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Aktien

Absturz des Tages: Deutsche Bank

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Nein, die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Jain und Fitschen, würden nicht an einen Rücktritt denken, so lief es eben über die Nachrichtenticker. Aber ob das für die Aktie wirklich eine gute Nachricht ist, sei einmal dahin gestellt. Klar ist nun, dass die Deutsche Bank die Postbank an die Börse bringen will, um dann komplett auszusteigen. Damit hat sich der Kauf der Postbank endgültig als Fehler entpuppt, die Deutsche will auch 200 ihrer eigenen Filialen schließen, und gleichzeitig das Privatkundengeschäft stärken – wie das dadurch gehen soll, bleibt offen.

Auch der teilweise Rückzug aus dem Investmentbanking, der zunächst einmal 1,4 Milliarden an Kosten verursachen dürfte (dazu kommen dann wohl noch weitere Einmaleffekte), verrät nicht unbedingt den absoluten Durchblick. Die Bank möchte offenkundig einfach nur kleiner werden, man will die Verschuldungsquote mittelfristig auf mindestens 5% verbessern und eine Eigenkapital-Rendite von mehr als 10% erreichen.

Aber in den USA bleibt die Bank nach wie vor ratlos, die USA blieben ein schwieriger Markt, hieß es soeben. Nur machen zahlreiche US-Banken auf diesem schwierigen Markt offenkundig sehr gute Geschäfte, wie die Quartalsbilanz einiger US-Institute zuletzt gezeigt haben. Irgendwie wirken die Deutschbanker planlos, der Markt quittiert das zurecht mit Enttäuschung:

Deutsche Bank

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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