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Offshore Öl-Lager vor kräftigem Abfluss Richtung Öl-Angebotsmenge?

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FMW-Redaktion

Was allgemein bekannt ist, aber kein Außenstehender bis ins Detail nachprüfen kann, ist der massive Anstieg der Lagerhaltung seit 1 1/2 Jahren von Öl auf Tankern, die weltweit auf Reede liegen, komplett gefüllt. Wer zu niedrigen Kursen nicht bereit war zu verkaufen, aber schon seine Tanker befüllt hatte, lässt sie jetzt irgendwo geparkt warten. Oder die eigenen Tanks an Land waren schon voll, und man nutzte bis jetzt die Schiffe als zusätzliche Lagerfläche.

Die Frage ist nur wann diese Halde abgebaut wird und ab wann damit eine zusätzliche Menge auf die vorhandene Angebotsmenge oben drauf kommt. Laut Kalkulationen der Deutschen Bank sind die Offshore-Lagerungen von Februar (126 Mio Barrels) bis Anfang März auf 186 Mio angestiegen. Bis jetzt ging diese Menge schon runter auf 157 Mio Barrels, und soll angeblich zügig weiter abnehmen. 31 Millionen weitere Barrels sollen in den nächsten 3-6 Monaten auf den Markt geworfen werden, angeblich. Das wäre vielleicht irgendwo eine Menge von 240.000 Barrels pro Tag, oder etwas weniger oder mehr?

Trifft diese Annahme zu, wäre das momentane Gerede über die Fördermengen-Einfrierung am 17. April in Doha ohnehin nur eine Show zur Ablenkung von den realen Verhältnissen. Erst gestern Abend im Marktgeflüster haben wir nochmal darauf hingewiesen, dass der breite Markt ohnehin am Limit fördert, und dass eh nur Saudi-Arabien in der Lage wäre seine Fördermenge weiter zu erhöhen. Von daher wäre ein großes Agreement zum “Einfrieren” der Fördermenge nur eine Show für die Öffentlichkeit. Schaut her, die Fördermenge wächst nicht weiter!

Was folgt aus der Annahme der DB, dass ein weiterer Teil der Offshore-Lager in Kürze auf den Markt schwemmt? Was sind die Handlungsmöglichkeiten, falls man den Daten traut?

Als Institutioneller vermehrt Kreditausfallversicherungen für Schrottanleihen kaufen?

Als Privater Öl shorten?

Generell auf Gold umschichten wie JPM es vorschlägt?

Aktien verkaufen?

Das sei jedem selbst überlassen!

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – der schwache US-Dollar

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Es geht um einen Rückblick auf den starken Juli. Und es geht um die Frage, ob der schwache US-Dollar denn nun gut oder schlecht ist für die Wall Street.

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Auch Corona kann Apple nicht bremsen – Werbung

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Lieber Börsianer,

das zweite Quartal 2020 wird als eines der paradoxesten in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. Obwohl nahezu alle Unternehmen rote Zahlen schreiben, stiegen die Kurse an den Börsen nach der März-Korrektur beinahe unaufhaltsam nach oben. Da ist es doch um so erfreulicher, wenn man Aktien im Depot hat, bei denen die Kursentwicklung tatsächlich auf einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung basiert.

Fakt ist: die Tech-Branche ist der größte Profiteur der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu nahezu allen anderen Branchen wurden die Geschäftsmodelle von Digitalkonzernen nicht von Corona beeinträchtigt. Vielmehr befeuerte die Pandemie das Geschäft. Die Stichworte sind: Online-Shopping, Streaming, Homeoffice. In einer Zeit, in der viele andere Dinge nicht möglich sind, schlägt die Stunde der Digitalanbieter.

Trotzdem befinden wir uns inmitten der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit. Weltweit sind viele Menschen zur Sparsamkeit gezwungen. Natürlich wird nun niemand wegen Corona sein Netflix-Abo kündigen. Aber große Ausgaben, die nicht zwingen notwendig sind, werden in Zeiten von Corona überlegter und häufig auch später getätigt.

Vor diesem Hintergrund finde ich die Quartalszahlen von Apple einfach nur beeindruckend. Das Unternehmen macht 78% seines Umsatzes mit dem Verkauf von hochpreisiger Hardware. Anscheinend trifft die Annahme der Corona-bedingten-Sparsamkeit nicht auf die Kunden des Unternehmens zu.

Obwohl der gesamte Smartphone-Markt im zweiten Quartal um 16% eingebrochen ist, konnte Apple den iPhone-Absatz um 11% steigern. Hierbei half vor allem die extrem günstige Neuauflage des iPhone SE. Kurz vor Corona präsentierte Apple dieses…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Andre Stagge über den Freitagsindikator – hochinteressantes Video!

Claudio Kummerfeld

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Der Experte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden aktuellen Video den “Freitagsindikator”, und inwiefern man damit eine Prognose auf die kommende Börsenwoche geben kann. Den YouTube-Kanal von Andre Stagge finden Sie hier.

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