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Inside Riße (VIDEO): Deutsche Aktien fundamental betrachtet + Goldpreis

Redaktion

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Von Stefan Riße

Der deutsche Aktienmarkt einmal fundamental gesehen in Relation zum Stand vor der Finanzkrise. Und der Goldpreis – er sollte endlich mal ein Eigenleben entwickeln. Mehr im Video…

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Aktienmärkte und Gold: Der Trend kippt nach unten

Markus Fugmann

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Sowohl die Aktienmärkte als auch Gold haben gestern mit und nach der Fed-Sitzung deutlich nachgegeben. Was war passiert? Eigentlich hat doch weder das Fed-Statement noch die Aussagen von Jerome Powell auf seiner Pressekonferenz für einen Abverkauf der Aktienmärkte oder auch von Gold Anlaß gegeben. Aber da war dann doch, wie Chris Zwermann bemerkt, doch eine Aussage von Powell, die die Märkte spürbar verunsichert habe: nämlich dass Blasen auch platzen könnten.

Warnte Fed-Chef Powell die Aktienmärkte?

Nun ist diese Aussage sicher keine Neuheit – aber aus dem Munde des Chefs der wichtigsten Notenbank der Welt klingt das dann doch wie eine Warnung! Und in der Tat sind ja vor allem die heiß gelaufenen Tech-Aktien alles andere als günstig – Apple etwa mit einem massiven Kursanstieg seit dem März-Tief, während gleichzeitig Umsatz und Gewinn stagnierten. In den USA nennt man so etwas „multiple expansion“, frei übersetzt: Kursanstiege lediglich aufgrund heißer Luft!

Aber all das gilt ja nicht nur für Apple: blickt man auf das zukünftige KGV (forward price/earnings-ratio) beim amerikanischen Leitindex S&P 500, dann sind wir derzeit nur ganz knapp unter dem Niveau der Dotcom-Blase. Der gestrige Börsengang von Snowflake macht den Überschwang deutlich: eigentlich sollten die Aktien von Snowflake zunächst in einer Spanne zwischen 75 und 85 Dollar auf den Markt kommen, einen Tag vor Börsengang wurden daraus 120 Dollar, zwischenzeitlich stiegen die Papiere dann im Handel nach dem IPO sogar bis knapp unter 300 Dollar (mit einer damit verbundenen Marktkapitalisierung, die mehr als dem 100-fachen Jahresumsatz von Snowflake entspricht!). Es reicht derzeit scheinbar, wenn irgendwo „cloud“ drauf steht – schon flippen die Investoren aus!

Chris Zwermann von Zwermann Financial ist für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte aber nun skeptisch. Der Nasdaq könnte demnach schon in der nächsten Woche die 200-Tage-Linie ansteuern – und damit ein Abwärts-Potential von ca. 1500 Punkten (also etwas mehr als -10%) haben. Und auch der DAX dürfte sich seiner Meinung nach südwärts orientieren nach dem morgigen großen Verfall, ebenso wie Euro-Dollar. Zwermann erwartet für die nächsten Wochen Dollar-Stärke – was gleichsam Gift für die Aktienmärkte sei:

Drohen die Aktienmärkte jetzt zu kippen - ebenso wie Gold?

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Goldpreis fällt deutlich – Fed-Aussagen bewegen Kurse – die aktuelle Lage

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis tendierte gestern vor der großen Fed-Entscheidung noch recht optimistisch, vor allem weil der US-Dollar wieder schwächelte. Dann übernahm ab 20 Uhr Fed-Chef Jerome Powell das Ruder, und US-Dollar wie auch Gold standen ab dann unter seiner Fuchtel. Schauen wir uns an was er sagte, und wie sich dies auf den Goldpreis ausgewirkt hat.

Fed-Chef bewegt den Goldpreis

Der Goldpreis notierte gestern Abend kurz vor 20 Uhr noch bei 1.961 Dollar, vorher im Hoch noch bei 1.970 Dollar. Nach und nach ging es dann ab 20  Uhr über Nacht bis heute früh runter auf 1.944. Dollar. Dies liegt an der Dollar-Stärke. Denn seit 20 Uhr gestern Abend stieg der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Währungen) von 93,05 auf 93,60 Indexpunkte ich Hoch (aktuell 93,37). Die Kommentare von Jerome Powell könnten bei großen Institutionellen für Enttäuschung gesorgt haben, weil Powell keine weiteren Ansagen in Richtung neuer Anleihekäufe machte. Dies gab womöglich dem US-Dollar Auftrieb. Dazu kamen noch eher optimistische Aussagen zur US-Konjunktur, die auch eher den US-Dollar stärken, und den „Sicheren Hafen“ Gold schwächen.

So habe sich laut Jerome Powell die Wirtschaftslage verbessert, und der Konsum habe drei Viertel des Verlustes nach der Coronakrise wieder aufgeholt. Die Zinsen in den USA werden sich die nächsten drei Jahre wohl nicht ändern. Diese Aussicht hat den US-Dollar aber nicht beeindruckt. Was sagt uns der folgende Chart, der den Goldpreis-Verlauf der letzten zehn Tage zeigt? Dank der Fed wurde der Anlauf Richtung 2.000 Dollar-Marke mal wieder abgewürgt. Aber das muss auf Sicht von Tagen und Wochen nichts heißen. Der grundsätzliche Drang hin zu Gold bleibt bestehen. Es  hängt weiter auch am US-Dollar, und ob er nicht doch wieder zur Schwäche neigt. Dann hätte der Goldpreis auch relativ schnell wieder die Chance nach oben umzuschwenken.

Kommentare

Naeem Aslam von Avatrade kommentiert zur Fed aktuell, dass es sich nicht leugnen lasse, dass die Erklärung der Fed wenig bis gar keine Überraschung enthielt. Aber der Grund dafür, dass wir eine Stärke des Dollar-Index sehen (FMW: Das drückt den Goldpreis runter), liegt darin, dass er ein Safe-Hafen-Angebot erhält, und zwei Mitglieder des Fed-Ausschusses seien nicht für die aktuelle Geldpolitik gewesen. Dies sei wirklich bedeutsam, weil man das normalerweise nicht sehe, wenn es um den Fed-Ausschuss geht. Das wahrscheinliche Szenario sei, dass sich der Markt bei künftigen Fed-Sitzungen auf dieses Szenario konzentrieren werde. Es werde ein Tauben- und ein Falkenlager geben.

Den aktuellen Video-Kommentar von Markus Fugmann finden Sie beim Klick an dieser Stelle. Er sagt dazu unter anderem (was auch den Goldpreis beeinflusst): Die Aktienmärkte sind im Gefolge der gestrigen Fed-Sitzung und der Pressekonferenz von Jerome Powell unter Druck geraten – und das, obwohl die US-Notenbank extrem dovish war und bis 2023 Nullzinsen garantierte. Warum also die Enttäschung der Märkte – und die plötzliche Dollar-Stärke? Offenkundig hatten die Märkte gehofft, dass die Fed ihr QE noch stärker ausweiten würde, zumal der staatliche Stimulus in den USA bisher ausbleibt.

Auch die folgenden Worte von Milan Cutkovic, Marktanalyst bei AxiTrader, geben Aufschluss darüber, warum der Goldpreis seit gestern Abend zur Schwäche neigt. Zitat: Die Zinsen bleiben mindestens bis 2023 bei null und der wirtschaftliche Einbruch in diesem Jahr dürfte laut Einschätzung der US-Notenbanker mit einem Minus von 3,7 Prozent nicht so stark ausfallen wie noch im Juli prognostiziert. Klingt eigentlich positiv, aber die Börse hatte mehr erwartet. Keine Aufstockung der derzeit laufenden Anleiheläufe und auch keine weiteren kurzfristigen Maßnahmen zur Bereitstellung von Liquidität, um die konjunkturelle Erholung zu unterstützen – entsprechend enttäuscht reagierten die geldpolitisch verwöhnten Anleger an der Wall Street.

Chart zeigt Goldpreis-Kursverlauf der letzten zehn Tage

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Devisen

Rüdiger Born: Aktivität beim Euro – Kurzfrist-Chance im Gold?

Rüdiger Born

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Beim Euro tut sich was. Auf verschiedenen Zeitebenen schaue ich mir die aktuelle Lage an. Für aktive Trader schaue ich mir bei Gold das kurzfristige Bild an. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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