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7 mögliche Desaster im Jahr 2019!

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am

Das Beste hoffen, das Schlimmste erwarten – das ist das Motto der Analyse „7 mögliche Desaster im Jahr 2019!“

Hinweis: Die Risikoanalyse unseres Trade des Tages-Sponsors XTB können Sie kostenfrei beziehen – inkl. Analysen über einen möglichen „harten“ Brexit oder auch z.B. die Immobilienblase in China. Mehr dazu unter folgendem Link: http://bit.ly/XTB-Risikoanalyse

Für den Trade des Tages können Sie sich hier ebenfalls kostenfrei registrieren:
https://finanzmarktwelt.de/trade-des-tages-von-ruediger-born-und-seinem-analystenteam/

Der Handel mit Wertpapieren und Finanzinstrumenten kann Ihr Kapital erheblichen Risiken aussetzen. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Performance. Trading ist nicht für jeden geeignet. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Im folgenden Video werden drei der sieben „Desaster-Szenarien“ vorgestellt:

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Hinterfrager

    13. März 2019 15:14 at 15:14

    In puncto Brexit gilt festzuhalten, dass (wie bereits das Büro von Jean-Claude Juncker sowie in einem persönlichen Interview Manfred Weber angedeutet haben) ein ernstes Legitimitätsproblem besteht, wenn Großbritannien zum Zeitpunkt der Europawahlen (26. Mai) noch in der EU sein und ein Widerruf des Artikel 50-Verfahrens noch in den Sternen stehen sollte. Preisfrage: Darf den Briten dann ein EU-Wahlgang verwehrt werden oder nicht? Wie legitim wäre ein neues EU-Parlament, wenn die Briten letztlich doch drin blieben aber am 26.5. nicht mitwählen durften?

    Umgekehrter Fall: Die Briten treten binnen zweier Monate aus der EU aus oder Artikel 50 bleibt durch London weiterhin „gezogen“. Dann entfiele für sie das EU-Wahlrecht. Was aber passiert, wenn es sich die Briten nach dem 26.5. anders überlegen sollten und Artikel 50 doch noch widerrufen? Nachwahlen ließen sich zwar organisieren, müssten dann aber unmittelbar nach Londons Widerruf des Artikel 50 stattfinden, spätestens im Juni.

    Eine Verlängerung dieses unsäglichen Hin und Her dürfte unterm Strich also ganz praktisch-zeitlich ihr natürliches Ende finden, irgendwann in der zweiten Maihäfte. Darauf dürfte Brüssel – und zwar in mehrfacher Hinsicht mit gutem Recht – bestehen…

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Aktuell: Ursula von der Leyen mit hauchdünner Mehrheit neue EU-Kommissionspräsidentin

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Vor wenigen Augenblicken wurde das Abstimmungsergebnis im EU-Parlament verkündet. Ursula von der Leyen wird neue EU-Kommissionspräsidentin. Sie erhielt 383 JA-Stimmen, gerade mal 9 Stimmen mehr als benötigt. Es gab 327 NEIN-Stimmen, 23 Enthaltungen und 1 ungültige Stimmen. Die Aussagen der Parlamentarier in den letzten Stunden haben es klar gemacht. Vor allem Konservative und Liberale haben Ursula von der Leyen die Mehrheit gesichert, zusammen mit Teilen der Sozialdemokraten.

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen. Foto: Dirk Vorderstraße CC BY 3.0

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Martin Sonneborn im EU-Parlament über „kenntnisfreie“ von der Leyen und die „verurteilte“ Christine Lagarde

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Es muß ja ein Fest sein für einen Satiriker wie Martin Sonneborn, die Dinge auf politischer Ebene der EU aus der ersten Reihe beobachten zu können. Bekanntlich gelang Sonneborn mit „Die PARTEI“ (deren Bundesvorsitzender er ist) der Wiedereinzug ins EU-Parlament – und das mit deutlich mehr Stimmen als im Jahr 2014 bei der letzten Europawahl.

Und das nutzte Sonneborn heute in einer Philippika über von der Leyen. So auch gegen die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde und einige andere neue designierte Verantwortungsträger der EU

Martin Sonneborn mit ungewöhnlichem Outfit
Sonneborn in Stauffenberg-Verkleidung mit Parteikollege Nico Wehnemann auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Von Ptolusque – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73580794

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Automatisierung: „Job-Kahlschlag konnte immer kompensiert werden“ – auch dieses Mal?

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat heute in einer Studie darauf hingewiesen, dass die seit den 70er-Jahren stattgefundene Automatisierung von der deutschen Volkswirtschaft gut verkraftet worden sei. Es seien in anderen Bereichen ausreichend neue Arbeitsplätze geschaffen worden, um die Arbeitslosen aus den wegbrechenden Industrien aufzufangen. Auf längere Sicht betrachtet entstanden etwa in dem Maß, wie Arbeitsplätze abgebaut wurden, auch neue, so das IAB. Technischer Fortschritt habe in Deutschland bislang nicht zu weniger Arbeit geführt, sondern zu einer Umschichtung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften. Aber die Automatisierung kennt doch eine Verlierer-Gruppe. Und siehe da, welche ist das? Zitat IAB:

Für Hochqualifizierte seien sogar mehr Arbeitsplätze hinzugekommen als verschwunden, so die IAB-Forscher. Für Geringqualifizierte sind den Forschern zufolge dagegen weniger Stellen entstanden als abgebaut wurden. Die technologische Entwicklung war also verbunden mit einer qualitativen Veränderung des Bedarfs an Arbeitskräften: Die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften ist gestiegen, die Nachfrage nach Geringqualifizierten hat abgenommen. Die zunehmend besser ausgebildeten Arbeitskräfte konnten vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Gleichzeitig wuchs ab den 70er Jahren lange Zeit die Arbeitslosigkeit bei den Geringqualifizierten.

Bezogen auf die aktuelle Digitalisierungsdebatte („Wirtschaft 4.0“) erwarten die Forscher, dass auch dieses Mal das Beschäftigungsniveau in Deutschland unterm Strich nicht sinken werde. Man prognostiziere allerdings große Umbrüche. Durch die Digitalisierung würden rund 1,5 Millionen Stellen wegfallen, jedoch in ähnlichem Umfang auch neue entstehen. Dass neu entstehende Arbeitsplätze oft ein anderes Anforderungsniveau aufweisen als die weggefallenen Arbeitsplätze, sei mit ein Grund, dass es immer ein bestimmtes Maß an Mismatch-Arbeitslosigkeit gebe. Qualifizierung sowie professionelle Beratung und Vermittlung seien deshalb von zentraler Bedeutung, damit die Beschäftigten mit den Herausforderungen der Digitalisierung schritthalten könnten, so das IAB.

Tja, wird also alles so „rosig“ weitergehen wie bisher? Die Frage aller Fragen, die niemand im Vorhinein beantworten kann, lautet: Ist die nun beginnende Welle von Automatisierung und Digitalisierung überhaupt zu vergleichen mit dem Strukturwandel in den 70ern und 80ern? Oder werden die Kahlschläge in Unternehmen und ganzen Branchen viel schlimmer als jemals zuvor sein? Schaut man zum Beispiel auf Banken und vor allem Versicherungen, dann werden dort ganze Abteilungen platt gemacht und durch Algorithmen ersetzt, oder ins billigere Ausland verlagert. Können wirklich so viele neue Jobs für App-Entwickler, Software-Ingenieure und E-Auto-Konstrukteure entstehen, wie in „alten“ Industrien wegfallen? Da müssten auch wir raten.

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