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5 Crash-Thesen – und was von ihnen zu halten ist!

Immer wieder gibt es Crash-Vorhersagen – und von den 5000 vorhergesagten Crashs sind ja auch mindestens drei eingetroffen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Immer wieder gibt es Crash-Vorhersagen – und von den 5000 vorhergesagten Crashs sind ja auch mindestens drei eingetroffen..

Klar ist: die Lage ist durchaus fragil, weil die Notenbanken aus der ultralaxen Geldpolitik ausgestiegen sind (Fed) oder aussteigen werden (EZB). Und die Schulden wachsen schneller als die Wirtschaft – ewig wird das so nicht weiter gehen können, zumal in westlichen Ländern immer weniger junge Menschen immer mehr ältere Menschen alimentieren werden müssen..

Was aber ist von den derzeit populärsten Crash-Thesen zu halten? Antworten darauf gibt auf hohem Niveau Michael Bloss:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Hinweis: Vor einem Monat hatten wir unter dem Titel „Die „Alles-Blase“: Kommt der Finanzcrash 2.0?“ bereits ein Interview mit Michael Bloss gezeigt – es zählt zum Besten, was über die Finanzmärkte in den letzten Jahren gesagt worden ist! Hier noch einmal für alle diejenigen, die es verpaßt haben:


By UN Photo/Logan Abassi United Nations Development Programme – originally posted to Flickr as Haiti Earthquake, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8985699

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Beobachter

    18. Oktober 2018 13:08 at 13:08

    Nicht sehr viel Neues , aber immerhin hat Herr Bloss bei beiden Videos etwas angesprochen was ich auch schon erwähnte, aber sonst noch nie gehört habe. Das viele Geld, also dasVOLUMEN ,das in den Aktienmärkten liegt wird wahrscheinlich frühere Werte um ein Mehrfaches übertreffen, dazu kommt dass z.B. der S&P 500 heute erwa doppelt so hoch steht wie bei der 2008er Korrektur.Frage an die Statistiker, gibt es da irgendwelche Zahlen ? Wie würde eine SNB reagieren die mit etwa 80% gedrucktem Geld stark in den Märkten investiert ist?
    Die grossen Akteure haben das Spiel soweit getrieben, dass eine Korrektur von über 20 % massive Auswirkungen hätte.Man kann gespannt sein, wie schon erwähnt wird ja China diesmal eher der Auslöser als der Retter sein!

  2. Avatar

    Savestrax

    19. Oktober 2018 08:47 at 08:47

    Herr Bloss ist zweifelsohne eine Person mit sehr hohem Sachverstand. Allerdings sind mir die Darstellungen gerade für einen Direktor eines unabhängigen Institutes aus dem Finanzsektor doch zu glatt gebügelt. Überspitzt wiedergegeben sagt er ja das die Notenbanken alles richtig machen und der zwar schon alternde Zyklus nur in einem normalen Abschwung übergehen wird. So wirklich ernste und auch warnende Worte konnte ich nicht finden. Zwischen diesem Interview und Panikmache ist noch sehr viel Platz.
    Da sind für mich die Kollegen Krall und Müller authentischer, da diese grundsätzlich optimistisch in die längerfristige Zukunft blicken. Dabei aber die aktuellen weltweiten Schieflagen nicht abwerten sondern konkret benennen und deren MÖGLICHEN Auswirkungen aufzeigen. Nur so habe ich als Zuhörer einen Mehrwert, weil ich daraus Handlungen für mich ableiten KANN.

  3. Avatar

    Beobachter

    19. Oktober 2018 12:32 at 12:32

    @ Savestrax, dem kann ich nur beipflichten, er zählt etwa 7 Themen auf ,wovon früher jedes einzelne für eine Crash genügt hätte.Er liebt das Wort Crash nicht, hat aber nichts gegen die IMMERAUFWÄRTS- Propheten.Kurz gesagt ein Schönredner, der hofft, dass wieder irgendwoher ein Retter kommt.
    Aber diesmal werden die Chinesen mit der eigenen Rettung gefordert sein u.nicht die ganze Welt retten!

  4. Avatar

    Wolfgang M.

    19. Oktober 2018 15:02 at 15:02

    @Beobachter. Jetzt muss ich mich doch zu Michael Bloss äußern, der bei aller Rationalität entgegen der Erfahrungen der letzten Dekaden m.E. reichlich euphemistisch argumentiert.
    Wie soll es denn eine dosierte 20%-Korrektur geben, nach einem Aufschwung der in 10 Jahren 300 – 500% Gewinn in verschiedenen Indizes (oft mit viel Fremdkapital) produziert hat, wenn Hebel abgebaut, Schulden wegen höherer Zinsen zurückgeführt und viele Werte zum Stopfen der entstandenen Löcher notverkauft werden müssen? Dagegen spricht die reine Finanzmathematik – außer die Notenbanken springen ein und fluten die Märkte, aber welche Summen wären dann erforderlich?
    Hatte der Dax von 2015 auf 2016 nicht schon eine 30%-Korrektur gehabt von 12390 auf 8700 und ohne Rezession?
    Noch ein Wort zu China. Dort hat sich aus meiner Sicht die Situation ganz schön zugespitzt. Nicht nur, dass im Immobilienrausch 65 Millionen Wohnungseinheiten erstellt wurden, die leer stehen und für die Zinsen gezahlt werden müssen, ohne Einnahmen – nein, es sind auch noch Aktien in Höhe von 600 Mrd.$ als Sicherheit für Immobilien hinterlegt worden. Der Shanghai Composite hat schon 35% vom Hoch verloren, es drohen Zwangsverkäufe, um Cash zu generieren, mit entsprechenden Folgen. Deshalb auch die hektischen Maßnahmen der chinesischen Führung, um die Aktienmärkte zu stützen.
    Wird auch Markus Fugmann interessieren.
    Viele Grüße

    • Avatar

      Vogel

      19. Oktober 2018 18:39 at 18:39

      Entgegen der Ankündigungen, die Geldmenge zu reduzieren, stellt die FED neue Rekorde auf, was das Geldmengenwachstum M1 betrifft: Im September 2018 war dieses so hoch wie noch nie:
      https://de.tradingeconomics.com/united-states/money-supply-m1
      Um die Folgen der Zinserhöhungen für die Finanzmärkte abzumildern, werden anscheinend die Geldschleusen weiter geöffnet. ;-)

  5. Avatar

    Beobachter

    19. Oktober 2018 16:14 at 16:14

    @ Wolfgang M., Wieder einmal wunderbar in Worte verpackt u.mit Zahlen untermauert was China betrifft.
    Übrigens hat sich Chinas Börse seit Februar nicht mehr erholt u.still u.heimlich etwa 33% verloren.Und jetzt kommt genau der kritische Punkt, wo die Margin-Calls u.die Zwangsverkäufe die Lawine so richtig ins Rollen brächten.Wenn der Staat das jetzt verhindern will ( muss) wird er wieder zum Komplizen der Planwirtschaft ,wo die Börsen immer nur steigen dürfen.
    Bitte Börsen abschaffen , der Staat bestimmt Zinsen, Aktienkurse u.Immobilienwerte.

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Aktienmärkte: Noch ein kleiner Spekulationsschub, dann Korrektur?

Viele Indikatoren deuten auf eine typische Korrektur der Aktienmärkte im Januar/Februar hin. Dann kann diese Korrektur ziemlich heftig werden!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Viele Indikatoren deuten auf eine typische Korrektur der Aktienmärkte im Januar/Februar hin, Tag für Tag bei FMW aufgelistet. Auch die aktuelle Umfrage unter den großen Fondsmanagern im monatlichen Fund Manager Survey der Bank of America, bekräftigt diese Annahme noch einmal eindrücklich. Auch wenn diese Veröffentlichung, früher einmal ein Geheimtipp, schon zu sehr verbreitet wird und somit keinen großen Nutzwert mehr besitzt (weil von zahllosen Investoren bereits verarbeitet), so gibt es darin auch gelegentlich Erkenntnisse, die von Bedeutung sein werden.

Aktienmärkte und die Kernbotschaften des aktuellen Fund Manager Survey

  • Most crowded Trade: 36 Prozent Bitcoin, 31 Prozent Long Tech, 23 Prozent Short US-Dollar 23 %, zum ersten Mal seit Oktober 2019, dass Tech nicht in Führung liegt
    Kein Wunder, nach den Exzessen bei Bitcoin.
  • 87 Prozent der Manager erwarten eine steigende Inflation, der höchste Wert seit ewigen Zeiten! Nicht sehr überraschend, wurde vor 10 Monaten nicht die Produktion in großen Teilen der Welt lahm gelegt, wie nicht einmal während der Weltkriege.
  • 83 Prozent erwarten eine Versteilung der Zinskurve
  • 41 Prozent sehen in den nächsten 12 Monaten Value vor Growth
  • Als größte Gefahren werden Probleme bei der Auslieferung von Impfstoffen gesehen, die Aktien-Bubble an der Wall Street und eine nachlassende Unterstützung durch die Federal Reserve.
  • Die Cashquote befindet sich mit 3,9 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2013.

Durch die Bekanntheit dieser Umfrage und die gleichzeitige Veröffentlichung über die sozialen Medien, hat der Fund Manager Survey allerdings sehr an Validität verloren. Wenn das große Kapital seine Investmententscheidungen der Öffentlichkeit präsentiert, ist man schon längst bei niedrigeren Kursen der Aktienmärkte eingestiegen und hofft, dass viele andere auf den Zug aufspringen, um….! Man wird kaum eigene Entscheidungen vorher kommunizieren.

Vergessen wir nicht, die aktive Fondsbranche kassiert bis zu zwei Prozent Investmentgebühren auf das angelegte Kapital, ob die Kurse steigen oder fallen, die Cashcow der Finanzbranche. 2019 betrug die Anlagesumme über 22 Billionen Euro. Dazu noch die Milliarden an Handelsgebühren an den Börsen, ob Aktien, Anleihen, Optionen oder Rohstoffe.

Die Gefahrenkonstellation am US-Aktienmarkt

Sollte es aus irgendeinem Grund, der wie immer nicht voraussehbar ist, zu Gewinnmitnahmen der Aktienmärkte kommen, so hat sich derzeit eine Gemengelage entwickelt, die ziemlich schnell trendverstärkend wirken kann:

1. Das hohe Gamma Exposure

Aktienmärkte und das Gamma Exposure

Wenn sich Anleger stark in Call-Optionen engagieren, ist der Stillhalter gezwungen die Position abzusichern, egal wie hoch der Kurs einer Aktie (des Underlyings) bereits steht.

Sollten Gewinnmitnahmen einsetzen, werden die ersten Tranchen der hohen Call-Bestände reduziert, die Market Maker lösen ihre Absicherung auf – die Aktien werden verkauft und der Trend verstärkt sich.

2. Der hohe Margin Debt

Aktienmärkte und Margin Debt

Ein Anstieg der Inanspruchnahme von Wertpapierkrediten von 50 Prozent in acht Monaten und damit in ähnlicher Größenordnung wie in den Jahren 2000 und 2007, dies ist ein absolutes Warnzeichen für die Aktienmärkte. Ein untrügliches Zeichen für Euphorie und Sorglosigkeit.

In einem fallenden Markt meldet sich der Broker rasch mit einem Margin Call (Nachschussverpflichtung) d.h. Liquiditätsbeschaffung durch Verkäufe von Assets. Was immer dazu führt, dass auch andere Anlageformen leiden, weil Kapital benötigt wird, um das Depot auszugleichen. Je größer die Beleihung, desto extremer der Verkaufszwang.

3. Das extreme Put/Call-Ratio

Weiterhin besteht hier eine extreme Positionierung in Calls, bei gleichzeitig geringer Absicherung der Depots. FMW berichtet darüber seit Wochen. Vor allem junge Anleger werden in Optionen gelockt, weil hier höhere Gebühren winken.

4. Der niedrige Cashbestand der Investmentfonds

Aktienmärkte und der Cash-Bestand der Profi-Anleger

Die niedrigste Cashquote von 3,9 Prozent seit acht Jahren hat in einer solchen Situation folgende Auswirkungen: es fehlt die stützende Hand, weil einfach zu wenig Kapital zum Nachkaufen vorhanden ist und die Großen sowieso mit einer Korrektur der heiß gelaufenen Aktienmärkte rechnen.

Dies alles in Kombination bildet einen überaus giftigen Cocktail.

Russell 2000, ein möglicher Auslöser für eine Korrektur?

Was hat dieser Nebenwerte-Index in den USA für eine Rallye hingelegt! Seit Anfang November, infolge von Wahlausgang und Impfstoff Entwicklung, erfolgte eine Branchenrotation hin zu den Small Caps, die den Index in wenigen Wochen von 1540 auf 2150 Punkte katapultierte. Alles wurde gekauft, ob profitabel oder nicht – und die 200-Tage-Linie verläuft in selten gesehener Tiefe unterhalb den aktuellen Indexstände.

Bei einer Korrektur sind die Dickschiffe und der S&P 500 zwar nicht unmittelbar betroffen – mittelbar aber schon, denn auch hier winkt der Margin Call und man könnte gezwungen sein, bei Tesla und Co Gewinne mitzunehmen.

Fazit

Eigentlich wäre alles für eine zumindest zeitweilige Bereinigung der Aktienmärkte vorbereitet, wenn da nicht schon wieder das Helikoptergeld aus Washington wäre – siehe den heutigen Artikel zu „Stimulus-Schecks und Börsenhype“ (wird im Laufe des Tages veröffentlicht).

Noch ein Schub der Aktienmärkte, dann die Korrektur?

 

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Finanznews

Börse: Der Tag X ist da! Videoausblick

Was hat Trump der Börse gebracht – und mit welchen Voraussetzungen startet der neue US-Präsident Biden? Entscheidend ist der Dollar!

Markus Fugmann

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Die Börse fokussiert sich heute auf die Machtübernahme durch Joe Biden – und auf das, was er unmittelbar nach Übernahme der Macht anordnen wird. Trump hingegen noch einmal mit einer Abschiedsbotschaft – aber seine politische Karriere ist wohl unwiderruflich vorbei. Was hat Trump der Börse gebracht – und mit welchen Voraussetzungen startet der neue US-Präsident Biden? Die Börse hat hier eine eindeutige Einschätzung – aber liegt sie damit richtig? Der gestrige Handelstag hat ein Muster bestätigt: wenn der Dollar schwach ist, steigen die Aktienmärkte – und umgekehrt. Sollte es heute keine Ausschreitungen im Umfeld der Amtsübernahme Bidens kommen, dürfte das für die Märkte zunächst positiv sein..

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DAX daily: Dax in der Zwickmühle – Abwarten lautet die Devise

Stefan Jäger

Veröffentlicht

am

Nach einem deutlichen Plus zum gestrigen Handelsbeginn gibt der Dax seine Gewinne wieder ab und rutscht sogar ins Minus. Vorbörslich ist der Kurs am Widerstandsbereich bei 13.960 abgeprallt, danach ging es vom Tageshoch bei 13.940 kontinuierlich bergab. Mit der Eröffnung der US-Börsen hat sich der Abwärtsdrang nochmal erhöht, dabei wurde ein Tagestief bei 13.804 Punkten erzielt. Der gestrige Handelstag ging schließlich mit einem Minus von 33 Punkten (-0,24%) bei 13.815 zu Ende. Für die Bullen ist es dennoch ein gutes Zeichen, dass die Unterstützung bei 13.800 gehalten hat. Ein Tagesschlusskurs darunter würde nämlich tiefere Kurse mit sich bringen. Dementsprechend sollte die Zone auch heute wieder beachtet werden.

Abwarten – lautet weiterhin die Devise der Dax-Anleger. Der deutsche Leitindex befindet sich in einer Zwickmühle zwischen der Hoffnung auf Besserung und den aktuellen Unsicherheiten. Nach wie vor beunruhigt die Nachrichtenlage rund um die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen. Auf dem gestrigen Corona-Gipfel wurden wie erwartet verschärfte Regeln sowie eine Verlängerung des Lockdowns verabschiedet. Das geht natürlich nicht spurlos an der Wirtschaft vorbei, Experten rechnen damit, dass die neusten Restriktionen das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal um 1 Prozent mindern. Vorsicht herrscht heute auch angesichts der Amtseinführung von Joe Biden in den USA.

News und fundamentale Daten

Datenseitig gibt es heute nicht so viel zu berichten, aber mit der Amtseinführung von Joe Biden als neuer US-Präsident steht das Highlight dieser Woche auf der Agenda. Zuvor erscheinen noch die Erzeuger- und Verbraucherpreise aus Deutschland und der Euro-Zone. Den Auftakt hat vor wenigen Minuten der Erzeugerpreisindex (Dez) aus Deutschland gemacht. Die Preise sind aus Sicht der Verkäufer um 0,8% angestiegen, das ist weit mehr als die erwarteten 0,3% (vorherig 0,1%). Die Anzeichen einer anziehenden Inflation mehren sich. Anschließend wird um 11:00 Uhr der Verbraucherpreisindex aus der Euro-Zone veröffentlicht, hier wird aber mit einem Rückgang von 0,3% gerechnet.

Zudem sehen wir auch heute wieder Quartalszahlen einiger Unternehmen. Zum einen veröffentlicht der Zulieferer für die Halbleiterindustrie ASML Holdings seine Daten. Außerdem öffnen die Investmentbank Morgan Stanley, der Versicherer United Health sowie der Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble ihre Bücher.

Heute heißt es – goodbye Donald Trump – welcome Joe Biden. Später findet die Amtseinführung von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA statt. Washington hat sich deshalb zu einer Festung formiert. Das Militär sowie zahlreiche Polizisten und Sicherheitskräfte sollen das Kapitol schützen, damit nicht noch einmal eine Katastrophe wie am 6. Januar geschieht. Man darf gespannt sein, ob und wie die US-Börsen auf das Event reagieren. Erneute Unruhen könnten folglich auch den Dax belasten.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax notiert im frühen Handel leicht über seinem gestrigen Schlusskurs. Kann er sich über der Marke von 13.804 halten, dann dürfte er wieder die Aufwärtsrichtung aufnehmen. Im Bereich zwischen 13.868 und 13.892 läuft er in eine erste Widerstandszone. Überwindet er diese, dann ist der Weg zum gestrigen Tageshoch bei 13.940 frei. Um wieder zur 14.000er Marke zu gelangen, muss der Dax allerdings noch das 61,8% Retracement bei 13.958 überschreiten. Darüber liegt bei 14.029 das nächste Extensionsziel.

Unterhalb von 13.800 könnte sich der Abwärtsdruck jedoch erhöhen und den Dax zunächst zur 13.700 bringen, bevor es nochmal zum Tief von Freitag  bei 13.672 geht. Findet er auch dort keinen Halt, dann rückt die Unterstützung bei 13.600 in den Fokus. Im Bereich bei 13.630/600 war der Dax zuvor immer wieder unterstützt. Hier sollte er wieder drehen, ansonsten droht ein Bruch des Tiefs bei 13.564. Damit wäre auch im Tageschart eine Trendumkehr bestätigt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Ausblick 20.01. - H1-Chart - Dax in der Zwickmühle

Dax Unterstützungen (US):

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.700 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.870 – vormals US

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

13.988 – offenes Gap 14.01.

14.000 – psychologische Marke

14.029 – 161,8% Extension (13.670)

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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