Folgen Sie uns
  • Brokervergleich
  • Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Märkte

WTI-Ölpreis steht bei 63 Dollar vor wichtiger Entscheidung

Weiter korrigieren? Das ist die Frage für den amerikanischen WTI-Ölpreis. Nach dem monatelangen massiven Anstieg (von 42 Dollar im Juni 2017 auf über 66 Dollar im Januar 2018) hatte man in den letzten…

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Weiter korrigieren? Das ist die Frage für den amerikanischen WTI-Ölpreis. Nach dem monatelangen massiven Anstieg (von 42 Dollar im Juni 2017 auf über 66 Dollar im Januar 2018) hatte man in den letzten Tagen ein klein wenig korrigiert, so dass man aktuell bei 63,61 Dollar notiert. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf seit Ende November 2017.

Am 19. Februar bildete sich eine charttechnische Unterstützung bei 63 Dollar (eingezeichnet), die der WTI-Ölpreis gestern erneut berührte. Jetzt liegen wir nur minimal darüber. Die Frage lautet: Hält der Markt diese Unterstützung bei 63 Dollar, und steigt dann weiter an? War diese mehrtägige Pause genau das, was der stark angestiegene Markt brauchte, um Kraft zu holen für weiter steigende Kurse?

Gestern Abend boten die API-Daten die Vorschau auf die heutigen offiziellen Öl-Lagerbestände in den USA. Vermeldet wurden gestern -1 Million Barrels bei Erwartungen von +3 Millionen. Das gab dem Kurs  gestern Abend um 22:30 Uhr einen kleinen Auftrieb von 63,30 auf 63,90 Dollar. Die große Volatilität anderer Märkte hat der Ölpreis zuletzt nicht mit gemacht.

Dennoch besteht weiterhin eine riesige Halde von Netto-Long-Positionen bei WTI-Kontrakten. Das Risiko bleibt also groß. Fällt der Ölpreis unter 63 Dollar, und kommt etwas Verkaufsdruck durch Algorithmen dazu, kann es schnell kräftig bergab gehen! Wir meinen: Derzeit ist diese 63 Dollar-Marke der Scheideweg zwischen einem weiter steigenden Markt, und weiter fallenden Preisen.

Wie immer gilt: Der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar. Achtet man nur auf die Lagerbestände, dann stimmte in den letzten Monaten die Korrelation. Die Lager fielen drastisch, der Ölpreis stieg drastisch. Das passte bisher. Aber man ist nun weit gelaufen, und hat eben auf Seite der Profi-Zocker eine große Halde an Netto-Longs angehäuft. Wir wollten es ja nur erwähnt haben. Man achte auf diese 63 Dollar-Marke!

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Indizes

Aktuell: Trump über China-Zölle, Powell und Draghi

Veröffentlicht

am

Soeben Aussagen von Donald Trump in Sachen Zölle gegen China gegenüber seinem „Haussender“ Fox News – hier die wichtigsten Aussagen des US-Präsidenten in Schlagzeilen:

– China will mehr als wir einen Deal

– werden substantiel zusätzliche Zölle erheben wenn kein Deal

– Deals muß Schutz geistigen Eigentums enthalten

– im Falle zusätzlicher Zölle könnten diese bei 10% statt bei 25% liegen

– China entwertet den Yuan „wie einen Tischtennisball“ („like a ping-pong ball“)

– Plan B mit China wäre, Business mit China zu reduzieren

Und noch Aussagen zu Powell und Draghi:

– Powell macht keinen guten Job

– ich habe hohe Zinsen, während Obama billiges Geld hatte

– ich hätte das Recht, Powell zu feuern – habe aber nicht gesagt, dass ich das tun werde

– Powell macht nichts für die USA, während andere Länder ihre Währung abwerten

– Fed-Politik ist ungesund („insane“)

– die EZB druckt Geld, während Fed Geld entzieht; die USA bräuchten einen Draghi


Und Trump über Google und Facebook auf die Frage nach Kartellverfahren der EU:

– wir könnten Google und Facebook verklagen, vielleicht tun wir das auch (FMW: daraufhin kommen die Aktien der beiden Unternehmen unter Druck)

weiterlesen

Indizes

Handelskrieg, Gewinnwarnungen, Rezession – was tun die Märkte?

Veröffentlicht

am

Von

Der Handelskrieg kommt mit dem G20-Gipfel am Wochenende in Osaka in eine entscheidende Phase – wird es wieder die altbekannten optimistischen Aussagen geben, denen dann aber keine konkreten Taten folgen? Steve Mnuchin hat heute vormittag in einem Interview mit dem US-Finanzsender CNBC wieder Hoffnungen geschürt: der Deal zwischen den USA und China sei zu 90% fertig.

Neben dem Handelskrieg weiter im Fokus ist derzeit auch die Fed: gestern sorgte James Bullard, eigentlich ein ultradovishes FOMC-Mitglied für etwas Ernüchterung bei den Zinssenkungs-euphorischen Märkten, als er eine 0,5%-Zinssenkung für Juli ausschloß. Jochen Stanzl weist in folgendem Interview zurecht darauf hin, dass die Fed gut daran tut, ihr Pulver nicht zu früh zu verschiessen mit zu schnellen Zinssenkungen – dann nämlich würden die Aktienmärkte wahrscheinlich weiter nach oben ausbrechen, während gleichzeitig die Ertragslage der Unternehmen aufgrund der Abschwächung der Wirtschaft immer schlechter wird. Ergo, so Stanzl, wäre die Fallhöhe für die Aktienmärkte dann besonders hoch.

Nun beginnt auch die Berichtssaison für das 2.Quartal – und einige Unternehmen wie die Lufthansa haben schon Gewinnwarnungen ausgesprochen. Das könnte also ein heißer Tanz werden für die Aktienmärkte:

Der Dax ist stark beeinflußt vom Handelskrieg

Foto. Deutsche Börse AG

weiterlesen

Bitcoin

Bitcoin, Gold, Dow, alles steigt – wovor fliehen die alle?

Veröffentlicht

am

Was ist hier los? Bitcoin steigt und steigt und steigt. Alleine seit dem 14. Juni geht es bergauf von 8.300 auf aktuell 12.350 Dollar. Bei 12.927 Dollar lag heute früh der Hochpunkt. Im folgenden Chart haben wir Bitcoin verglichen mit Gold und dem Dow seit dem 4. Juni. Unterm Strich ist alles gut am Steigen! Nur wie kann das sein? Ist Gold nicht normalerweise die Flucht vor sinkenden Aktienkursen?

Bitcoin vs Gold vs Dow
Chart: xtb

Dazu schaue man bitte auch auf den folgenden Chart. Er zeigt den Dollar-Index, ebenfalls seit dem 4. Juni. Er sinkt von 97,30 auf 95,76 Indexpunkte. Der Dollar-Index ist ein Warenkorb des US-Dollar gegen andere wichtige Währungen. Er zeigt also an, wie der US-Dollar sich am Devisenmarkt bewegt.

Dollar-Index

Gesponserter Inhalt
Handeln Sie die größten und beliebtesten Indizes der Welt sowie eine riesige Auswahl an Devisenpaaren, und diversifizieren Sie Ihr Portfolio. Schließen Sie sich Tausenden von Händlern auf der ganzen Welt an, die bei Pepperstone Forex und CFDs handeln. Erleben Sie die extrem geringen Spreads von zum Beispiel 1 Punkt bei GER30 und NAS100. Testen Sie die Demo oder starten Sie den Live-Handel, in dem Sie an dieser Stelle klicken. Benutzen Sie unser Angebot, das unter anderem folgende Vorteile beinhaltet: Keine Provisionen, kein Dealing Desk, blitzschnelle Ausführungsgeschwindigkeiten ohne Anforderungen oder Teilfüllungen, Scalping erlaubt uvm.

Die Zinssenkungsphantasie ausgelöst durch die Federal Reserve lässt den US-Dollar schwächeln, und somit alles steigen, was gegen den US-Dollar gehandelt wird. Niedrige Zinsen beflügeln sowieso immer die Aktienkurse, was den Dow zum Steigen bringt! Und Bitcoin sowie Gold können sich freuen, dass der Handelskrieg und die Iran-Krise noch oben drauf kommen. Angst treibt Anleger immer in die „Sicheren Häfen“.

Bitcoin

Bei Bitcoin kann man wohl noch erwähnen, dass es tage- und wochenlang immer wieder mal zu Preisexplosionen kommt, wenn die Zocker sich daran erinnern, dass es da ja noch etwas jenseits des „normalen Kapitalmarkts“ gibt. Mal sehen, wie lang die Hausse in der wichtigsten Kryptowährung diesmal anhält. Man braucht es eigentlich nicht erwähnen, aber wir machen es trotzdem. Bitcoin mag aktuell „mal wieder“ angesagt sein. Aber wie lange noch, das weiß niemand. Eine knallharte Korrelation zum US-Dollar kann man (wie es bei Gold funktioniert) beim Bitcoin nicht hergestellen. Die Kryptowährung profitiert momentan wohl von der „Gesamt-Gemengelage“. Ach ja, und dann wäre da noch die angebliche Euphorie rund um das Thema „Libra“, die neue Währung initiiert von Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Sie ist bis jetzt noch gar nicht am Start. Das wird noch dauern. Dass Bitcoin wegen Libra einen Schub erlebt, kann man eher als gefühlten Grund ansehen, dass Kryptowährungen nun stärker im Fokus werden als vor Libra.

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen