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Steinhoff: Aktie mit Bodenbildung? Ein genauer Blick in den Abwärtstrend

Die Aktie von Steinhoff hat kurz vor dem Jahreswechsel schon einen sehenswerten Crash auf´s Parkett gelegt. Faktisch über Nacht konnte sich die Dynamik der Korrektur seit Beginn des neuen…

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Eine Analyse von Henrik Becker

Die Aktie von Steinhoff hat kurz vor dem Jahreswechsel schon einen sehenswerten Crash auf´s Parkett gelegt. Faktisch über Nacht konnte sich die Dynamik der Korrektur seit Beginn des neuen Jahres deutlich abschwächen. Seit einigen Monaten tendiert die Aktie des Möbelriesen in einer leicht abwärtsgerichteten seitlichen Phase. Bei oberflächlicher Betrachtung ein ganz klares Signal der Stabilisierung, der Entspannung.

Ausblick

Der tiefere Blick offenbart dann ein deutlich anderes, ein konträres Szenario. Demzufolge entpuppt sich die lethargische Phase lediglich als Triangle (A-B-C-D-E), welches sich zu allem Ungemach noch als Welle (b) ausbildet. Welle (b) selbst ist Teil der größeren abc-Formation und sollte unmittelbar vor dem Abschluß stehen. Das unterhalb liegende Zeitlineal zeigt mit dem Zeitraum um Mitte April den Abschluß der internen (E) und gleichbedeutend den von (b) auf.

Bedingt daraus, daß Welle (E) noch nicht ausgebildet wurde, ist für die sich anschließenden Tage von einer leichten Erholung auszugehen. Viel Raum steht dieser Korrektur natürlich nicht zur Verfügung. Wie im Chart dargestellt erwarte ich einen Anstieg bis zur 0.62-Linie bei 0.32 €. Nach Abschluß des Triangles wird die darauf folgende sowie die Korrektur abschließende Welle (c) noch einmal mächtigen Druck ausüben. Infolgedessen fällt die Aktie zunächst bis zur Unterstützung bei 0.06 € dem 0.62 Retracement.

Erst hier erhält das Wertpapier die Chance auf eine etwas größere Bodenbildung, wenngleich ich anfügen möchte, daß das idealtypische Ziel einer „C“ auf dem 1.00 Retracement liegt; hier bei ca. 0.02 €! Anzeichen auf eine vorzeitige Erholung oder gar nachhaltige Trendwende kann ich dem Chart beim besten Willen nicht entlocken. Dazu müßte sich Steinhoff sehr deutlich über dem 2.62 Retracement bei 1.56 € etablieren. Ein zugegeben völlig unrealistischer Schritt.

Steinhoff

Fazit

Die Aktie von Steinhoff befindet sich in einer längst noch nicht abgeschlossenen Korrektur. Ein Kaufsignal ist nicht einmal mit viel Fantasie zu erkennen. Sichern Sie auf der unteren Trianglelinie ab.

Haftungsausschluss

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für bereitgestellte Handelsanregungen. Die Analysen stellen in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen oder allgemeinen Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Sie verhalten sich lediglich über eine Meinungsäußerung des Anbieters dahingehend, wie die
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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

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Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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