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2022: Tötet die Inflation die Hausse?

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

wir alle spüren mittlerweile die Inflation schmerzhaft bei jeder Fahrt zur Tankstelle oder bei unserem allwöchentlichen Einkauf. Das ist wirklich kein subjektiver Eindruck. Die Statistiker bestätigen diesen Befund mittlerweile von Monat zu Monat aufs Neue. Anfang des Jahres herrschte bei einer Teuerung von 1 % hierzulande noch praktisch Preisstabilität. Im vergangenen Monat stieg die Inflation dann auf über 5 % und ist damit so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Die heutige Generation der Börsianer hat praktisch keine ernsthafte „Inflationserfahrung“. Das ist nicht gut, weil wir deshalb den Beteuerungen aus der Finanzbranche vorschnell Glauben schenken. Dort erzählt man uns nämlich unisono, dass Aktien – also Sachwerte – in einem inflationären Marktumfeld Schutz bieten.

Diese Frage ist erlaubt: Warum soll die Inflation für Unternehmen günstiger wirken als für Sie als Privatverbraucher?

Hier gilt: Der Verbraucher kauft derzeit etwa Lebensmittel, Sprit oder Möbel immer teurer ein. Und Unternehmen kaufen eben Rohstoffe, Vorprodukte oder Energie zum Betrieb ihrer Fließbänder immer teurer ein. Also, uns kostet Inflation Kaufkraft und schmälert damit unsere Möglichkeiten, weiteres Vermögen aufzubauen. Bei Unternehmen führt Teuerung zu steigenden Produktionskosten und beißt damit langfristig in die Gewinne und – ganz ähnlich wie bei uns – in die Substanz.

Fazit: Die pauschale Behauptung, Aktien bieten Schutz vor Geldentwertung, ist nichts anderes als eine Werbebotschaft meiner Branche, der man durchaus misstrauen soll. So machten Aktien in der letzten großen Inflationsphase der 70er Jahre keinen Meter, weil damals Te

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