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Positive Aussichten für Dax und Dow zum Wochenstart? Expertenmeinungen im Video

Es gibt vorsichtig positive Anzeichen, dass die Indizes positiv in die Woche starten. Zu Dax, Dow und Euro zeigen wir ganz frisch Expertenmeinungen in den…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es gibt vorsichtig positive Anzeichen, dass die Indizes positiv in die Woche starten. Zu Dax, Dow und Euro zeigen wir ganz frisch Expertenmeinungen in den folgenden Videos.

Jochen Stanzl von CMC Markets gibt es im Bereich von 12.100 Punkten im Dax einen Doppelboden. Das Kursziel liege bei 12.500 Punkten. Mehr dazu im Video ab Minute 3:00. Im Blick haben solle man diese Woche die Autowerte im Dax.


Dax Richtung 12.500 Punkte?

Peter Tuchman bietet seinen Ausblick auf den heutigen Handelsstart in den USA. Er sieht durchweg positive Daten und Vorzeichen für den Markt.

Hier die aktuelle charttechnische Betrachtung von Börse Daily für Dax und Euro.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Marko

    7. August 2017 12:20 at 12:20

    Hallo,

    richtig, beim EUR/USD wär ich trotzdem vorsichtig, der EUR hat derzeit eine innere Stärke, da kann man nur noch stauend zuschauen.

    Warum ? Normalerweise sollte der EUR fallen, weil eben die FED die Zinsen erhöht.
    Das wäre Marktlogik, weil der Markt eben weiß, dass die EZB ein sturer Beamtenladen ist und vor 2018 sowieso nix macht !

    Der 2. bemerkenswerte Punkt ist , dass der CHF immer noch verkauft wird, die Leute gehen raus aus dem Risiko, rein in den EUR und definitiv nicht in den USD.
    Ein Blick auf den 10 Jahreschart zeigt , dass wir beim EUR/USD einen Doppelboden bei 1,04. sehen, d.h. Kursziele beim EUR/USD von 1,20 werden wohl nicht reichen…

    Warum macht der Markt das ? Man könnte schon sagen, der Donald hat da seine Finger im Spiel, der Markt misstraut der US-Regierung. Der Donald möchte als Anfänger (!!!) die USA regieren wie ein Unternehmen, das wird sowieso nix, als Präsident,Kanzler usw muss ich ein Politiker sein.

    Der nächste Punkt ist, dass der Donald bisher überhaupt nix gescheites geliefert hat, natürlich könnte man sagen, so kann ich auch den USD schwächen… ;)

    • Avatar

      Columbo

      7. August 2017 12:48 at 12:48

      „Nichts getan“, damit wird Trump sich unter die großen Präsidenten einreihen. Nichts tun kann oft gar keine schlechte Idee sein, auch an der Börse.

  2. Avatar

    Marko

    7. August 2017 13:17 at 13:17

    Und der Witz ist doch, der Donald hätte die Macht, seinen eigenen Staat irgendwie in Ordnung zu bringen, was bringt es den USA, mit den Finger auf Deutschland zu zeigen, Strafzölle usw ?
    Gar nix, wir bauen eben die besseren Produkte. Die eigene, marode Infrastruktur auszubauen, anstatt irgendwelchen Mauerbauten zu forcieren, das würde den Amis gut tun.

    • Avatar

      Columbo

      7. August 2017 15:10 at 15:10

      Mir ist lieber, er tut nichts. Es gibt Menschen, denen möchte man dauernd sagen „Bitte rühr nichts an, bleib sitzen und tu einfach nichts“.

      • Avatar

        berti

        7. August 2017 15:43 at 15:43

        Ja :-))))) das stimmt!

        • Avatar

          bademeister

          7. August 2017 20:03 at 20:03

          Das stimmt. Aber während Obama in seiner Amtszeit 8 Milliarden Dollar für den Ausbau der Mauer vor der Öffentlichkeit stillschweigend genehmigt und umgesetzt hat, kommt der Donald zeitnah nicht mal mit weiteren 1,6 Mrd. durch den nächsten Ausschuss des Senates.
          Vor 60 Jahren wäre der Donald ein Segen gewesen für Amiland, heute jedoch ist der Mann komplett fehl an dem Platz. Sitzenbleiben, nix angreifen und nicht atmen…eine Plage eben….

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Devisen

Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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Anleihen

Woher die aktuelle Euro-Stärke kommt – ein Analyst gibt Hinweise

Claudio Kummerfeld

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Das Euro-Symbol

Der Euro steigt seit genau zwei Tagen gegen den US-Dollar spürbar an von 1,1700 auf aktuell 1,1865. Dafür könnte es einen interessanten Grund geben. Man schaue auf den gestrigen Tag. Quasi unbemerkt von der breiten medialen Öffentlichkeit hat die EU ihre erste eigene Anleihetranche am freien Anleihemarkt platziert. Laut Berichten (siehe beispielsweise Bondguide) sei die Attraktivität dieses Angebots an EU-Anleihen schwer zu übersehen gewesen. Denn Moody’s habe die EU-Anleihen mit „Aaa“ bewertet. Und der Emissionspreis sei so festgesetzt worden, dass die Emission vom Markt gut aufgenommen wurde. Eine Nachfrage von 233 Milliarden Euro traf auf gerade mal 17 Milliarden Euro Angebot! Das zeigt, wie groß die Nachfrage der Institutionellen nach den Anleihen der EU war. Und wo soll da noch das Risiko sein, wenn Brüssel selbst die Anleihen ausgibt, und nicht ein Einzelstaat?

EU-Anleihen als Grund für aktuell steigenden Euro?

Eben dieser Drang in ein neues Anleihevehikel, nämlich eine zentrale Emission von EU-Anleihen, könnte bei den großen global agierenden Investoren (Fonds, Versicherungen, Pensionskassen etc) einen verstärkten Drang in den Euro verursachen. Der Deutsche Bank-Analyst George Saravelos hat ganz aktuell einige sehr interessante Aussagen zum Euro veröffentlicht mit der Headline „Someone likes Europe“, also übersetzt „Irgendwer mag Europa“. Über das große Auftragsbuch im Vorfeld der Emission sei ausführlich berichtet worden, aber weniger über die große Nachfrage seitens der Notenbanken, so seine Aussage. Nahezu 40 Prozent der gestrigen zehnjährigen Emission der EU wurden laut George Saravelos von den Notenbanken aufgenommen, was fast doppelt so viel sei wie die durchschnittliche Inanspruchnahme bei früheren europäischen Emissionen.

Warum das wichtig sei? Erstens seien Notenbanken in der Regel nicht abgesicherte Investoren, so dass eine starke Nachfrage von dieser Seite nach den neuen EU-Anleihen eine direkte Nachfrage für den Euro gegenüber dem US-Dollar bedeute, so George Saravelos. Zweitens sei die hohe Nachfrage von Notenbanken für diese neuen EU-Anleihen ein Vertrauensvotum für den Euro als Reservewährung, insbesondere in einer Zeit, in der die dominierende Rolle des Dollars in Frage gestellt werde.

Aber George Saravelos sagt auch, dass dieses aktuelle Ereignis nicht als alleiniger Grund für die aktuelle Euro-Stärke gesehen werden soll. Es solle auch in den Kontext größerer struktureller Verschiebungen gestellt werden. Es gehe um einen extrem starken negativen Policy-Mix für den US-Dollar. Die großes US-Haushaltsdefizite, eine sehr lockere Geldpolitik der Fed und sich verschlechternde Außenhandelskonten der USA. Schon vor den Wahlen in den USA verschlechtern sich diese Trends, so George Saravelos. Schauen wir an dieser Stelle mal auf den Chart. Er zeigt Euro gegen US-Dollar im Verlauf der letzten 30 Tage. Ist das neue „Aufnahmevehikel“ der EU (meine Wortkreation) für internationale Investorengelder aktuell ein zusätzlicher Impuls, der den Euro-Anstieg befeuert? Gut möglich.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

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