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Aktien

Airbus-Aktie: Bullen greifen wieder an

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am

Von Rafael S. Müller

Bis in den Spätsommer hinein bewegte sich das Wertpapier von Airbus in einem Aufwärtstrend und konnte sich auf ein Jahreshoch von 111,12 Euro hochkämpfen. Anfang September geriet die Aktie jedoch merklich unter Druck und etablierte nur wenig später einen klaren Abwärtstrend. Dieser drückte die Kursnotierungen auf ein Verlaufstief von 78,93 Euro und somit ganz nahe an die Tiefststände aus Anfang 2018 abwärts. An dieser Stelle konnten Marktteilnehmer jedoch einen klaren Doppelboden aufstellen, der seit Jahresbeginn eine Erholungsbewegung bis auf ein Niveau von rund 90,00 Euro zur Folge hatte. Damit hat sich die Aktie jedoch zeitgleich in einen markanten Widerstandsbereich bestehend aus dem vorherrschenden Abwärtstrendkanal sowie dem gleitenden Durchschnitt EMA 50 und dem 61,8 % Fibonacci-Retracement begeben. Für ein Kaufsignal muss jetzt nur noch dieses letzte Widerstandsbollwerk geknackt werden.

Long-Chance bei Airbus

Mit einem direkten Durchbruch über das Niveau von mindestens 91,50 Euro ist nicht zu rechnen, zuvor dürfte es zu einem kleineren Rücksetzer in der Airbus-Aktie kommen. Dieser wäre aus antizyklischer Sicht jedoch prädestiniert für einen potenziellen Aufbau von Long-Positionen, nach Ausbruch über den Kauftrigger von 91,50 Euro wären anschließend Kursgewinne zunächst an den 200-Tage-Durchschnitt bei 95,40 Euro denkbar, darüber sogar an das nächste höhere Ziel um 97,00 Euro. Eine Verlustbegrenzung sollte das Niveau von zunächst 87,50 Euro nicht überschreiten. Spekulative Investoren können auch sofort ein kleineres Long-Investment wagen, müssen jedoch mit der Gefahr eines Pullbacks rechnen. Rücksetzer vom Widerstandsniveau um 91,50 Euro könnten kurzfristig zurück in den Bereich von 87,35 Euro abwärts reichen. Notierungen darunter dürfte das Papier von Airbus kurzzeitig sogar auf das Niveau von rund 85,00 Euro abwärts drücken. Spätestens ab dieser Stelle muss jedoch eine Wiederaufnahme der Erholungsbewegung gelingen, damit nicht ein Test der Jahrestiefs bei 78,93 Euro stattfindet. Das würde nämlich für sukzessive Schwäche sprechen und könnte sogar noch viel größere Verluste nach sich ziehen.

Einstieg per Sop-Buy-Order : 91,50 Euro
Kursziel : 95,40 / 97,00 Euro
Stop : > 87,35 Euro
Risikogröße pro CFD : 4,15 Euro
Zeithorizont : 4 – 8 Wochen

Airbus-Aktie




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Aktuell: Quartalszahlen von zwei Dow-Konzernen

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Aktuell haben mit Johnson&Johnson und Travelers zwei Dow-Konzerne ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Kennzahlen.

Johnson & Johnson

Der Umsatz liegt bei 20,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 20,2/erwartet 20).

Der Gewinn liegt bei 1,97 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,75/erwartet 1,95).

Die Jahresprognose beim Umsatz (bisher 82,7) liegt jetzt bei 81,2 Milliarden Dollar. Die Jahresprognose beim Gewinn pro Aktie (bisher 8,60) liegt jetzt bei 8,50-8,65 Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit 0,2% im Plus.

Travelers

Der Umsatz liegt bei 6,69 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,42 /erwartet 7,7).

Der Gewinn liegt bei 2,32 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,98/erwartet 2,20).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,4%.

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Aktien

Kurz und knapp: UBS zieht Europas Banken nach unten

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Ein Kurzkommentar von Wolfgang Müller

Die Schweizer Großbank UBS legt beim Gewinn zu, wird aber dennoch abgestraft!

Die UBS meldete für das 4.Quartal 2018 einen Gewinn von 4,9 Mrd.$, aber ohne die Neubewertung von Steueransprüchen wäre das Ergebnis um 275 Millionen geringer ausgefallen.

Der Gesamtgewinn des Jahres legte um 2% auf 6,4 Mrd.$ zu, was die Märkte aber am Vormittag dennoch mit einem Minus von 4% abstraften. Im Zuge dessen fiel auch der deutsche Konkurrent, die Deutsche Bank, um 3,5%.

Konzernchef Sergio Ermotti sprach von „historisch schwierigen Marktbedingungen“ und versprach den Aktionären eine höhere Dividende (70 Schweizer Rappen) und – sieh an – den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 1 Mrd.$.

Auch im laufenden Quartal sollen sich die Handelskonflikte auf das Ergebnis negativ auswirken.

Wohin man in Europa blickt, die Aktienrückkäufe werden oft als letztes Mittel gegen den Kursrutsch angekündigt. Müssen wir den Amerikanern alles nachmachen?

Der UBS-Präsident und ehemalige Bundesbankchef Axel Weber sagte vor wenigen Minuten in Davos, dass eine Konsoldierung der europäischen Bankenlandschaft notwendig sei: „Es gbt zu viele von Ihnen“. Auf globaler Eben seien die europäischen Banken zu klein. Und Weber weiter: man müsse das Geschäftsmodell europäischer Investmentbanken neu ausrichten – was impliziert, dass man derzeit nicht wirklich ein tragfähiges Geschäftsmodell hat!


The UBS Investment Bank’s Offices at 299 Park Avenue in New York City.
By Urbanrenewal – Own work, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11109797

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EU-Regularien wirken: Führender CFD-Broker mit schwachen Zahlen

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Die EU hat die CFD-Branche letztes Jahr stark reguliert, vor allem mit den Hebel-Beschränkungen im CFD- und Forex-Handel. Diese bewirken, dass die Brutto-Umsätze der Kunden geringer ausfallen, und somit auch die Provisionserlöse der Broker.

CFD-Handel beschränkt durch maximalen Hebel

Die IG Group (IG Markets) gilt als Marktführer in Europa im CFD-Handel für Privatkunden. Heute früh hat IG seine Halbjahreszahlen veröffentlicht für die ersten sechs Monate im Bilanzjahr 2019 (bis Ende November 2018). Der Umsatz ist im Jahresvergleich von 268,4 auf 251 Millionen Pfund gesunken. Der Umsatz in der gesamten EU (inklusive UK) sank von 176 auf 145 Millionen Pfund. In der Region „Asien und Pazifik“ (APAC) stieg der Umsatz von 66 auf 74 Millionen Pfund. In der Region „Naher Osten und Afrika“ stieg der Umsatz von 17,4 auf 20,6 Millionen Pfund. Der „Umsatz pro Kunde“ in der Festland-EU sank um 17%!

Man sieht also: Dort wo die EU-Regularien gelten, sind die Umsätze rückläufig. Außerhalb nehmen sie zu. Der Gewinn von IG im ersten Halbjahre sinkt von 108 auf 91 Millionen Pfund. Die Relation zwischen Umsatz und Gewinn ist immer noch atemberaubend hoch und zeigt, wie profitabel das CFD-Geschäft für die Broker immer noch ist!

Ausweichen

Die Anzahl der aktiven Kunden in der EU sank bei IG um 15% laut heutiger Veröffentlichung. Das mag wohl auch daran liegen, dass zahlreiche aktive Kunden ihren Status von „Privatkunde“ auf „Profikunde“ ändern ließen, womit sie nicht mehr unter die Hebel-Beschränkungen der EU fallen. Wir haben schon mal darauf hingewiesen. Treiben die Broker es zu bunt und klassifizieren zu viele Kunden um, könnte die EU auch dort einen Riegel vorschieben. Abgesehen von der Umklassifizierung dürften einige Kunden auch ihre IG-Konten in der EU gekündigt, und neue Konten bei rechtlich eigenständigen IG-Töchtern außerhalb der EU eröffnet haben.

Für die Branche brechen insgesamt härtere Zeiten an dank der Hebel-Beschränkung. Frage: Warum hat die EU eigentlich die Hebel bei Optionsscheinen und Zertifikaten nicht auch beschränkt? Haben die CFD-Broker nicht so viel Geld und Einfluss wie die Lobbyisten der Banken? Die Aktie von IG ist von gestern Abend auf heute früh übrigens von 640 auf 560 Pence gefallen. Aktuell erholt sie sich wieder etwas auf 602 Pence.

CFD-Broker IG Group

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