Tesla – beispielhaft für die Überbewertung der Wall Street! Ende des Hypes voraus?

FMW-Redaktion

Die Aktien von Tesla stehen beispielhaft für die Trump-Rally: seit Anfang Dezember legten Tesla-Aktien um 54% zu, und das trotz schwacher Zahlen im letzten Quartal. In den letzten Tagen aber zeigt die Aktie erstmals wieder Schwäche:

Am 22.Februar wird Tesla die Zahlen aus dem 4.Quartal 2016 vorlegen, und damit könnte dann das „Wunder“ enden. Tesla-Chef Elon Musk hat eine ganz große Stärke: er erzählt den Märkten wunderschöne Geschichten, etwa, dass Tesla nun nicht mehr nur eine Autofirma sei, sondern vor allem eine Energiefirma (seit dem Erwerb von Solarcity).


Elon Musk, Visionär, vor allem aber begnadeter Verkäufer
Foto: Steve Jurvetson/Wikipedia (CC BY 2.0)

Aber diese Erzählung, sagt Peter Garnry, hat einen kleinen Haken: sie stimmt einfach nicht, Tesla sei nach wie vor fast zu 100% eine Autofirma, und dafür schlicht viel zu hoch bewertet. Die Absatzzahlen von Tesla sind schwach, die Hoffnungen auf den großen Mega-Seller Tesla 3 sind übertrieben, sagt Garnry, weil die Firma in der Vergangenheit stets Schwierigkeiten hatte, die angestrebte Zahl der Fahrzeuge auch auszuliefern. Er will daher Tesla shorten, jedoch mit Optionen – hier erklärt er, warum:


Kommentare

Tesla – beispielhaft für die Überbewertung der Wall Street! Ende des Hypes voraus? — 2 Kommentare

  1. Das Tesla objektiv überbewertet ist, sollte jedem klar sein. Aber weil Elon Musk eben so ein toller Geschichtenerzähler und Prophet ist, der sogar Jünger hat die ihn wie einen Gott anbeten, steht die Aktie eben wo sie steht. Ich würde auch auf schlechte Zahlen tippen, aber wer weiß was Musk wieder verkündet. Ein Tweet und die Aktie schießt hoch…

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