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Adidas-Quartalszahlen: Läuft…

Die Adidas-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen…

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die Adidas-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 5,67 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,22). Das liegt im Rahmen der Erwartungen.

Der Gewinn liegt bei 526 Millionen Euro (Vorjahresquartal 386). Eine ordentliche Steigerung!

Währungsbereinigter Umsatz steigt um 12%
Bruttomarge verbessert sich um 2,4PP auf 50,4%
Operative Marge erhöht sich um 2,7PP auf 14,0%
Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen legt um 35% auf 549 Mio. € zu
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten Geschäftsbereichen steigt um 33% auf 2,70 €

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,9%.

Adidas im Wortlaut zum Gesamtjahresausblick:

Vor dem Hintergrund der starken Geschäftsergebnisse für die ersten neun Monate 2017 hat adidas die Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2017 bestätigt. Diese hatte das Unternehmen mit der Bekanntgabe der vorläufigen Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal am 27. Juli 2017 angehoben. Das Unternehmen erwartet weiterhin, dass der Umsatz im Jahr 2017 währungsbereinigt zwischen 17% und 19% steigen wird. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen wird sich den Prognosen zufolge um
26% bis 28% auf einen Wert zwischen 1,360 Mrd. € und 1,390 Mrd. € erhöhen.

Adidas im Wortlaut zu den veröffentlichten Zahlen:

„Die strategischen Wachstumsbereiche des Unternehmens – Nordamerika, China und eCommerce – waren erneut die Hauptwachstumstreiber für unsere starke Umsatzentwicklung im dritten Quartal. Wir freuen uns noch mehr über die Qualität unseres Wachstums, die sich deutlich in der außergewöhnlichen Verbesserung der Profitabilität im dritten Quartal zeigt“, sagte Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von adidas. „Wir haben erneut starke Ergebnisse erzielt und sind auf dem besten Weg, unsere ehrgeizigen Finanzziele für das Geschäftsjahr 2017 zu erreichen.“

Hervorragendes Wachstum in China und Nordamerika

Der zusammengefasste währungsbereinigte Umsatz der Marken adidas und Reebok wuchs in allen Regionen mit Ausnahme von Russland/GUS. China (+28%) und Nordamerika (+23%) erzielten zweistellige Wachstumsraten. Verantwortlich hierfür war vor allem die Marke adidas, die nach wie vor eine besonders starke Dynamik in diesen wichtigen Regionen verzeichnet und um 29% bzw. 31% zulegte. Der währungsbereinigte Umsatz in Westeuropa (+7%) und Lateinamerika (+8%) nahm jeweils im hohen einstelligen Bereich zu. In MEAA und Japan stieg der Umsatz auf währungsbereinigter Basis um 6% bzw. 3%. Der Umsatz in Russland/GUS ging um 17% zurück. Diese Entwicklung spiegelt das nach wie vor herausfordernde Konsumklima sowie weitere Geschäftsschließungen im dritten Quartal wider. Der währungsbereinigte Umsatz von Andere Geschäftssegmente (adidas Golf, Runtastic und Andere zentral geführte Geschäftsbereiche) legte infolge zweistelliger Steigerungen bei adidas Golf um 14% zu.


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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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