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Märkte

3 Gründe, warum Investoren Gold kaufen

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Warum haben in den letzten Tagen Investoren Gold gekauft? Zunächst einmal, weil sie die Turbulenzen an den Finanzmärkten fürchten und daher ihr Geld in einem sicheren Hafen parken – ohne wie Ole Hansen sagt, große Gewinne dabei zu erwarten. Kapitalschutz stehe im Vordergrund. Weitere Gründe sind die neuerdings verstärkt zu beobachtenden Geldströme in den Euro und den Yen als (vermeintlich) sichere Häfen. Und das schwächt den Dollar – was wiederum meist eine gute Nachricht für Gold ist. Hinzu kommt, dass sich die Erwartungen weiterer Zinssenkungen durch die Fed immer mehr verringern (sichtbar bei den Fund Fund Futures) – und eben diese Zinswende war es, vor der sich die Gold-Investoren gefürchtet hatten:

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    MartS

    21. Januar 2016 13:30 at 13:30

    Es soll heißen: „Erwartungen weiterer /Zinserhöhungen/ „

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Aktien

Aktienmärkte: Alle Gewinne futsch – heute neuer Short-Squeeze? Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Gewinne der amerikanischen Aktienmärkte (S&P 500, Dow Jones) seit Jahresbeginn sind durch den gestrigen Abverkauf futsch! Auslöser des Abverkaufs der amerikanischen Indizes wiederum war ein durch die Bubble-Boomer ausgelöster Short-Squeeze, der Hedgefunds zum Verkauf bestehender Long-Positionen zwang. Es ist schon paradox: durch einen Short-Squeeze kommen Long-Positionen und damit die Aktienmärtke insgesamt unter Druck – und für heute haben die Buuble-Boomer die nächste Attacke auf die Hedgefunds angekündigt! Kommt heute eine Erholung, weil die Zahlen vor allem von Apple doch eigentlich gut waren? Kurzfristig sind die Märkte überverkauft – aber es dürfte ziemlich volatil zugehen. Der Fokus wieder auf Aktien wie Gamestop, Nokia und anderen „Kursraketen“..

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Indizes

DAX daily: Hohe Kursschwankungen bestimmen das Geschehen

Stefan Jäger

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am

Diese Handelswoche ist durch eine hohe Volatilität geprägt. Das bewies der Dax auch im gestrigen Handel, als er von seinen Vortagsgewinnen wieder merklich absackte. Damit legte der deutsche Leitindex täglich mindestens eine Strecke von 300 Punkten zurück. Der gestrige Abverkauf kam zudem ohne nennenswerte Meldungen zustande. Zeitweise hat es den deutschen Leitindex sogar unter die Marke von 13.500 Punkten gedrückt, das Tagestief lag entsprechend bei 13.475 Zählern. Anschließend konnte sich der Dax zwar etwas erholen, aber die wichtige Unterstützungszone bei 13.600 ist damit verloren. Den Handelstag beendete der Leitindex schließlich mit einem Verlust von 250 Punkten (-1,81%) bei 13.620. Diesmal haben sich die Schnäppchenjäger auf dem tieferen Niveau zurückgehalten, das könnte wiederum bedeuten, dass wir das Tief noch nicht gesehen haben. Die nächsten markanten Unterstützungszonen befinden sich im Bereich von 13.450 und 13.330.

Ein möglicher Grund für die schlechte Stimmung bei den Dax-Anlegern ist das ganze Hickhack um die Verfügbarkeit der Impfstoffe. Die Impfstoffbeschaffung entwickelt sich nämlich zur Farce, sowohl für Deutschland als auch für die Europäische Union. In dem Streit zwischen der EU und Astrazeneca ist erstmal keine Lösung in Sicht, es wird sogar mit einem Produktions-Stopp gedroht. Seit gestern müsste jedem klar sein, dass die Impfstoffe nicht so schnell unters Volk kommen wie erhofft.

Ein Haufen von Kleinanleger treiben aktuell ein kurioses Spiel an den Aktienmärkten. Dabei lassen sie altbekannte Aktienpapiere links liegen und konzentrieren sich auf unterdurchschnittliche Werte mit einem hohen Anteil an Leerverkäufern. Seitdem die Spekulation bei der Gamestop-Aktie die Runde gemacht hat, scheint daraus ein richtiger Hype zu entstehen. Eine Horde von Hobby-Tradern erzeugen per Absprache in Portalen wie Wallstreetbets regelrechte Flashmobs und bringen dadurch selbst berüchtigte Hedgfonds ins Wanken. Auch deutsche Aktien aus dem MDax wie zum Beispiel Evotec und Varta konnten von dieser Entwicklung profitieren.

News und fundamentale Daten

Die Quartalsberichte der Tech-Riesen Apple, Facebook und Tesla sind überwiegend gut ausgefallen. Während Apple und Facebook die Erwartungen deutlich übertreffen konnten, haben die Daten von Tesla nicht überzeugt. Zwar schließt der Elektroauto-Hersteller zum ersten Mal ein Kalenderjahr mit einem Gewinn ab, dennoch enttäuschte der Gewinn aus dem vierten Quartal, dieser fiel mit 270 Millionen Dollar geringer als am Markt angenommen aus. Der Aktienkurs verlor nachbörslich 5%.

Darüber hinaus stehen heute wieder interessante Wirtschaftsdaten auf der Agenda. Den Auftakt macht um 14:00 Uhr der Verbraucherpreisindex aus Deutschland. Dieser könnte erste Hinweise über die Inflationsentwicklung geben. Danach folgen ab 14:30 Uhr Daten aus den USA. Zuerst wird die Vorabschätzung für das Bruttoinlandsprodukt (Q4) veröffentlicht. Außerdem erscheinen die wöchentlichen Erstanträge und Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe. Schließlich folgen um 16:00 Uhr noch die Verkäufe neuer Häuser.

Im Rahmen der Berichtssaison stehen darüber hinaus wieder zahlreiche Quartalsberichte auf dem Programm. Unter anderem legen die Dow-Dickschiffe Visa, McDonalds sowie Dow Inc. ihre Zahlen vor. Zudem öffnen die Unternehmen Mastercard, Danaher und Mondelez ihre Bücher.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der deutsche Leitindex war auch im gestrigen Handel erneut kräftigen Kursschwankungen ausgesetzt. Heute stellt sich nun die Frage, ob der Dax wieder zum Turnaround ansetzt oder zumindest eine Erholung startet? Ein Blick auf den Chart lässt jedenfalls nicht zu viel Hoffnung zu. Die Topbildung ist nun auch im Tageschart bestätigt. Zudem wurde die wichtige Unterstützungszone bei 13.600 gebrochen. Jetzt kommt es darauf an, ob der Unterstützungsbereich bei 13.450 hält. Dann wäre auch eine Erholungsrally möglich.

Ein Rücklauf an den Bereich bei 13.450 sowie dem Nachttief bei 13.411 wäre kein Problem, solange der Dax die Zone als Sprungbrett nutzt. Ein erster markanter Widerstand befindet sich jetzt an der 13.600. Oberhalb der 13.600 liegt die nächste Hürde bei 13.668. Ein Anstieg darüber könnte den Dax bis in die Zone bei 13.745 führen. Dort befindet sich auch das 61,8% Retracement des gestrigen Abverkaufs. Somit steht hier eine Richtungsentscheidung an. Das übergeordnete Bild hellt sich aber erst auf, wenn die 13.805 per Tagesschlusskurs überwunden wird.

Unterhalb von 13.600 droht jederzeit die Gefahr eines erneuten Abrutschen. Scheitert der Dax an dieser Hürde, dann könnte es nochmal in Richtung des Unterstützungsbereichs bei 13.460/440 gehen. Fällt der Dax anschließend unter das Nachttief bei 13.411, dann dürfte sich die Abwärtsbewegung bis 13.330 und 13.260 fortsetzen.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Ausblick 28.01. -H1-Chart - Absturz oder Erholungsrally?

Dax Unterstützungen (US):

13.475 – Tagestief 27.01.

13.440 – US-Zone (H4/daily)

13.411 – Nachttief

13.330 – vormals WS-Zone (September Range)

13.260 – 161,8% Extension (123-Top 13.131)

Dax Widerstände (WS):

13.600 – vormals US

13.620 – Schlusskurs 27.01. (Gap)

13.667 –  nachbörsliches Hoch

13.745 – horizontaler WS

13.851 – Tageshoch 27.01.

13.930 – Tageshoch 26.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Apple-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Apple-Quartalszahlen aktuell - iMac auf Schreibtisch

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 111,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 91,8/erwartet 103,3).

Der Gewinn liegt bei 1,68 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,25/erwartet 1,41).

Die Aktie notiert nachbörslich 17 Minuten nach Daten-Veröffentlichung mit -0,1 Prozent zum Handelsschluss. Zu gute Daten, als dass die ALGOS sie verarbeiten könnten?

Ganz am Ende der Tabelle sieht man die Umsätze der einzelnen Produktkategorien in US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sieht man: Die iPhone-Umsätze steigen kräftig von 55,9 auf 65,6 Milliarden Dollar. Und man sieht steigende Umsätze in allen anderen Bereichen. Die Service-Umsätze steigen von 12,7 auf 15,7 Milliarden Dollar.

Man gibt keine Aussicht für das Geschäft im laufenden Quartal, wie seit Beginn der Pandemie.

Hier die Headline-Statements von CEO und CFO:

“This quarter for Apple wouldn’t have been possible without the tireless and innovative work of every Apple team member worldwide,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “We’re gratified by the enthusiastic customer response to the unmatched line of cutting-edge products that we delivered across a historic holiday season. We are also focused on how we can help the communities we’re a part of build back strongly and equitably, through efforts like our Racial Equity and Justice Initiative as well as our multi-year commitment to invest $350 billion throughout the United States.”

“Our December quarter business performance was fueled by double-digit growth in each product category, which drove all-time revenue records in each of our geographic segments and an all-time high for our installed base of active devices,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “These results helped us generate record operating cash flow of $38.8 billion. We also returned over $30 billion to shareholders during the quarter as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Grafik zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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