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Dax nähert sich der 12.000-Marke

Der Pharmakonzern Bayer präsentierte heute Morgen die neuesten Bilanzzahlen. Die Sonderbelastungen drückten den Umsatz im vierten Quartal. Der Umsatz des DAX-Schwergewichts für das…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Der Pharmakonzern Bayer präsentierte heute Morgen die neuesten Bilanzzahlen. Die Sonderbelastungen drückten den Umsatz im vierten Quartal. Der Umsatz des DAX-Schwergewichts für das Geschäftsjahr 2017 legte jedoch um 1.5 % auf €46.77 Milliarden zu, während der Gewinn um 10.2 % auf €4.53 Milliarden stieg. Auch für 2017 zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Solide Zahlen gab es vom Medizinkonzern Fresenius. Der Gewinn nahm um 12 % zu, während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9 % stieg.

Es scheint wahrscheinlich, dass der DAX die 12,000-Marke heute knacken wird. Dies würde dann eine Fortsetzung der Rally bis zum Allzeithoch bei 12,390 Punkten signalisieren.


DAX – Wochen-Chart – 22.02.2017

Auch an den US-Börsen herrscht weiterhin heitere Stimmung. Die Erwartungen an Donald Trump und seinem Wirtschaftsplan bleiben hoch. Zudem zeigen sich die Anleger diese Woche weniger besorgt über eine früher als erwartete Zinssatzerhöhung der US-Notenbank. Zwar zeigt die US-Wirtschaft weiterhin Stärke, und die Inflation kletterte diesen Monat über 2 %. Die Federal Reserve-Mitglieder bleiben jedoch aufgrund der Unsicherheiten rund um die Fiskalpolitik der neuen Regierung vorsichtig. Das Fed-Protokoll wird heute Abend wahrscheinlich auch nicht für Überraschungen sorgen. Für die Aktienmärkte stehen die Ampeln daher weiterhin auf grün.

Der Euro kam gestern erneut unter Druck, und erreichte fast die Unterstützung bei 1,0520 USD. Der Ausblick bleibt weiterhin negativ. Fällt EUR/USD unter 1.0520, scheint eine weitere Korrektur bis zu 1.0450 wahrscheinlich. Sollte das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank die Dollar-Bullen heute Abend negativ überraschen, könnte dies zwar zu einem Short Squeeze in EUR/USD führen. Jedoch werden die politischen Sorgen einen größeren Kursanstieg des Euro verhindern.


EUR/USD – Tages-Chart – 22.02.2017

USD/JPY zeigt Zeichen der Schwäche. Das Währungspaar hat einiges an Schwung verloren, und aus technischer Sicht, scheinen weitere Verluste wahrscheinlich. Starker Widerstand wird bei 114.00 und 114.90-115.00 erwartet. Wichtige Unterstützung liegt bei 112.55/60. Ein Bruch unter diesem Bereich würde signalisieren, dass USD/JPY bald wieder das Februar-Tief bei 111.60 testen könnte.


USD/JPY – Tages-Chart – 22.02.2017

Der Preis der Ölsorte WTI stieg gestern auf ein Hoch von $55 pro Barrel. Die Händler bleiben optimistisch, dass die Handlungen der OPEC die Preise weiterhin unterstützen werden. Auch die steigende Ölproduktion in den Vereinigten Staaten macht dem Markt zurzeit nicht viele Sorgen. Aus technischer Sicht ist die $55-Marke von großer Bedeutung. Sollte dieser Widerstand ganz klar durchbrochen werden, scheint ein Rally bis zu $60 wahrscheinlich.


WTI – Wochen-Chart – 22.02.2017




AxiTrader weist darauf hin, dass der vorliegende Inhalt keine fachliche Auskunft oder Empfehlung darstellt und nicht geeignet ist, eine individuelle Beratung durch fachkundige Personen unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles zu ersetzen. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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