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US-Kunden von FXCM gehen definitiv an GAIN Capital´s Marke forex.com

Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Gefragt werden sie nicht, ob sie das überhaupt wollen. Sie werden bis Ende Februar auf „forex.com“ umgeschrieben, neben Cityindex aus Großbritannien der zweite Anbietername…

Redaktion

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FMW-Redaktion

So schnell geht das. Gestern hatten wir bereits erwähnt, dass FXCM nach dem Entzug seiner Lizenz in den USA nur ganz wenig Zeit hatte seinen Kundenstamm loszuwerden. Als Käufer seiner Kundenkonten nannte FXCM schon gestern den Konkurrenten GAIN Capital. Über Nacht kam dann jetzt die Bestätigung. GAIN kauft die US-Kunden von FXCM. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Gefragt werden die Kunden nicht, ob sie das überhaupt wollen. Sie werden bis Ende Februar auf „forex.com“ umgeschrieben, neben Cityindex aus Großbritannien der zweite Anbietername, der unter dem Konzerndach von GAIN arbeitet.

GAIN ist neben Forex auch im Futures-Markt ein großer Anbieter in den USA. Mit dem Kauf der FXCM-Kundenbasis wird man der große Player im US-Privatkundenmarkt. Ob die Kunden dort die selben, bessere oder schlechtere Konditionen als bei FXCM vorfinden, wurde nicht veröffentlicht. Laut aktueller Meldung hatten FXCM´s Kunden in den USA in den Monaten Oktober-Dezember ein tägliches durchschnittliches Handelsvolumen von 2,4 Milliarden Dollar im Forex-Markt. GAIN hatte bereits 140.000 Kunden mit ca. 1,5 Milliarden Dollar Einlagen.

Man darf annehmen, dass GAIN einen Spottpreis gezahlt hat. Denn in der Eile, wo man bei FXCM quasi über Nacht seine Kunden losgeschlagen hat, wird man keine gute Verhandlungsbasis gehabt haben hohe Preise fordern zu können. Der Druck der Regulierer die Kunden möglichst sofort zu verkaufen, muss sehr hoch gewesen sein. Und wie geht es bei FXCM weiter? Die Aktie crashte gestern aber mal so richtig mit einem Tagesverlust von -49,64%. Wahnsinn! Denn man verliert zwar an seinem Stammsitz sein gesamtes Kerngeschäft, aber dennoch kann man hochrechnen, dass die Firma wohl nicht gleich untergehen wird. Denn das verkaufte Handelsvolumen von wohl grob geschätzt knapp über 50 Milliarden Dollar pro Monat repräsentiert gut 20% des weltweiten Handelsvolumens bei FXCM. Die Firma lebt also weiter mit ihren Umsätzen außerhalb der USA.

Wie wir schon gestern schrieben: Wohl viel schlimmer als der Verlust des US-Geschäfts dürfte ein nachhaltiger Vertrauensverlust sein, und wohl mögliche Prüfungen bei FXCM durch andere Aufsichtsbehörden außerhalb der USA. Die Aktie von GAIN Capital stieg gestern übrigens um 5,36%. Dort dürfte sich der Anleger freuen, dass die Firma aller Voraussicht nach ein riesiges zusätzliches Trading- und Ertragsvolumen zu einem Schnäppchenpreis erhalten hat.

GAIN Capital schreibt dazu Zitat:


GAIN Capital Holdings, Inc. (NYSE: GCAP) („GAIN“ or „the Company“), a global provider of online trading services, announced that it has entered into a definitive agreement to acquire the client base of FXCM’s U.S. operations. For the 3 months ended December 31, 2016, average daily volume from customers of FXCM’s U.S. operations was approximately $2.4 billion. Financial terms of the transaction were not disclosed.

Under the terms of the agreement, customers of FXCM’s U.S. regulated business will be transferred to GAIN Capital’s retail trading service, FOREX.com (www.forex.com). The transaction is subject to final regulatory approval. It is expected to close before the end of February.

„We are excited to welcome customers of FXCM’s U.S. operations to our award-winning FOREX.com service,“ said Glenn Stevens, CEO, GAIN Capital. „They will become part of one of the largest and most well-capitalized providers of retail FX trading services globally. At GAIN Capital, we pride ourselves on our 17-year track record of protecting our clients and delivering on their FX trading needs.“

GAIN Capital is one of the largest providers of retail FX & CFD trading services globally. The Company is currently regulated in eight jurisdictions, with approximately 140,000 customers and over $1.5 billion in assets. In addition to its U.S. regulated retail forex business, GAIN operates regulated retail trading operations in the United Kingdom, Japan, Hong Kong, Australia, Singapore, Grand Cayman and Canada, conducting its retail trading business globally under its FOREX.com and City Index brands. In addition to its retail trading business, GAIN operates a broadly diversified business, which includes a U.S.-based retail futures business and an international institutional trading business, GTX.

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Warum ich keine Lieblingsaktien habe! – Werbung

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Lieber Börsianer,

was ist Ihre Lieblingsaktie? Welchem Titel halten Sie unbedingt die Treue und gehen quasi mit ihm durch dick und dünn? Hier verzeihen Sie auch einmal schlechte Nachrichten, weil Sie von dem Unternehmen wirklich überzeugt sind. Das Phänomen der Lieblingsaktie kann auch gleich für eine ganze Branche gelten. So schworen viele Privatanleger vor einigen Jahren auf Unternehmen aus der Edelmetall-Branche. In fester Erwartung eines Euro-Untergangs wurde diese Branche für viele Privatanleger zum bevorzugten Ort der Investition.

Typisch für eine solche Situation ist, dass wir die Nachrichtenlage dann nur noch sehr eingeschränkt wahrnehmen. Schlechte Nachrichten zu unserer Lieblingsaktie blenden wir aus. Gute Nachrichten hingegen bewerten wir in ihrer Bedeutung für die Kursentwicklung über. Mehr noch: Oftmals bilden wir in unseren Lieblingsaktien deutliche Übergewichtungen in unseren Depots, weil wir hier gerne mehrfach kaufen. Plötzlich steht Ihre Lieblingsaktie dann für 10 oder 20 % Ihres Gesamtdepots. Wenn Ihre Lieblingsaktie dann einmal schwächelt, ist Ihr Depot aufgrund der Übergewichtung chancenlos.

Aber wie entsteht eigentlich so eine Lieblingsaktie in unserem Depot? In aller Regel steht am Anfang zunächst eine starke Performance. Folglich mögen wir diese Aktie, weil sie uns eben zunächst viel Rendite beschert hat. Am besten können wir die Produkte unseres Lieblingsunternehmens im Alltag auch noch erfahren und quasi anfassen. Tatsächlich schätzten in der Vergangenheit viele deutsche Privatanleger die Aktien von BMW oder Daimler, weil sie privat ein…..

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Aktienmärkte: Corona-Krise und ein heimlicher Star im deutschen Leitindex

Wolfgang Müller

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Normalerweise waren die letzten Jahre die Zeit für Wachstumstitel, also für Growth, wie man es in der Sprache der Aktienmärkte bezeichnet. Eher jedoch nicht für den deutschen Leitindex Dax – aber dort steht ein Wert ganz oben in der Performance, von dem man es noch weniger erwartet hätte: die Deutsche Post. Man profitiert derzeit vom „Stay at Home“ und vielleicht nochmals durch ein logistisches Thema der Superlative.

Die bevorstehende Massenimpfungen

Was werden nicht alles für Zahlen herumgereicht? Die Gesamtbevölkerung der Erde müsse gegen Covid-19 geimpft werden, 7,7 Milliarden Menschen und dies gleich zweimal. Aber gemach, es werden sich nicht alle impfen lassen wollen, und es einige durch Immunität nicht mehr brauchen (oder durch heimische Pharmafirmen versorgt werden) und viele sich in einem Alter befinden, in dem die Gefährlichkeit des Virus unterhalb des Promillebereichs für die Betagten und Gefährdeten liegt. Dennoch: Es gilt Abermillionen von Impfdosen zu transportieren, mit den verschiedensten Transportmitteln, mit speziellen Behältern und mit der Aufrechterhaltung von Kühlketten und überall ist der deutsche Marktführer gut aufgestellt.

Die unauffällige Hausse bei einem Underdog der Aktienmärkte

Die Deutsche Post (DHL Group) feierte gerade den 20. Börsengeburtstag. Der Logistik-Riese, der aus einem Paket- und Postzusteller hervorging, wurde am 20. November 2000 zu 21 Euro an die Börse gebracht. Zu dieser Zeit stand der Dax bei 6609 Punkten. Betrachtet man nun die Kursentwicklung von Index und den Dax-Wert Deutsche Post (gestern 40,39 Euro), so könnte man den Eindruck gewinnen, als wäre der Dax mit seiner Kursverdoppelung besser gelaufen, als der deutsche Logistiker, der es nur auf gut 80 Prozent Kurszuwachs brachte. Rechnet man die Dividendenzahlungen hinzu, käme man bei der Post aber auf circa 268 Prozent Gewinn. Beim Dax als Performance-Index werden die Dividenden einfach hinzugerechnet. Macht eine Rendite der Deutschen Post von 6,7 Prozent p.a. gegenüber dem Index mit seinen 3,5 Prozent. Der Traditionswert ein heimlicher Star der Aktienmärkte – gewiss, denn ein Großteil der Dax-Werte ist noch weit von seinen ehemaligen Höchstständen entfernt. Bis auf fünf Werte, einer davon ist die Marke mit dem auffälligen Gelb.

Dies ist natürlich den Analysten nicht verborgen geblieben: so erwarten Ökonomen von Goldman Sachs einen Umsatzanstieg der Deutschen Post von aktuell 65 Milliarden bis auf 80 Milliarden Euro im Jahr 2024, der Gewinn soll im gleichen Zeitraum von 4,4 Milliarden auf 6,5 Milliarden Euro steigen. Wäre ein einstelliges KGV, hinzu kommt die niedrige Börsenbewertung im Vergleich zu UPS oder Fedex.

Fazit

Obwohl die Aktienmärkte derzeit die Umschichtung von Growth zu Value spielen, kann dies dem deutschen Logistiker relativ egal sein. Man profitiert weiter von den Auswirkungen der partiellen Lockdowns, vermutlich noch durch die Wintermonate, als auch von der neuen Situation um die Mammutaufgabe Impfung der Bevölkerung mit all den personellen und logistischen Herausforderungen.

Jetzt steht in dieser Woche erst einmal der große vorweihnachtliche Hype um den „Black Friday“ und den „Cyber Monday“ auf dem Programm. Angesichts der Pandemie sicherlich mit bisher noch nie gesehenen Umsätzen. Ein DHL-Manager sprach schon davon, dass Covid-19 die Umsätze der Post in das Jahr 2030 hieven werde. Und jetzt kommt noch das Transportthema Impfstoff hinzu. Ein Goldilocks-Szenario? Nicht ganz, denn da gibt es noch einen übermächtigen Konkurrenten aus Übersee, der bis 2021 mit eigenen Paketzentren in Deutschland zulegen will. Der „All-Star“ der amerikanischen Aktienmärkte Amazon, der bereits schon für ein Viertel der Paketsendungen in Deutschland verantwortlich ist.

Die Aktienmärkte in Deutschland und ihr heimlicher Star

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Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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