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Aktien

Tesla-Aktie verliert seit Jahresanfang 37% an Wert – kalte Füße kurz vor den Zahlen

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die Tesla-Aktie verliert enorm an Wert. Seit Jahresanfang ging es runter von 240 auf vorhin 152 Dollar – das ist ein Verlust von 37%. Bisher war die Aktie immer resistent. Die Verkäufe konnten noch so enttäuschen, die Cash Burning-Rate konnte auch noch so hoch sein – die Aktie konnte sich immer irgendwie halten. Ein paar aufmunternde Worte von Tesla-Chef Elon Musk reichten, und die Börsianer guckten wieder optimistisch in die Zukunft.

Zuletzt konnte Musk die Stimmung u.a. hoch halten mit wiederholten Aussagen in China laufe es super und es werde schon werden, so fassen wir es mal in Kurzform zusammen. Aber am Mittwoch Abend nach Marktschluss (ab 22 Uhr deutscher Zeit) bringt Tesla seine Zahlen für das letzte Quartal raus. Analysten und Fachpresse in den USA rätseln gerade, warum die Aktie heute früh weiter absackt (aktuell -5%).

Liegt es an China, am neuesten Modell, oder am Gesamt-Sentiment am US-Aktienmarkt derzeit? Wir glauben es ist ganz einfach. Tesla mit einer astronomisch hohen Bewertung von immer noch 20 Milliarden Dollar und dazu so schrecklich geringen Absatzzahlen, dazu noch chronisch im Minus, ist ein leichtes Opfer bei einem schwachen Markt. Aber der Hauptgrund für die aktuelle Schwäche dürfte die Angst vieler Börsianer sein, dass die ständigen Durchhalteparolen von Elon Musk gegen die Realität nicht ewig ankommen. Was wenn bei den Mittwoch verkündten Quartalszahlen die große Zahlen-Katastrophe eintritt, mag sich so macher fragen und kalte Füße bekommen. Es ist natürlich vor Quartalszahlen immer eine Art Roulettespiel. Besser oder schlechter als erwartet? Nach oben laufen oder nach unten wegbrechen im Kurs? Momentan scheint die Angst deutlich größer zu sein, dass die Aktie ab Mittwoch 22 Uhr schnell nach unten durchrauscht, und da stellt wohl so mach einer lieber vorher glatt.

Tesla-Aktie
Die Tesla-Aktie seit Sommer 2015.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    V

    8. Februar 2016 16:47 at 16:47

    In diesem Martumfeld haben Firmen wie Tesla langfristig keine Überlebenschance, da sie sich stetig neues Kapital holen müssen und das in diesen Phasen nicht zu bekommen ist…

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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