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Absturz des Tages: Royal Bank of Scotland (RBS)

FMW-Redaktion

Heute steigt so ziemlich alles – nur die Royal Bank of Scotland nicht. Also jene Bank, die vom britischen Staat einst in der Finanzkrise 2008 gerettet werden mußte. Heute hat die RBS das achte Jahr in Folge Verluste gemeldet (!) – dagegen erscheint die Deutsche Bank geradezu als Musterknabe!

Die RBS vermeldete heute einen Verlust von 1,98 Milliarden Pfund, fast noch schwerer aber wiegt die Aussage der Bank, dass es wohl länger dauere als geplant, bevor die RBS wieder mit der Auszahlung von Dividenden beginnen könne. Das sorgt für Verstimmung bei den Aktionären, die genau darauf gehofft hatten – die Aktie fällt heute 11% und damit so stark wie seit 2012 nicht mehr:

RBS

Der Grund für die Aufschiebung der Dividendenzahlungen ist eine Sünde der Vergangenheit, als die Bank im Verkauf von mortgage-backed securities eine führende Rolle gespielt hatte – man erwartet offenkundig eine saftige Strafzahlung an die US-Behörden und verschiebt daher die eigentlich für das erste Quartal 2017 geplante erste Dividendenauszahlung. Die RBS plant nun, in der ersten Hälfte 2016 den Staat gewissermaßen auszubezahlen durch eine Zahlung der noch fälligen Summe von 1,2 Milliarden Pfund – sonst wäre der Staat UK bei Dividendenauszahlungen vorrangig zu bedienen..



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