Folgen Sie uns
  • Börsenseminar
  • Gawooni Anleihe
  • Brokervergleich

Allgemein

2018 – Die Welt am Tropf der Zentralbanken

Die Lage zum Jahresende 2017 scheint extrem widersprüchlich: Die Wirtschaft wächst, die Aktienmärkte verzeichnen Rekordstände, die Arbeitslosenzahlen sinken und die Industrie zeigt ein seit langem nicht gesehenes Maß an Optimismus. Zugleich erstickt die Welt unter der höchsten Schuldenlast ihrer Geschichte, krankt an der größten sozialen Ungleichheit und wird von höheren Risiken als vor der Krise von 2007/2008 bedroht..

Veröffentlicht

am

Ein Beitrag von Ernst Wolff

Die Lage zum Jahresende 2017 scheint extrem widersprüchlich: Die Wirtschaft wächst, die Aktienmärkte verzeichnen Rekordstände, die Arbeitslosenzahlen sinken und die Industrie zeigt ein seit langem nicht gesehenes Maß an Optimismus. Zugleich erstickt die Welt unter der höchsten Schuldenlast ihrer Geschichte, krankt an der größten sozialen Ungleichheit und wird von höheren Risiken als vor der Krise von 2007/2008 bedroht.

Wo stehen wir denn nun wirklich? fragen sich die meisten von uns zum Jahreswechsel. Können wir beruhigt in die Zukunft sehen oder drohen historische Gefahren? Gibt es irgendeine Wirtschaftstheorie, die uns diese Fragen klar und deutlich beantworten kann?

 

Die Wirtschaftstheorien der Vergangenheit helfen nicht mehr weiter

Nein, die gibt es nicht. Und zwar aus einem einfachen Grund: Weil wir in einer Ausnahmesituation leben, die die Welt so noch nicht gesehen hat: Das globale Wirtschafts- und Finanzsystem ist seit 2008 klinisch tot. Es funktioniert nur noch, weil es wie ein Patient auf der Intensivstation künstlich am Leben erhalten wird, und zwar durch die Zentralbanken.

Seit dem Beinahe-Zusammenbruch von 2008 haben die größten Zentralbanken der Welt zwischen 14 und 16 Billionen US-Dollar ins globale Finanzsystem gepumpt und fast siebenhundert Mal die Zinsen gesenkt. Der größte Teil dieses „billigen“ Geldes ist in die Finanzspekulation geflossen und hat so für eine historisch nie dagewesene Verzerrung der Märkte gesorgt.

Konnte man früher davon ausgehen, dass Aktienkurse etwas über die Gesundheit eines Unternehmens aussagen, so ist es damit vorbei: Großkonzerne in aller Welt haben das billige Geld genutzt, um eigene Aktien zurückzukaufen und deren Kurse künstlich in die Höhe zu treiben. Sagten früher die Kosten und Zinserträge von Staatsanleihen etwas über die wirtschaftliche und finanzielle Stärke eines Landes aus, so gehört auch das der Vergangenheit an: Die Zentralbanken haben ganze Länder vor dem Bankrott gerettet, indem sie deren Anleihen zu überhöhten Preisen aufgekauft und durch künstlich geschaffene Nachfrage Märkte erzeugt haben, wo es eigentlich keine mehr gab.

Die Manipulation ist grenzenlos

Doch das ist nicht alles: Inzwischen greifen die Zentralbanken auch direkt in die Aktienmärkte ein und sorgen dafür, dass sogar ins Schlingern geratene Unternehmen über Wasser gehalten und andere weit über ihrem tatsächlichen Wert gehandelt werden. Die Schweizer Nationalbank (SNB) zum Beispiel ist inzwischen Großaktionär bei Apple, Alphabet, Microsoft, Amazon und Facebook und hält zur Jahreswende 2017/2018 US-Aktien im Wert von 91 Milliarden Dollar. Nur zur Erinnerung: Die SNB kann das Geld, mit dem sie Aktien kauft, selber schaffen…

Das alles heißt: Wir leben in einem durch Geldschöpfung und Zinssenkung künstlich angetriebenen und aufgeblähten System. Das aber hat fatale Nebenwirkungen, denn Zentralbanken funktionieren nach denselben Prinzipien wie der Rest unseres Wirtschafts- und Finanzsystems: Das Geld, das sie schöpfen, wird nicht verschenkt, sondern muss zurückgezahlt werden. Es erhöht also stetig den globalen Schuldenberg.

Um die Bedienung dieser Schulden zu erleichtern, gibt es nur ein bewährtes Mittel: das Anheizen der Inflation. Das Ansteigen des allgemeinen Preisniveaus führt dazu, dass die Höhe der Schulden im Verhältnis zu den übrigen Geldwerten sinkt. Doch die Herbeiführung einer solchen Inflation erfordert genau die Mittel, die seit 2008 angewandt wurden: Geldschöpfung und Zinssenkung.

Obwohl die Zentralbanken in aller Welt seit einiger Zeit ankündigen, ihre Geldpolitik nach zehn Jahren des billigen Geldes wieder straffen zu wollen (und – wie die FED – einige sehr zaghafte Versuche in diese Richtung unternommen haben), können sie diesen Weg nicht weiter beschreiten, ohne dass ihnen der größte Schuldenberg in der Geschichte in die Quere kommt. Ihn zu ignorieren, hätte den Bankrott zahlloser Schuldner zur Folge, würde riesige Löcher in die Kassen der Gläubiger reißen und das System in die nächste, möglicherweise noch schwerere Krise als 2007/2008 stürzen.

Es gibt kein Zurück

Die Situation, in der wir stecken, lässt sich also folgendermaßen beschreiben: Die Zentralbanken haben sich auf eine Geldpolitik eingelassen, die an der Oberfläche zwar einige positive Phänomene erzeugt, die sich aber nicht rückgängig machen lässt, ohne das System als Ganzes zum Einsturz zu bringen.

Anders ausgedrückt: Das globale Finanzsystem gleicht einem Suchtkranken, der auf Grund von Drogeninjektionen immer wieder kurze Aufschwungphasen erlebt, dessen Organe aber von Mal zu Mal stärker geschädigt werden und die irgendwann – ohne Vorankündigung – ihren Dienst versagen werden.

Wann das sein wird – ob 2018 oder später – kann niemand voraussagen. Nur eines ist sicher: Die Mittel der Manipulation, die den Zentralbanken zur Verfügung stehen, sind weitgehend ausgereizt. Nach Niedrig- und Nullzinsen bleiben nur noch Negativzinsen – und damit die Zerstörung des klassischen Bankgeschäftes, nämlich der Kreditvergabe – und nach der Flut neu geschaffenen Geldes bleibt nur die Schaffung von noch mehr Geld – und damit der direkte Weg in die Hyperinflation.


Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

10 Kommentare

10 Comments

  1. Murat Dundar

    31. Dezember 2017 21:51 at 21:51

    also manchmal meine ich die gurus haben auch ne paradoxe entgegengesetzte wahrnehmung.
    wenn es heißt was ist geld ? dann schreibt man drauf los dass es nicht das papier wert ist auf dem es gedruckt wird weil nullzinsen und die druckermaschine auf hochtouren laufen.
    dann bei staatsausgaben wird argumentiert dass es solche investitionen absurd sind und letztlich der steuerzahler dafür zahlen bzw gerade stehen muss.
    hey leute meiner meinung nach sollen sie soviel drucken und investieren wie möglich solange ja solange es dem volk zu gute kommt.
    ein beispiel. der vielgescholltene erdogan und seine partei haben letzte woche einen bauprojekt auf den weg gebracht. unzwar wird die stadt gemelik in der türkei mit 110 tausend einwohnern 2 km im hinterland neu aufgebaut. die jetzige stadt komplett abgerissen. und die menschen zahlen alle nur einen symbolischen betrag und haben ein haus das wo anders steht und werthaltig ist. und mit der entscheidung ist jeder zufrieden. da kriegst du auch keine opposition zusammen die dagegen wäre.
    das meine ich damit die menschen sind alle froh und das volk in gemerik ist der gewinner.
    da regt sich auch sonst niemand auf in der türkei.
    und nun zur finanzierung ja es wird lira s gedruckt und ja und. dann ist es halt so. wir kriegen hier bei den kleinsten dingen probleme. schon beim aufstellen einer sitzbank und wenn der standort feststeht dann heisst es warum keine regenbogen farben usw. usw usw. naja

    • Wolfgang M.

      1. Januar 2018 09:41 at 09:41

      Murat, sorry aber diese Sicht ist m. E. ziemlich naiv. Wenn es ein Land mit dem Gelddrucken übertreibt, entsteht ziemlich rasch Inflation. Damit werden an den Kapitalmarkt die Zinsen für dieses Land steigen, die Schulden steigen, es wird mehr Geld gedruckt und die Inflation gerät außer Kontrolle. Anfangs profitiert der „kleine Mann“, bis die Kapitalmärkte (und der IWF) dem Land keine Kredite mehr gewähren. Die Folge ist ein Staatsbankrott, wie schon über 300mal in verschiedenen Ländern in den vergangenen 200 Jahren passiert (Griechenland 6-mal, Spanien 8-mal dabei). Zur Zeit in Venezuela oder in Simbabwe zu beobachten. Das Perfide dabei: Die „Reichen“ haben zumeist ihr Kapital rechtzeitig z.T. ins Ausland in anderer Währung (oder durch Gold/Immobilienkäufe) in Sicherheit gebracht – wie z.B. griechische Milliardäre in die Schweiz oder sogar Diktatoren wie Assat. Wenn es im Land mit Hyperinflation zum Währungsschnitt kommt, haben diese Kapitalflüchtlinge bei einem Wiederaufbau bereits wieder einen uneinholbaren Vorsprung. Fazit: In Ländern mit unseriösem Wirtschaftsgebaren zahlen fast immer die „Kleinen“ mit ihren Geldvermögen die Zeche. Vereinfacht ausgedrückt. Die anfänglichen Wohltaten erweisen sich à la longue als Bumerang. Gruß

  2. baeuerin

    1. Januar 2018 08:50 at 08:50

    Nur Idioten zahlen Steuern!
    (auch im neuen Jahr(…) (…)…)
    http://www.geolitico.de/2017/12/31/abgesang-aufs-reiche-deutschland/
    u.a…..DAX 1.1.18, 08:40Uhr (DB-Kurs) 12817

  3. Gelddruckmaschinen-Verkäufer

    1. Januar 2018 11:37 at 11:37

    @Murat Dundar,Hast Du auch schon überlegt,wer das Geschenk der 110 000 glücklichen Einwohner bezahlt???
    In dem Land mit deinem gerühmten Präsidenten gibt es auch Leute die kein schönes Gratishaus bekommen,
    sondern unverschuldet in einer kleinen GRATISZELLE sitzen!!!
    Nachdem mit gedrucktem Geld von den Notenbanken schon Aktien u.Anleihen gekauft wurden ist das eine neue
    Idee , HÄUSER BAUEN MIT GEDRUCKTEM GELD,
    Der Vorteil, die Einstandskosten wären sehr tief,(Gelddruckmaschine +Papier )
    Nachdem die Notenbanken schon fast alles gekauft haben was zu kaufen ist, ist das eine bestechende Idee,
    Europa kann von diesem Land noch einiges lernen .

    • Murat Dundar

      2. Januar 2018 05:11 at 05:11

      @Murat Dundar,Hast Du auch schon überlegt,wer das Geschenk der 110 000 glücklichen Einwohner bezahlt???
      antwort: wir kaufen eine geldruckmaschine bei dir.
      nein spaß bei seite. es ist doch ein kreislauf. das geld kommt doch wieder über steuern und steuers steuern zurück zu papa staat baufirmen, baustoffhändler und arbeitnehmer bekommen das geld und geben es wieder aus.
      where is the problem.
      und man hat für stadt, staat, land und menschen etwas sinnvolles gemacht.

  4. Murat Dundar

    1. Januar 2018 13:33 at 13:33

    @wolfgang,
    Murat, sorry aber diese Sicht ist m. E. ziemlich naiv. Wenn es ein Land mit dem Gelddrucken übertreibt, entsteht ziemlich rasch Inflation.

    da frag ich mich wie japan immernoch bei den mengen an gedrucktem geld keine inflation hat.
    ich frage mich aber auch wie ein land mit soviel erdölaufkommen so arm und eine hyperinflation hat.
    auch nicht einleuchtend für mich.

    ich bin kein anhänger von erdogan, auf jeden fall nicht. ich beurteile politiker nur nach ihren taten.
    und da sehe ich seit 17 jahren ein blühendes land welche ihren bürgern sichere straßen bauen lies und somit schon sehr vielen menschen das leben gerettet hat (im grunde genommen)
    das krankensystem umgestellt. so daß endlich arme nichts mehr für medizin und kh-aufenthalt zahlen brauchen und umgekehrt die reichen jetzt medizin und kh aufenthalt zahlen.
    ich sehe neue gebäude ob einkaufszentren oder krankenhäuser welche aussehen wie als wäre man in urlaub. der eingangsbereich in krankenhäuser, sehenswert. wirklich das ist schon alles lieblicher und luxeriös aufgebaut.
    ein sozialsystem was es früher nicht gab

    pflegesystem – sehr einfach und mit sehr wenig bürokratie. alte leute ab einem bestimmten alter benennen eine pflegekraft und die person erhält jeden monat ihr geld.
    uvm.
    also ehrlich wer diese ganzen positiven veränderungen nicht sieht der muss schon ein lump sein.

    • Murat Dundar

      1. Januar 2018 13:46 at 13:46

      der letzte satz gilt für die in der türkei lebenden. klar

      und das land mit hohen erdölvorkommen un hyperinflation könnt ihr euch natürlich vorstellen, wer gemeint ist.

      sorry, bin nun mal ein tollpatsch.
      war ich schon in der schule. 🙂

      also in diesem sinne, ein fohes neues jahr

    • Wolfgang M.

      1. Januar 2018 14:30 at 14:30

      @Murat. In Japan gibt es die Sondersituation, nämlich, dass die Schulden von der eigenen Bevölkerung getragen werden und man ausländischen Investoren keine entsprechende Zinsen zahlen muss. In Venezuela gab es unter Chávez eine sozialistische Vettern-Misswirtschaft, die in jüngerer Zeit ohne Beispiel ist. Und Erdogan hat in den letzten Jahre wirklich ein beeindruckendes Wi-Wachstum in Gang gebracht, aber in letzter Zeit verprellt er durch seinen autokratischen Stil viele ausländische Investoren sowie auch Touristen. Ob er mit seiner Politik den Wi-Aufschwung nicht in kurzer Zeit wieder umdreht, wird die Zeit zeigen. Wenn eine Wirtschaft 6 oder 8% wächst, kann man viel finanzieren, bei einem Abschwung, ist dies ruckzuck vorbei. Im Übrigen haben die Ratingagenturen Moody’s und Standard&Poor’s die Kreditwürdigkeit der Türkei auf Ramschniveau herabgestuft. Wie gesagt, wenn die Inflation mal ins Laufen kommt. Gruß

  5. asyoulike

    1. Januar 2018 20:18 at 20:18

    Moin, moin,
    Recht hat der Herr Wolff. So wird es kommen, so muss es kommen. Auswege gibt es nicht, es könnte nur zu einer zeitlichen Verzögerung der Vorgänge kommen, wie sie quasi durch die Notbanken bereits betrieben wird.
    Aber ein Punkt scheint mir aus BRD Sicht wichtig, dass ist die Quasi-Haftung der BRD Bürger mit ihrem Vermögen. Es ist ein Leichtes, dieses über Steuern und Abgaben vom Bürger auf den Staat zu übertragen. Wer meint Eigentum durch Besitzen in Sicherheit zu haben, der täuscht sich m.E. gewaltig. Jeder Staat hat Zugriff auf der Vermögen seiner Bevölkerung. Diese Problematik fehlt im Artikel.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Heute Live-Webinar 20.00Uhr muß ausfallen!

Veröffentlicht

am

Das heutige Webinar muß leider entfallen – die Technik spielt uns immer neue Streiche! Sorry – und die Bitte um Verständnis, aber wir wollen es nicht riskieren, Sie wieder umsonst warten zu lassen.

Wenn wir sicher sind, dass es technisch klappt, wird das nächste Webinar zeitnah anberaumt und angekündigt!

weiterlesen

Allgemein

Pfund steigt kräftig an – Angela Merkel hat gesprochen!

Veröffentlicht

am

Aktuell steigt das britische Pfund gerade kräftig an! Gestern war Boris Johnson bei Angela Merkel zu Gast, und sagte schon da, dass man auch kurzfristig eine Lösung im Brexit-Streit um Nordirland finden könne. Und jetzt? Nach übereinstimmenden Berichten gab es vor wenigen Minuten die Äußerung von Angela Merkel, dass man selbst noch am 31. Oktober (angeblich die allerletzte absolute totale Deadline für Brexit) eine Lösung für den Backstop finden könnte. Man könne eine Lösung finden, die auch gleichzeitig die Integrität des EU-Binnenmarktes sicherstelle. Und zack, Merkel jagt das britische Pfund kräftig nach oben!

Gegen den US-Dollar steigt GBP aktuell um 87 Pips, und Euro vs Pfund fällt aktuell um 90 Pips. Damit sind „erst einmal“ die Ängste vor einem ins Bodenlose fallende Pfund vom Tisch gewischt. Aber ändert sich das schnell wieder, wenn Präsident Macron sich heute Abend nach dem Besuch von Boris Johnson in Paris ganz anders äußert als Merkel?

Pfund vs USD seit 16. August
GBP vs USD seit 16. August.

weiterlesen

Allgemein

Immobilienpreise klettern weiter ungebremst nach oben!

Veröffentlicht

am

Die Immobilienpreise in Deutschland kennen kein Halten! Es geht wie am Strich gezogen nach oben. Das zeigt eine vor wenigen Minuten veröffentlichte Erhebung anhand real durchgeführter Immobilientransaktionen. Laut Europace steigt der selbst herausgegebene Hauspreisindex „kontinuierlich weiter“. Er umfasst die Preise für Neubauhäuser, Bestandshäuser und Eigentumswohnungen. Der folgende Chart reicht bis 2011 zurück, und ist wohl mehr als eindeutig. Die Preise klettern immer weiter. Die aktuellen Zahlen beweisen laut Europace, dass die Niedrigzinsphase die Immobilienpreise steigen lasse. Der Rückgang der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr tue ein Übriges, dass sich der Anfrageüberhang nicht relevant abbaue. Im Wortlaut aus der aktuellen Mitteilung:

Im Juli verzeichnete der EUROPACE Hauspreis-Index EPX ein beständiges Wachstum. Eigentumswohnungen legten im Vergleich zum Vormonat um 1,50 Prozent, Bestandshäuser um 1,25 Prozent zu. Bei Neubauhäusern stiegen die Preise nur leicht um 0,23 Prozent. Der Gesamtindex kletterte damit um 0,98 Prozent auf 163,3 Punkte. Grundlage des EPX sind bundesweit tatsächlich abgeschlossene Transaktionen für selbstgenutzte Häuser und Eigentumswohnungen im Wert von mehr als 5 Mrd. Euro pro Monat.

Immobilienpreise Grafik Europace

Immobilienpreise Index im Detail

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen