische Staat retten – und es droht ein Glaubwürdigkeitsverlust der EU, wenn dann Aktionäre und Anleihehalter „hintenrum“ durch Italien entschädigt werden..

6 Kommentare

6 Comments

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    Macwoiferl

    19. Dezember 2016 20:35 at 20:35

    Hallo Herr Fugmann,
    stellen Sie sich vor, in China fiele in einem Lagerhaus, das der Lien Ming Bank gehört, ein Sack Reis um. Fünf Mitarbeiter werden abkommandiert, den Reis zusammen zu kehren. Dabei entdecken sie eine Falltüre auf dem Boden. Sie öffnen diese. In dem Verschlag finden sie Aktenordner der Bank. Nun ist die Lien Ming Bank kein großes Haus, sondern eher ein familiär geführtes Institut mit Papierwirtschaft. Einer der Mitarbeiter ist des Lesens mächtig. Er liest den staunenden Kollegen aus den Aktennotizen vor. „Wir haben nur noch 1000 Dollar und 15.000 Yüan in der Kasse“, hat der Kassier notiert. Sappradi! So viel versteht der Lesekundige vom Geld: Die Lien Ming Bank ist pleite bis Anschlag! Er nimmt sein Handy und ruft den Kassier an: „Ihr seid pleite“, sagt er, „das hast du hier notiert“. „Tja“, sagt der Kassier, „das ist jetzt gerade eine schlechte Nachricht, denn ich habe in dieser Sekunde für 800 Milliarden Scheine gekauft.“

    Mit diesem Sack Reis wird alles beginnen in einem kleinen, stickigen Lagerhaus!
    Dann, wenn das „System“ nicht gegenkaufen, Rettungsschirm spannen, Propaganda starten kann. Wenn die Dinge aus der Kontrolle geraten KÖNNEN.

    Deutsche Bank, Strafe: 2,3 Mrd.
    Montepaschi: Italien rettet
    Dax überkauft: na und
    Wilders in den NL gewählt: so what

    Vergessen Sie die ganzen „offiziellen“ schwarzen Schwäne.
    Das ist das kursmanipulierende/gegenwettende (Shortie-) System vor.

    Denken Sie an den Sack Reis!

    Einen schönen Abend!

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      ssenden

      19. Dezember 2016 22:09 at 22:09

      Macwolferl finde ich köstlich.Einerseits Mac=arm,andererseits Wolferl=Amadeus=ebenfalls arm!Soweit zum eher unpassenden Namen.Dem nachfolgenden Text ist a, an Deutlichkeit,b an Inhaltlichkeit meinerseits nichts hinzuzufügen!Wieso sich das deutsche Volk als eher reich bezeichnet,ist mir schleierhaft,wie die gleichnamige Fahndung!Seid ihr eigentlich alle „alternativlos“jeck?Lasst Ihr Euch von Muttis Antänzern für €uropa&den eigenen Untergang im Islam,der meiner Meinung nach nicht zu Deutschland gehört,entmachten?Germany is Democracy,So i am.If it is no more,so i’am no more!Soll mit meinem Grundschulenglisch eigentlich heissen;:Deutschland den Deutschen,denjenigen welche deutsch im Sinne von..werden wollen&jenigen,welche auf einen unsinnigen Doppelpass verzichten wollen!Was Deutsch ist,bzw.werden soll ist noch nicht bzweifelsfrei zwischen den Parteien geklärt.Wird es das jemals?

      • Avatar

        Michael

        20. Dezember 2016 01:05 at 01:05

        @ssenden: Haben Sie sich Ihren Kommentar vor dem Absenden noch einmal durchgelesen? Hier ein Ausschnitt aus Ihrem Gestammel:
        Einerseits Mac=arm,andererseits Wolferl=Amadeus=ebenfalls arm!…Germany is Democracy,So i am.If it is no more,so i’am no more!Soll mit meinem Grundschulenglisch eigentlich heissen;:Deutschland den Deutschen,denjenigen welche deutsch im Sinne von..werden wollen…
        blah..blah..blah
        Ich finde Ihren Artikel spannend und interessant, aber könnten Sie uns interessierten Lesern diesen in verständliches Deutsch übersetzen?

  2. Avatar

    Feldmaen

    19. Dezember 2016 21:59 at 21:59

    „Dann, wenn das „System“ nicht gegenkaufen, Rettungsschirm spannen, Propaganda starten kann. Wenn die Dinge aus der Kontrolle geraten KÖNNEN.“

    Richtig!

    Und deswegen geht es ja auch nicht um die Lien Ming Bank, sondern um das SYSTEM: Wirtschaftswachstum und Staatsfinabzierung auf Pump bis zum Abwinken. Blöd nur, dass der Schuldenberg exponentiell durch den Zinseszins ansteigt, die Wirtschaft nur in der Theorie immerfort mitwächst und die Finanzindustrie sich am meisten bereichert, ohne an der eigenglichen Wertschöpfung Teil zu haben.

    Das System kann auf Dauer nur kollabieren, schon mathematisch nicht anders möglich.

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    Lars

    20. Dezember 2016 01:45 at 01:45

    Deutsche Bank: 5 Milliarden an Kundengeldern versemmelt, das würde noch passen für die Aktionäre. Bei 10 oder noch mehr würde es kritisch.
    An Kundengeldern…
    An Geld, das einem nicht gehört, weder der DB, noch den Aktionären…
    Noch Fragen?

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Wirecard: Die Shorties geben immer noch nicht auf!

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Eigentlich hätte dies ein Befreiungsschlag sein müssen, die Zahlen von Wirecard zum vierten Quartal 2019 und zum Gesamtjahr! Denn sie fielen besser aus als erwartet, so dass die Firma im Vergleich zu ihrer Bewertung (KGV 2020 – 24) fundamental sogar als billig einzustufen ist.

Die Zahlen von Wirecard – und die Reaktion

Der CEO von Wirecard, Hannes Braun, hatte gute Zahlen versprochen und bei der Präsentation sogar noch eine Schippe draufgelegt. Der Umsatz der Firma steigerte sich im vierten Quartal um 46,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 40,6 Prozent. Da diese Zahlen die Entwicklung der ersten drei Quartale übertraf, hätte man eigentlich von einer positiven Reaktion der Börse ausgehen müssen. Diese kam auch zunächst mit einem Sprung bis auf 145 Euro, anschließend ging es aber knapp 3,5 Prozent ins Minus. Eine erste Erklärung war, dass man enttäuscht darüber sei, dass es kein Statement zur Sonderprüfung durch KPMG gegeben hätte. Aber auch die nächsten Tage ging es weiter nach unten. Glauben die Leerverkäufer immer noch an einen negativen Prüfbericht?

Warten auf das Quartalsende?

Bereits seit dem Monat November laufen die Untersuchung des Wirtschaftsprüfers KPMG, so dass man annehmen muss, dass dieser schon einen großen Überblick über die Geschäfte der Firma haben muss. Da beginnt das Rätselhafte: Hätte man Unregelmäßigkeiten gefunden, müsste dies die Firma nach den Börsenregeln veröffentlichen. Die ad-hoc-Verpflichtung lautet:

„Nur wenn börsennotierte Unternehmen alle Marktbeteiligten schnell und umfassend über Insiderinformationen aufklären, können Anleger fundierte Entscheidungen treffen und sind gegenüber Insidern nicht benachteiligt. Inlandsemittenten sind daher verpflichtet, unverzüglich zu diesem Zweck – also ad hoc – die Öffentlichkeit über unbekannte Umstände aus ihrem Unternehmen ins Bild zu setzen, wenn diese so beschaffen sind, dass sie auf den Preis des Finanzinstruments einwirken und wenn sie den Emittenten unmittelbar betreffen“ (Art. 17 Abs. 1 Marktmissbrauchsverordnung MAR – BaFin)

Hätte man in der Zwischenzeit etwas Kursrelevantes gefunden, so hätte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Eichelmann eine solche Meldung hinaussteuern müssen. Aber was hat der neue Chef im Aufsichtsrat getan? Am 22. Januar hatte er in einem Interview mit dem manager magazin festgestellt:

„Aus der Tatsache, dass wir noch keine Ad-hoc-Meldung abgegeben haben, können Sie Ihre Schlüsse ziehen“. Der erfahrene Manager, der bereits Finanzvorstand der Deutschen Börse AG gewesen ist, muss wissen, dass Verstöße gegen ad-hoc-Verpflichtungen gerichtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Leerverkäufer scheinen sich für seine Aussage jedoch nicht zu interessieren.

Fazit

Es ist eine spannende Geschichte, die sich um die größte Wachstumsaktie im Dax, dem Finanzdienstleister Wirecard aus Aschheim bei München, entwickelt.

Und eine etwas seltsame. Man spekuliert auf Unregelmäßigkeiten aus den Jahren 2016/2017 und interessiert sich nicht für das laufende und die Aussichten für das künftige Geschäft. Obwohl keiner der ständig anwachsenden Partner von Wirecard bisher einen Rückzieher gemacht hat: Börsen bewertet Zukunft, heißt es. Selbst große Verluste werden toleriert, wenn ein Unternehmen überzeugende Argumente für die Zukunft offeriert. Nur nicht bei Wirecard, die Shortseller halten anscheinend ihre Positionierung aufrecht. Noch sind es ja 30 Börsentage bis zum Quartalsende.

Der Kampf zwischen der Führung von Wirecard und den Shortsellern geht weiter
Firmenzentrale in München. Foto: Kaethe17 CC BY-SA 4.0 – Ausschnitt aus Originalfoto

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Alstom größter Profiteur der deutschen Bahn-Subventionen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

Deutschland möchte 86 Milliarden Euro in die Deutsche Bahn investieren! Einer der größten, wenn nicht DER größte Nutznießer dieser Investitionen könnte der französische Konzern Alstom sein. Denn der ist neben Siemens der letzte verbliebene große Anbieter von Fernverkehrszügen in Europa. Die Aktie erwachte bereits aus einem zwanzigjährigen Winterschlaf!

Die europäische Zugindustrie befindet sich schon länger in der Krise. Größere Investitionen gab es schon lange nicht mehr und exportiert wird auch zu wenig. Die Musik spielt inzwischen in China, die aber nach ersten Importen inzwischen die Schnellzüge lieber selbst herstellen, als sie teuer aus Europa zu kaufen. Der rasche Erfolg der chinesischen Hersteller hat möglicherweise auch etwas damit zu tun, dass Siemens bereitwillig ihren ICE3 nach China verkaufte, der sicherlich intensiv studiert wurde, bevor chinesische Anbieter binnen weniger Jahre eigene Züge für mehr als 300km/h Geschwindigkeit auf den Markt brachten.

Um Kosten zu sparen, versuchten Alstom und Siemens ihre Zugsparten im vergangenen Jahr zu fusionieren, was aus kartellrechtlichen Gründen untersagt wurde. Alstom wagt nun den nächsten Versuch und möchte die Zugsparte des kriselnden kanadischen Anbieters Bombardier übernehmen.

Für die Deutsche Bahn als Kunde ist die Marktbereinigung natürlich fatal. Weniger Auswahl bedeutet letztendlich höhere Preise. Ohnehin wird die üppige Finanzierung, die Bund und Länder der Deutschen Bahn zusagten, Begehrlichkeiten bei den Zugherstellern wecken. Der Bund macht 86 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren locker, um Schienennetz und Wagenpark zu erneuern. Zusammen mit schon bestehenden…..

Täglich gratis! Lesen Sie diesen Artikel in ganzer Länge, und erhalten Sie auch alle meine folgenden Analysen regelmäßig und in voller Länge automatisch per e-mail. Sie müssen nur beim Klick an dieser Stelle ihre e-Mail Adresse angeben.

Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Sophie Schimansky LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – „Glas halb voll“

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Sophie Schimansky berichtet ganz aktuell im folgenden Video zum Handelsstart an der Wall Street. Die Grundstimmung scheint zu lauten „es wird schon wieder“ bezüglich der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus.

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