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Konjunkturdaten

ADP Arbeitsmarktbericht – eine Farce?!

Vormonat um fast 5 Millionen Stellen nach oben revidiert! Kann man überhaupt so schlecht Statistiken führen?

Redaktion

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am

Der ADP Arbeitsmarktbericht (Juni) ist mit 2,369 Millionen Stellen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +3,00 Millionen Stellen; Vormonat war -2,76 Millionen Stellen, nun jedoch auf +3,065 nach oben revidiert!! Eine totale Farce – US-Statistiken als Würfelspiel!).

Small businesses: 937.000 neue Stellen
Große Firmen: 873.000 neue Stellen

Von den 2,369 Millionen Stelllen entfallen 1,916 Millionen auf den Dienstleistungssektor

Mehr zu den Daten finden Sie hier..

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    1. Juli 2020 14:34 at 14:34

    Das passt doch irgendwie alles gar nicht zusammen. Wenn man sich die wöchentlichen Anträge und die fortgesetzten Anträge anschaut und dann diese Zahlen, wo bitte wurden im Vormonat 3,06 Mio. Stellen geschaffen? Da müssten doch rein von der Logik her, die Anträge morgen um 3-5 Mio. zurückgehen oder nicht?

  2. Avatar

    Roland

    1. Juli 2020 14:43 at 14:43

    Das zeigt doch nur, wie stark das wirtschaftliche Comeback in den USA ist. Der Markt hatte recht, die Krise ist abgehakt, die Wirtschaft kommt stärker zurück als zuvor. Damit dürfte der Ausbruch der großen Indizes nach oben sehr deutlich ausfallen. Von Überbewertung kann dadurch auch keine Rede sein. Für die Absicherung nach unten sorgen die Notenbanken.

    • Avatar

      Scheer

      1. Juli 2020 15:25 at 15:25

      So wie Sie denken, scheint die Großzahl an Privativestoren zu denken.
      Möglicherweise ist das sogar keine schlechte Strategie, das Eisen so lange zu schmieden so lange es warm ist.
      Ich befürchte nur das die meisten Privativestoren keine wirkliche Exitstrategie für den kurzfristigen Kurssturz zu haben.
      Auch ich werde mich zukünftig strategisch neuorientieren müssen.
      Langfristige Anlagen und langfristige Strategieen scheinen aktuell nicht mehr in unseren kurzweiligen Phasen zu wirken.
      Dennoch halte ich Ihre Aussagen für grob fahrlässig weil Sie die Gefahr des Totalverlustes leichtsinnig vernachlässigt.

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        thinkSelf

        1. Juli 2020 16:00 at 16:00

        Interessanterweise haben die Insider in den letzten Wochen ihre Aktienbestände massiv reduziert. Und die ganzen Deppen haben sie ihnen zu Höchstpreisen abgenommen.
        Aber keine Angst, im nächsten Crash kaufen die sie zurück. Wenn der kleine Anleger dringend an seine kohle muss. Perfekte Nummer. Da hat man dann nicht nur das Anlagevermögen, sondern auch gleich noch die Kohle der Kleinanleger.
        Aber das ist ja auch richtig so. Die können ohnehin nicht mit Geld umgehen.

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          Scheer

          1. Juli 2020 17:34 at 17:34

          Erinnert mich an die Geschichten zu 1929, fast jeder Privatmann war investiert, sogar von Schuhputzer kamen Informationen zu börsennotierten Unternehmen und Anlagetipps.
          Was danach passierte war auch nicht ohne.

    • Avatar

      Besserwisser

      1. Juli 2020 16:14 at 16:14

      Der war gut :D

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    Mario Mayer

    1. Juli 2020 14:48 at 14:48

    Ist doch super. In 2 Monaten herrscht dann wieder Vollbeschäftigung. Wen interessiert Realität? Also so langsam ist den amerikanischen Zahlen genau so gut zu glauben wie den chinesischen Zahlen.

    • Avatar

      Besserwisser

      1. Juli 2020 16:16 at 16:16

      Die chinesischen sind zuverlässiger ;)
      Ist doch wie in der UDSSR. Je näher man dem Zusammenbruch gekommen ist, desto besser wurden die Zahlen. Die USA stehen vor dem Kollaps. Und den wird man mit nichts mehr aufhakten können.

  4. Avatar

    Faktist

    1. Juli 2020 15:09 at 15:09

    ich hasse diese Betrüger und ich ich würde diese am liebsten persönlich t….n! Was anderes haben die nicht verdient! Genauso wenig wie die Impfstoff News die keine sind!!!!

  5. Avatar

    Nurmalso

    1. Juli 2020 15:25 at 15:25

    Alles Lügen…von ADP bis Corona. Futter für die Dummen.
    Übrigends… Merkel trägt keine Maske nur in Läden wo sie keiner sieht.
    Ätsch Verarscht …..
    Alles läuft nach Plan.

  6. Avatar

    Torsten

    1. Juli 2020 15:40 at 15:40

    Zum 4.Juli müssen unbedingt gute Zahlen her. Mirgen dann auch wieder gefälschte Zahlen die am 3.Juli revidiert werden wenn die Börse zu hat.

    Ich bin bei Amazon abgemeldet, Netflix brauche ich nicht, Tesla kann mich auch mal, zu Mc Donald gibt es Alternativen, usw.

    Und Corona können sie auch behalten :))

  7. Avatar

    Torsten

    1. Juli 2020 15:46 at 15:46

    Neue Corona Impfstoff Spekulation pünklich zur Stützung. Pfizer hat 45!!! Patienten in einer Studie unterzogen.

    Jetzt wird alles gut. Dumm das die USA alle Remdesivir aufgekauft haben.

    Wer kommt mirgen mit einen Wirkstoff. Je weniger Patienten an einer Studie teilnehmen je besser die Ergebnisse.

  8. Avatar

    thinkSelf

    1. Juli 2020 15:56 at 15:56

    Wahrscheinlich arbeiten die jetzt alle schwarz. Ach so, dass darf man ja jetzt nicht mehr sagen. Das ist rassistisch. Also politisch korrekt: Sie beziehen jetzt doppeltes Einkommen. Vom Staat und aus ihrer Tätigkeit im „informellen Sektor“.
    Man, da geht ja der Konsum so richtig durch Decke, denn nun hat auch ein Hilfsarbeiter soeviel Kohle das er nicht mehr weiß wo er die stappeln soll.

    Äh, wann waren noch mal die nächsten Wahlen?

    • Avatar

      Scheer

      1. Juli 2020 17:27 at 17:27

      Schöner Humor, ich musste herzlich lachen.

  9. Avatar

    Besserwisser

    1. Juli 2020 16:13 at 16:13

    Wen juckt auch noch der ADP Bericht oder sonstige ach so hoch gehaltene Schwachsinns Indikatoren.
    Das BIP wird manipuliert, Arbeitsmarktdaten werden manipuliert, die Arbeitslosenquote wird manipuliert…Man manipuliert einfach alles.
    Und das ändert gar nichts. Der Dow hängt seit 1999 in Gold gerechnet über 70% im Minus. Und das wird er auch weiterhin tun, wenn die aktuell erzeugte Inflation erstmal fahrt aufnimmt.

  10. Avatar

    Michael

    1. Juli 2020 23:31 at 23:31

    So viele aufgeregte Kommentare, immer mit der Ruhe!
    ADP-Daten haben noch nie jemanden sonderlich interessiert, noch nicht einmal zu Zeiten, als Daten noch den Ansatz von Gewicht hatten. Der DOW fällt, Tech-Werte explodieren wie immer, Business as usual.

    Die ADPler haben sich wohl gedacht, nach dem letzten Fake der NFP-Statistiker legen wir noch einen drauf. Was die können, toppen wir locker. Grausam und zugleich lustig wird es morgen, wenn die NFP-Zauberer 8 Millionen neue Wunder-Jobs verkünden und die letzten Zahlen gleichzeitig revidieren.

    Denn interessant ist der Bezugspunkt neu geschaffener Jobs zu was? Zu den falschen oder den korrekten oder den irgendwie revidierten Zahlen des Vormonats?

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Der gigantische Ansturm auf Immobilienkredite in den USA

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Enormer Ansturm auf Immobilienkredite - Häuser in den USA

Der gigantische Ansturm auf Immobilienkredite in den USA läuft weiter. Mehrmals in den letzten Monaten haben wir schon darüber berichtet. Eigentlich ist es ein Paradox. Die Coronakrise hat eine hohe Arbeitslosigkeit verursacht, und dazu noch viel Unsicherheit bei den Menschen, die noch einen Job haben. Aber es gibt mehrere Gründe, die am US-Immobilienmarkt für diesen Boom sorgen.

Wie heute veröffentlichte Daten der Mortgage Bankers Association (MBA) zeigen, ist das gesamte Antragsvolumen für Immobilienkredite in den USA im Wochenvergleich um 6,8 Prozent gestiegen. Die Anträge um ein Haus zu kaufen stiegen im Wochenvergleich um 3 Prozent, aber im Vergleich zum Vorjahr liegen sie gigantische 25 Prozent höher. Und das bei dieser üblen Rezession!

Zwei Gründe sind dafür zu finden. Einmal sind es, wie die MBA schon mehrmals gesagt hat, die immer weiter sinkenden Zinsen für Immobilienkredite in den USA. Und wie die „National Association of Realtors“ anmerkt, suchen Hauskäufer derzeit größere und technisch modernere Häuser für Homeoffice und Home Schooling. Trotz knappem Angebot ist die Nachfrage vor allem nach höherpreisigen Objekten groß.

Die Hausverkäufe in den USA klettern auf Niveaus wie im Jahr 2006, in den absoluten Boomzeiten vor der Finanzkrise 2008. Was man nicht unterschätzen sollte: In vielen Großstädten in den USA findet derzeit eine Flucht statt, nämlich von der Stadt raus aufs Land. Jeder der es sich halbwegs leisten kann (vereinfacht ausgedrückt), packt die Koffer und zieht ins Sommerhaus im Grünen, oder kauft sich ein Haus weit draußen in einer Kleinstadt. Denn nicht nur das Coronavirus, sondern auch die Black Lives Matter-Proteste und der vielerorts stattfindende Rückbau der Polizei (siehe New York) sorgen für eine Fluchtbewegung raus aus den Städten in den USA. Wer bisher in einem Apartment-Tower in New York gewohnt hat, sucht jetzt ein Häuschen im Grünen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,6 Mio Barrels (jetzt 494,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 494,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,6 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -2,3 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -4 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -0,6.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,69 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-4 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +7 Cents auf glatt 40,00 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes: „Risiken auf der Unterseite“

Redaktion

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Von

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für die USA (Markit PMI; September) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 53,5 (Prognose war 53,1; Vormonat war 53,1)

Dienstleistung: 54,4 (Prognose war 54,7; Vormonat war 55,0)

Gesamtindex: 54,6 (Vormonat war 53,1)

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

 

“US businesses reported a solid end to the third quarter, with demand growing at a steepening rate to fuel a further recovery of output and employment. “The survey data therefore add to signs that the economy will have enjoyed a solid rebound in the third quarter after the second quarter slump. “The question now turns to whether the economy’s strong performance can be sustained into the fourth quarter. Covid-19 infection rates remain a major concern and social distancing measures continue to act as a dampener on the overall pace of expansion, notably in consumer-facing services. Uncertainty regarding the presidential election has also intensified, cooling business optimism about the year ahead. Risks therefore seem tilted to the downside for the coming months, as businesses await clarity with respect to both the path of the pandemic and the election.”

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