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Anleihen

Abverkauf in Athen geht weiter

Markus Fugmann

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Gestern der größte Tagesverlust seit 1987, und heute geht der sell-off in Athen weiter. Der Leitindex in Athen verliert weitere 4%, die Risikoprämien für die 10-jährige griechische Staatsanleihe steigt deutlich über 8%.

Auslöser der Unruhe ist bekanntlich die Neuwahl des Präsidenten am 17.Dezember – und die damit verknüpfte Aussicht, dass es Ministerpräsident Samaras wahrscheinlich nicht schaffen wird, einen eigenen Kandidaten durchzubringen. Das würde Neuwahlen (vermutlich am 01.Februar) bedeuten, und da hat die linke Partei Syriza die besten Aussichten.

Zwar hat sich die Tonlage des Vorsitzenden von Syriza, Alexis Tsipras, zuletzt deutlich gemäßigt – die Aussicht auf die Übernahme der Regierung macht eine flexiblere Herangehensweise offenkundig opportun – doch dürfte kein Zweifel bestehen, dass die Zusammenarbeit mit der Troika unter Syriza erheblich erschwert, wenn nicht gar unmöglich würde.

Dabei liegt Syriza inn Sachen Finanzpolitik nicht weit entfernt von der Linie Italiens oder Frankreichs: die EZB, so die Forderung, solle direkt Staaten und Investitionen finanzieren. Auch von einem Austritt aus der Eurzone ist nicht die Rede – doch dürfte genau das das Resultat eines klaren Wahlsieges von Syriza sein. Unter Tsipras würde Griechenland weder Zinsen nochh Tilgungen leisten – so zumindest steht es im Wahlprogramm der Partei. Im Endeffekt droht also den Finanzmärkten eine Totalverweigerung Griechenlands – und das preist der Aktienmarkt, noch wichtiger aber der Markt für Staatsanleihen derzeit ein.

Stellt sich nur die Frage, warum der Euro nicht massiv belastet wird von der Unsicherheit über die Entwicklung in Hellas. Eine mögliche Erklärung: ein Austritt Griechenlands aus dem Währungsverbund wäre für die Gemeinschafstwährung letztlich ein Segen, so könnten sich manche denken. Aber gleichwohl ein fatales Signal für die Überlebensfähigkeit der Eurozone..

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Anleihen

Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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