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Abverkauf von Tech-Werten geht in Europa weiter

Es ist schon ein interessantes Phänomen, das man derzeit beobachten kann: am Freitag kollabierten in den USA große Tech-Werte, und alle zucken nur mit den Schultern, der Dow Jones schließt sogar auf Allzeithoch. Was gehen uns diese Aktien an, scheint man zu sagen – irgendwie vergleichbar mit Kindern, die ihre Hand vors Gesicht halten und meinen, man könne sie dann nicht sehen. Nun geht der Abverkauf der Tech-Werte in Europa weiter, der Nasdaq-Future unter Druck..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Es ist schon ein interessantes Phänomen, das man derzeit beobachten kann: am Freitag kollabierten in den USA große Tech-Werte, und alle zucken nur mit den Schultern, der Dow Jones schließt sogar auf Allzeithoch. Was gehen uns diese Aktien an, scheint man zu sagen – irgendwie vergleichbar mit Kindern, die ihre Hand vors Gesicht halten und meinen, man könne sie dann nicht sehen.

Nachdem die FANG-Aktien seit Jahresbeginn 600 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung gewonnen hatten – und damit soviel, wie das BIP Hongkongs plus das BIP Südafrikas) – wurden alleine am Freitag ein Sechstel dieses Zugewinns wieder „vernichtet“.

Nachdem auch in Asien Tech-Werte zu den großer Verlierern gehörten, geht der Abverkauf der Tech-Werte in Europa weiter – der Nasdaq100-Future verliert gut 1% und handelt damit nur noch knapp über dem Panik-Tief vom Freitag:

Im Dax sind Infineon 3,4% im Minus, SAP 2,3%. Stärker betroffen ist der TecDax mit einem Minus von knapp 2%, wobei der Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor gut 4% verliert, der Wafer-Hersteller Siltronic knapp 5%.

Wie schon berichtet, gibt es wohl zwei maßgebliche Ursachen für denAbverkauf der Tech-Werte: am Freitag eine Studie von Goldman Sachs, in der die Bank die aktuelle Entwicklung mit der Tech-Blase der New Economy vergleicht, und zweitens Berichte, wonach die neuen iPhones von Apple langsamer seien als vergleichbare Android-Geräte – eine Folge des rigiden Vorgehens von Apple gegen seinen Zulieferer. Offenkundig will sich Apple unabhängig machen von diesen Zulieferern, schafft es aber nicht, die gleiche Qualität zu bringen.

So oder so: das Auseinanderdriften von Nasdaq100 und Dow Jones ist in jeder Hinsicht aussergewöhnlich, so etwas gab es seit dem Jahr 2008 nicht mehr. Aber sicher hat das nichts zu bedeuten – alles voll normal, oder?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Walter Schmid

    12. Juni 2017 11:34 at 11:34

    Nein, das hat gar nichts zu bedeuten. Im Gegenteil, das sind Kaufkurse. Das ist die Gelegenheit, sich spottbillig noch mal ordentlich mit Tesla-Aktien einzudecken. So günstig wird man sie nicht mehr bekommen. ;-)

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

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