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5G-Antenen: So verändert die fünfte Generation die Gaming-Welt

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Unsere Welt wird immer schnelllebiger – und das gilt insbesondere für das World Wide Web. Die Angebote von Webseiten und Apps nehmen immer größere Formen an und führen dazu, dass mehr Datenspeicher zur Verfügung gestellt werden muss, um der Komplexität gerecht zu werden. Die Menschen wollen mit ihrem Smartphone nicht nur Banküberweisungen tätigen oder mit den besten Freunden chatten, sondern in verschiedenen Bereichen in Echtzeit miteinander interagieren. Vor allem in der Gaming-Welt wird diese Entwicklung deutlich. Ob bei klassischen Sportspielen, Action-Games oder im Online-Casino: Die Zeiten, in denen man nur gegen den Computer gespielt hat, sind längst vorbei. Wer richtig „zocken“ möchte, wünscht sich echte Gegner, reale Croupiers und Spielspaß im Livemodus.

Diese Entwicklung ist nicht neu – ebenso wenig wie der Frust, der sich immer dann einstellt, wenn das jeweilige Spiel hakt oder abstürzt. Damit könnte jedoch bald Schluss sein, da in vielen Ländern inzwischen vermehrt sogenannte 5G-Antennen im Einsatz sind, die einen reibungsloseren Ablauf garantieren sollen. 5G, auch als fünfte Generation („fifth generation“) bekannt, bezeichnet ein neues Standard für mobiles Internet und Mobiltelefon. Im Vergleich zur 4G-Technik hat diese Innovation unter anderem eine erhöhte Frequenzkapazität und einen höheren Datendurchsatz zu bieten. Weltweit können in Form von Echtzeitübertragungen etwa 100 Milliarden Mobilfunkgeräte angesprochen werden, wir haben es gegenüber LTE mit einer 100-fachen Geschwindigkeit zu tun.

Multiplayer-Spiele: Der neue Mega-Trend heißt 5G

Davon erhofft sich vor allem die Telekommunikationsbranche große Vorteile. Auch die Gaming-Szene sowie Anbieter von Online-Casino-Spielen können davon profitieren. Denn: Dieser neue, schnelle Mobilfunkstandard ermöglicht eine Reaktionszeit, die gegen Null geht. Wollen beispielsweise Gambler an einem Slot ihr Glück auf die Probe stellen, dann können sie sich zumindest schon mal sicher sein, dass es mit 5G ab sofort kaum noch zu Verzögerungen kommt – der Rest ist von ihrem glücklichen Händchen am Spielautomaten abhängig. Während die Schweiz, Südkorea und die USA in Sachen 5G als Vorreiter gelten, sind inzwischen auch in Deutschland nach der Versteigerung der Lizenzen 2019 erste 5G-Antennen live geschaltet worden.

Das soll lediglich der Anfang gewesen sein, immer mehr Menschen werden in Zukunft auf diesen Standard setzen, wenn sie mit ihrem Smartphone oder Tablet in Echtzeit spielen oder andere große Anwendungen nutzen wollen. Davon sind Vertreter der Telekommunikationsbranche überzeugt, wie etwa Tim Höttges, seines Zeichens Chef der „Telekom“, kürzlich erklärt hatte. Aus seiner Sicht würde die 5G-Nachfrage auch durch die Games einen enormen Schwung bekommen. Höttges sprach in diesem Zusammenhang von einem „Mega-Trend“. Das Ziel ist es, dass zum Beispiel Multiplayer-Spiele dank besonders niedrigen Latenzzeiten und entsprechend hohen Banbreiten ähnlich wie Filme oder Musik auf die Smartphones gestreamt werden können.

Ob beim Auto-Rennen oder im Online-Casinos: Längst nicht alle Games sind 5G-optimiert

Wer sich also in einem Online-Casino an einer Runde Live-Blackjack oder einem Slot vergnügen möchte, kann die neuesten Anbieter auf dem Markt jetzt vergleichen und sich direkt im Anschluss dank 5G nach und nach auf weitestgehend „ruckelfreie“ Erlebnisse einstellen. Zudem wird es in absehbarer Zukunft grafische Highlights zu sehen geben, da größere Datenmengen kein Problem mehr sein dürften. Aber: Noch ist man nicht am Ziel. Es braucht Zeit, schließlich sind bis dato nur eine geringe Anzahl von Multiplayer-Spielen und Online-Casino-Games 5G-optimiert.

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Leonhard Fischer: “Die Märkte sind abgeschafft”! Interview mit Markus Fugmann

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Leonhard Fischer war Vorstand bei der Dresdner Bank und bei der Allianz – derzeit ist er Vorsitzender des Anlageausschusses beim “Zukunftsfonds“. Fischer ist ein Freund klarer Worte – und das stellt er in dem folgendem Interview mit Markus Fugmann eindrucksvoll unter Beweis!

“Es gibt keine Märkte mehr”, sagt Leonhard Fischer – eine Preisfindung über Angebot und Nachfrage finde auch an den Aktienmärkten nicht mehr statt. Da alle anderen Mätkte durch die Notenbanken manipuliert seien, würden die Investoren geradezu in die Aktienmärkte gezwungen. Aufgrund dieses Zwangs wiederum spielten Bewertungen an den Aktienmärkten im Grunde gar keine Rolle mehr.

Die Zinsen sind nun unter der Inflation – wodurch sich die Kreditaufnahme rentiere. Priveligiert sei, so Fischer, wer Zugang zu Krediten habe, ob auf staatlicher Ebene (Deutschland mit unbegrenztem Kreditzugang), oder auf persönlicher Ebene (Beamte, Vermögende etc.). Die anderen, die diesen Zugang nicht hätten (kleine Unternehmen; Geringverdiener), würden dagegen die Zeche bezahlen. Das habe aber nichts mit Leistung zu tun, so Leonhard Fischer.

Leonhard Fischer sagt: wir haben einen Paradigmenwechsel, der sich durch folgende Punkte definiere:

1. Cash ist Trash

2. Es gibt keinen Markt mehr (Angebot und Nachfrage), auch die Börse ist das nicht mehr

3. Pleite gehen ist nur noch für kleine Unternehmen und Normalbürger erlaubt, nicht aber für große Investoren (die Fed zuckte und reagierte schon nach zwei Wochen fallender Märkte – statt Investoren, die überhebelt waren, eben pleite gehen zu lassen)

4. Die arbeitende Mittelschicht sei der große Verlierer, die Vermögenden die Gewinner, die von Transferleistung Lebenden dagegen würden sogar eher leicht profitieren

Leonhard Fischer spricht in folgendem Video auch über die Strategie des “Zukunftsfonds”, der sich nach eher schwachem Start in der Coronakrise sehr gut geschlagen hat. Fischer glaubt nicht an die klassischen Risikomodelle  der Banken (die Algorithmen stammten, so Fischer, aus dem 20.Jahrhundert) – und hat in Sachen Risikomanagement einen ganz eigenen, hochinteressanten Ansatz.

Sehen Sie hier die extrem dichten Aussagen eines der besten Denkers im deutschen Finanzspektrum:

Leonhard Fischer über die Abschaffung der Märkte

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Gleitende Durchschnitte und Moving Averages einfach erklärt

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Der Gleitende Durchschnitt (GD) – auch Moving Average genannt – ist ein Indikator der technischen Analyse. Er berechnet sich fortlaufend aus dem Durchschnitt eines Kurses über eine festgelegte Zeitperiode. Der Durchschnitt bzw. das Gleiten, kommt dadurch zustande, dass sich sein Wert mit jeder Kursveränderung der fortlaufenden Periode anpasst. In einem Candlestick-Chart (Kerzenchart) fallen immer die aktuellsten Kerzen in die vorher festgelegte Periode. Die beiden bekanntesten Gleitenden Durchschnitte sind der „einfache Gleitende Durchschnitt“ (Simple Moving Average – SMA) und der „exponentielle Gleitende Durchschnitt“ (Exponential Moving Average – EMA). Eine der Hauptaufgaben des Indikators ist es einen Trend darzustellen und das Rauschen der Preisschwankungen auszugleichen. Sollte der Kurs eines Wertpapiers über dem gewählten gleitenden Durchschnitt notieren, dann kann man das als ein bullisches Signal werten. Konträr dazu handelt es sich um ein bärisches Signal, wenn der Kurs unter dem Durchschnitt notiert. Auf den Gleitenden Durchschnitten basieren viele Handelsstrategien, insbesondere für Trendmärkte.

Eine Ausweitung der Zeitperiode hilft dabei die Kursverläufe mehr und mehr zu glätten. Dadurch erhält man ein klareres Bild, um die Trends besser zu erkennen. Die Zeitperioden können ganz unterschiedlich sein. Die am häufigsten verwendeten Periodenlängen liegen bei 20, 50 und 200. Die Perioden können sich auf Minuten, Stunden, Tage, Wochen und Monate beziehen. Es kommt ganz darauf an in welcher Zeiteinheit man handelt. Auf den größeren Zeitebenen, z.B. auf Tagesbasis, spielen der 50 und 200 (SMA50 + SMA200) Tagesdurchschnitt eine große Rolle. Viele Käufer und Verkäufer – Institutionelle wie auch Privatanleger – beobachten diese Gleitenden Durchschnitte und platzieren dort gerne ihre Orders.

Handelsstrategien auf Basis von Gleitenden Durchschnitten

Die Gleitenden Durchschnitte sind die Basis zahlreicher Handelssysteme. Sie können unterschiedliche Handelssignale ausweisen. Wie bereits erwähnt, zeigt der Moving Average zunächst einmal an, in welche Richtung sich der Trend bewegt. Umso kleiner die Periode, umso volatiler bewegt sich die GD-Linie. Ein SMA20 bewegt sich wesentlich schneller als der SMA200. In einem vereinfachten Beispiel kann der 200-Tagesdurchschnitt die Überhitzung eines Kurses andeuten, sollte sich der Kurs sehr weit von der Durchschnittslinie entfernen. Dann kann es passieren, dass der Kurs wieder an den GD-Linie zurückläuft.  Auf der anderen Seite kann er aber auch als Widerstand und Unterstützung dienen.

In den meisten Handelsstrategien werden mehrere Gleitende Durchschnitte miteinander kombiniert. Dabei gibt es keine Standard-Kombination, sondern ist es abhängig von der Zeiteinheit in der gehandelt wird und dem Handelsstil des jeweiligen Traders. Durch das kreuzen der unterschiedlichen Moving Averages kommen die Signale zustande. Kleine Perioden geben schnellere Signale, liefern dabei aber auch mehr Fehlsignale. Wobei sich große Perioden träge bewegen und weniger Signale auslösen. Die meisten Strategien der Gleitenden Durchschnitte beziehen sich auf Trendmärkte. In Seitwärtsmärkten ist die Gefahr von Fehlsignalen erhöht. Der jeweilige Händler sollte die unterschiedlichen Kombinationen auf verschiedenen Zeitebenen testen, um die für sich und seinen Handelsstil besten Signale zu erhalten.

Gleitende Durchschnitte - Moving Average: leicht erklärt

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USA: Fed-Bilanz, Arbeitslosigkeit und Staatsverschuldung im Vergleich

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Die Zentrale der Fed in Washington DC

Wie auch in Europa, so wird in den USA in gigantischem Ausmaß gedruckt, gepumpt und verschuldet. Hier schauen wir uns die Orgie des frischen Geldes mal in Form von Charts an, alle seit dem Jahr 2002. Im ersten Chart sehen wir die Bilanz der Federal Reserve. Sie musste in gigantischem Ausmaß jüngst Geld drucken, um damit Staatsanleihen und viele andere Instrumente aufkaufen zu können. Die Bilanz stieg seit 2002 von gerade mal 719 Milliarden Dollar auf aktuell über 7 Billionen US-Dollar! Noch Ende Februar, kurz vor dem Start der ganzen Rettungsorgien, waren es noch 4,1 Billionen US-Dollar.

Bilanz der Fed seit dem Jahr 2002

Im Vergleich zum Wachstum der Fed-Bilanz sehen wir im folgenden Chart seit dem Jahr 2002 die Entwicklung der offiziellen Arbeitslosenquote in den USA. Damals noch bei 5,7 Prozent, stieg sie in der Spitze der Finanzkrise bis auf 10 Prozent an. Dann in den Boomjahren danach die Erholung bis auf nur noch 3,5 Prozent im Februar 2020. Was für eine Vollbeschäftigung! Ein Paradies in jeder Hinsicht? Und dann der große Knall durch die Coronakrise. Binnen weniger Wochen die Explosion der Arbeitslosigkeit auf 14,7 Prozent.

Offizielle Arbeitslosenquote in den USA seit 2002

Die US-Staatsverschuldung, die entwickelt sich völlig unabhängig von Konjunkturzyklen oder Notenbank-Bilanzen! Dies sieht man im folgenden Chart, auch seit dem Jahr 2002. Egal ob während der Finanzkrise oder danach in einem jahrelangen Konjunkturboom, wo der Staat eigentlich Gelegenheit hätte Schulden abzubauen. Die Verschuldung der US-Regierung wächst konstant weiter an, von 6 Billionen US-Dollar im Jahr 2002 auf aktuell über 25 Billionen Dollar, was hier im Chart noch nicht final aktualisiert wurde. Die nächsten Monate wird diese Zahl wohl deutlich anwachsen, aufgrund der Rettungsmaßnahmen in Folge der Coronakrise.

US-Staatsverschuldung seit 2002 wächst kontinuierlich an

Aber zum Schluss nochmal zurück zur Arbeitslosigkeit in den USA. Der folgende Chart zeigt die Entwicklung seit den 1950er-Jahren. So erkennt man besser die aktuelle dramatische Lage!

Arbeitslosigkeit in den USA seit den 1950er Jahren
Charts: St. Louis Fed

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