Marktgeflüster (Video): Und sie bewegen sich doch!

Von Markus Fugmann

Und sie bewegen sich doch! Nachdem die US-Indizes die letzten beiden Handelstage unverändert schlossen, kommt auf einmal Bewegung auf – die Volatilität (gemessen am VIX) erreicht den höchsten Stand seit der Wahl Donald Trumps. Ist irgend etwas anders als gestern? Nicht wirklich, nur heute nimmt man auf einmal die geopolitischen Spannungen um Syrien und Nordkorea ernst – sie bieten lediglich den Anlaß für eine schon lange überfällige Korrektur der US-Märkte. Hinzu kommt die neue Unsicherheit über die Frankreich-Wahl, die nun doch enger werden könnte als lange vermutet. Der Dax schien sich nach US-Börseneröffnung noch abkoppeln zu können – trotz fallender US-Märkte stieg der Dax noch einmal über die 12200er-Marke – aber dann der heftige Abverkauf..


Kommentare

Marktgeflüster (Video): Und sie bewegen sich doch! — 20 Kommentare

  1. Da ist viel zuviel Angst im Markt, als dass es zu einem siigifikanten „Crash“ / Abververkauf käme.
    „Sie“ bewegen sich nicht !
    Öl und Gold laufen aufwärts, während der Rentenmarkt „schläft“.

  2. Apropos „Angst“,

    das kann man sehen, wenn man sich den EUR/YEN bzw. den USD/YEN anschaut…
    Was derzeit komisch ist, dass das Öl nach oben läuft…

  3. Jep ganz kurz und knackig. Buy the Dip – TP – abwarten – buy the Dip – TP – Trading ist zurzeit leicht in Zeiten von Hochmut und Leichtsinn…Happy Trading

  4. „Panik am Markt“, sagte Markus Fugmann. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben – aus der Short-Sicht. Was sagt uns dieser Tagesverlauf? Vermutlich herrscht immer noch Anlagenotstand. Ich glaube nach wie vor, dass eine größere Korrektur am US-Markt erst bei enttäuschenden Quartalszahlen kommen wird (außer externen Schocks, kriegerischen Handlungen, Flash Crashs, u.s.w.). Da kennen die Amis keine Nachsicht. Nicht zu vergessen, der psychologische Aspekt. Ich habe in den letzten Wochen einige aktive Fondsmager gehört, die aufgrund der hohen Bewetung der Märkte von Absicherung, entsprechender Cashquote u.ä. gesprochen haben. Diese müssen mitansehen wie ETFs auf den Dax, die immer mehr gekauft werden, steigen, während der eigene Fonds mit 5% Ausgabeaufschlag und entsprechender Jahresgebühr hinterherhinkt. Wie lange sieht der Manager dabei zu? Aus meiner Sicht auch ein Grund, warum Rückschläge derzeit immer wieder aufgekauft werden. Die billigen ETFs gibt es noch nicht solange. Gruß

  5. Besoners cool, ist dass die SNB feuern muss, bis der Arzt kommt.

    Na ja, die SNB will ja nicht hören, man will „fühlen“… 😀

    Die SNB, das ist das krasse Gegenbeispiel, zum Brexit…

    Die SNB ist die SchweizerNationalBank, nur zur Info.

  6. die Zinsen spielen zur Zeit keine Rolle. Wenn der Markt steigt und die Zinsen auch
    knacken früher oder später die Kurse ein. Bei den Anstieg der letzten Jahre
    und einer Panik kann das sehr heftig werden.

    • Ihre Analyse ist leider nicht richtig.

      Sie müssten eins Bedenken : die QE – Programme !

      Die QE – Programme, hat der Markt (vorher) nicht gesehen,wegen Lehman.

  7. CNN hat ein einfaches Instrument zur Visualisierung der Stimmung an der Börse entwickelt und dieses Teil sinnigerweise mit „fear & greed index“ (Angst und Gier Anzeiger) betitelt, das aus sieben Indikatoren gespeist wird (aktueller Wert und Erläuterungen auf http://money.cnn.com/data/fear-and-greed/).

    Am 11. April lag dessen Wert bei 31 von 100, d. h. im Angstbereich. Und wie schnell der DOW den DAX mitreisst, war am selben Tag um 16:00 h MEZ gut zu beobachten, als der DAX fast 150 Punkte in die Tiefe rauschte, um bis 22:00 h wieder 120 Punkte nach oben zu krabbeln. Das wird bestimmt nicht das letzte Mal in diesen Tagen gewesen sein…

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