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Märkte

Achtung Öl-Trader: Heute wird das ein heißer Tag!

Gestern hatten wir bereits berichtet: Goldman Sachs lobt die neue Marschrichtung im Ölpreis aus Richtung 40 Dollar, wenn die Fördermengen-Einfrierung der OPEC nicht zustande kommt. Dazu kamen jüngst…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Gestern hatten wir bereits berichtet: Goldman Sachs lobt die neue Marschrichtung im Ölpreis aus Richtung 40 Dollar, wenn die Fördermengen-Einfrierung der OPEC nicht zustande kommt. Dazu kamen jüngst auch die vermehrten Nachrichten, dass immer mehr Förderländer versuchen aus dem Deal auszusteigen, wodurch die Einfrierung lange vor dem OPEC-Treffen am 30. November zum Witz verkommt. Das wird nach und nach immer mehr Tradern klar, und zusammen mit Goldman´s aktuellen Aussagen rutscht Öl immer weiter ab.

Dann gestern Abend um 21:35 Uhr die nächste Hiobsbotschaft für alle Öl-Bullen. Die API-Lagerbestände wurden veröffentlicht mit einem Zuwachs von satten 9,3 Millionen Barrels, was so überhaupt nicht erwartet wurde! Denn man ging von +1,5 Millionen Barrels aus. Deutlich vollere Lager als erwartet bedeuten mehr Druck auf der Verkaufsseite, also runter mit dem Ölpreis!

Der war seit Freitag Nachmittag schon knapp 3 Dollar gefallen. Seit gestern Abend ging es dann weiter runter von 46,70 auf aktuell 46,11 Dollar. Jetzt zittert der Terminmarkt vor der offiziellen Datenveröffentlichung der US Energy Information Administration heute um 15:30 Uhr (durch die fehlende Zeitumstellung in den USA eine Stunde früher als normal). Ein Teil des Lageraufbaus ist vielleicht schon eingepreist, aber wirklich alles? Kommen auch die offiziellen Daten mit so einem Zuwachs rein, könnte es vielleicht weiter nach unten gehen im Ölpreis.

Denn der API-Zuwachs von gestern Abend liegt aktuell 29% über dem saisonalen Durchschnitt, und der Zuwachs war der größte seit März! Was etwas Hoffnung für die Öl-Bullen bringt: Laut API gingen die Lager bei den Benzinbeständen um 3,5 Mio und bei den Destillaten um 3,1 Mio Barrels zurück. Der aktuell sehr schwache US-Dollar kann dem Ölpreis momentan überhaupt nicht helfen. Der kümmert sich derzeit nur um sich selbst!

oelpreis-2
Der WTI-Ölpreis seit gestern Nachmittag.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Michael

    2. November 2016 13:38 at 13:38

    Der Erdöllagerbestand heute um 15:30 Uhr wirds schon wieder richten.
    Amis sind ja kreativ, wenn es um Datenerhebung und Statistiken geht ;)

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

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Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

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Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

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Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

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