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US-Sportartikelhersteller Under Armour: Rückläufige Umsätze, Gewinne und Gewinnwarnung: Aktie kräftig im Minus

So richtig scheint die Wachstumsstory beim US-Sportartikelhersteller „Under Armour“ keiner mehr glauben zu wollen. Die beiden Charts zeigen den Abstieg der Aktie von fast 55 Dollar vor zwei Jahren auf…

Redaktion

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FMW-Redaktion

So richtig scheint die Wachstumsstory beim US-Sportartikelhersteller „Under Armour“ keiner mehr glauben zu wollen. Die beiden Charts zeigen den Abstieg der Aktie von fast 55 Dollar vor zwei Jahren auf 16,41 Dollar gestern Abend. Dann heute erneut schlechte Nachrichten. Das Unternehmen übertrifft zwar die Gewinnerwartungen mit 22 Cents statt 20 Cents. Aber dennoch gehen Umsatz und Gewinn im Jahresvergleich zurück.

Der Umsatz sinkt im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 1,47 auf 1,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn sinkt von 128 auf 54 Millionen Dollar. Wichtiger ist aber: Parallel zu diesen Zahlen veröffentlicht die Firma auch eine Gewinnwarnung. Aufgrund von Schwierigkeiten im wichtigsten Markt Nordamerika sehe man sich gezwungen die Erwartungen an Umsatz und Gewinn für das Gesamtjahr zu senken. Zitat:

„While our international business continues to deliver against our ambition of building a global brand, operational challenges and lower demand in North America resulted in third quarter revenue that was below our expectations,“ said Under Armour Chairman and CEO Kevin Plank. „Based on these issues in our largest market, we believe it is prudent to reduce our sales and earnings outlook for the remainder of 2017.“ „Against this difficult backdrop, our management team is working aggressively to evolve our strategy and level of execution to proactively address these challenges. We understand that success in our next chapter requires managing with focused financial discipline and driving excellence into every area of our business while we amplify innovation, deliver fresh product and connect even more deeply with our consumers.“

Und so sackt der Aktienkurs von Under Armour heute stark im Vergleich zu gestern Abend ab um 15,4% auf 13,87 Dollar.


Die Under Armour-Aktie seit 2013.


Die Under Armour-Aktie seit April 2017.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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