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Mailand oder Madrid: Hauptsache Italien!

FMW-Redaktion

Erinnern Sie sich an die glorreiche Aussage des einstigen Fußball-Stars Andy Möller: „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!“ Da erblaßte selbst Lothar Matthäus vor Neid.

Nun aber gibt es im Bereich der Finanzen auch solche Kuriositäten, die auf den tiefen journalistischen Hintergrund des Autors hinweisen. So gestern in einem Artikel des „Goldreporter“ mit dem Titel „Spanische Banken dürfen faule Kredite mit Staatsgarantie verkaufen“. Dort lasen wir mit großem Erstaunen – und ebenso großem Amusement – folgende Zeilen:

„Spaniens Regierung hat sich mit der EU-Kommission über die Auslagerung von faulen Krediten aus dem spanischen Bankensektor geeinigt. Es geht um 200 Milliarden Euro, die über „Bad Banks“ verbrieft und verkauft werden sollen.
Im spanischen Bankensektor befinden sich weiterhin 200 Milliarden Euro an faulen Krediten. Nun haben sich EU-Kommission und die italienische Regierung nach langen Verhandlungen darauf geeinigt, diese Kredite auszulagern, um die Geldhäuser zu entlasten.“

Dass also die italienische Regierung mit der EU-Kommission über angeblich faule Kredite spanischer Banken verhandelt, war uns gänzlich neu. Aber man lernt ja nie aus. Ob spanische Banken oder italienische Banken – Hauptsache faule Kredite! Das wäre doch mal was für Thorsten Legat im Dschungelcamp..



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