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Älteste Bank der Welt: Die Sozialisierung der Verluste

Claudio Kummerfeld

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am

Die älteste Bank der Welt ist die italienische Banca Monte dei Paschi de Siena, oder auch kurz genannt Monte Paschi. Bei ihr ist das selbe Muster erkennbar wie bei anderen Banken in Europa auch. Das mit der Privatisierung der Gewinne und der Sozialisierung der Verluste trifft in sofern nicht zu, als dass beim jahrelangen wirtschaftlichen Absturz kaputter Banken ja auch der Aktienkurs dieser Banken immer weiter gefallen ist. Von daher erlebten die Aktionäre dieser Banken, wenn sie denn nicht früh abgesprungen sind, sehr große Wertverluste.

Die Monte Paschi ist schon seit Jahren ein Paradebeispiel dafür, wie das Muster sich immer wieder ähnelt in Europa, wenn systemrelevante Banken in Schwierigkeiten geraden. Der Staat hilft, aus Angst das gesamte Finanzsystem könnte dank hochkomplexer Verflechtungen ins Wanken geraten. Also lieber schnell einen Schwelbrand löschen, bevor der ganze Wald in Flammen steht. Seit der Finanzkrise 2008 häuften sich gerade in Italien gigantische Berge an Schrottkrediten an – also Kredite, die nicht mehr bedient werden, weil die Schuldner einfach nicht zahlen können. Banken wie die Monte Paschi erholten sich davon nie.

Rettung und Entkernung der Bank auf Steuerzahlerkosten

Die Monte Paschi erhielt vor drei Jahren ein 8 Milliarden Euro-Rettungspaket vom italienischen Staat – seitdem ist er mit 68 Prozent Anteil de facto Eigentümer der Bank. Und wie es nun mal so ist – pumpt der Staat solche großen Geldmengen in Banken, verlangt die EU-Kommission entweder innerhalb einer bestimmten Frist eine Re-Privatisierung der Bank, oder sie muss abgewickelt werden. Und wie kann der Staat das bewerkstelligen bei so einem gigantischen Schrottberg namens Monte Paschi? Niemand aus der Privatwirtschaft kauft sowas.

Es sei denn, der Staat (siehe Ablauf bei deutscher HSH Nordbank) macht eine Art große Entschlackungskur, saugt sämtlichen Schrott ab, und danach bleibt noch ein kleiner, sauberer, relativ gesunder Rest übrig. Und absaugen tut man, in dem der Staat eine Bad Bank gründet, eine Art Staubsauger, der den Dreck absaugt in seinen eigenen Staubsaugerbeutel. Hinein kommen gigantische Kreditforderungen, die Schrott sind, weil die Schuldner zahlungsunfähig sind.

Die Zeit drängt. Bis Ende 2021 muss die Monte Paschi privatisiert sein. Und so hat am gestrigen Sonntag eine außerordentliche Hauptversammlung der Bank beschlossen (Details hier nachlesbar), dass wertgeminderte Darlehen über 8,1 Milliarden Euro an die staatliche Bad Bank namens Amco verschoben werden. Dadurch soll der Anteil an Schrottkrediten bei der Monte Paschi auf 4,3 Prozent des Gesamtkreditvolumens reduziert werden. Weil beim Verkauf von Schrott natürlich nicht der Originalpreis erzielt wird, entsteht in den Büchern der Bank ein Loch. Deswegen helfen JP Morgan und die UBS der Monte Paschi mit einem Überbrückungskredit in Höhe von 3,2 Milliarden Euro.

Kleine saubere Monte dei Paschi für neuen Privateigentümer

Mann kann es Sanierungsplan nennen, oder auch Bereinigung der Bücher. Oder auch Verschieben von Schrott hin zum Steuerzahler. Denn der hat jetzt den Schrott im eigenen Buch, und darf ihn verwerten. Die relativ saubere Monte Paschi wird dann wohl ähnlich wie die HSH Nordbank in den nächsten Monaten einen privaten Eigentümer finden. Verloren haben die Aktionäre der Monte Paschi, die in den letzten Jahren immer weiter an Bord blieben, weil sie auf eine Wende bei Geschäft und Aktienkurs hofften. Und verloren haben die Steuerzahler, die gigantische Milliardenbeträge zur Verfügung stellten. Ein neuer privater Eigentümer wird wohl eine kleine Bank mit relativ sauberen Assets erhalten.

Zentrale der Bank Monte dei Paschi in Sienna
Banca Monte dei Paschi die Sienna Hauptsitz. Foto: DV CC BY-SA 3.0

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    5. Oktober 2020 10:30 at 10:30

    Was lernen wir daraus? Wenn schon Cash, dann nur bei einer systemrelevanten Bank.

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      globalvoterorg

      5. Oktober 2020 15:40 at 15:40

      Was die links/grünen Politiker nicht sehen wollen, obwohl es Frau Dr. Wagenknecht, nicht nur einmal, anprangerte! Betrug am Steuerzahler! Das SchuldgeldSystem ist weit unnachhaltiger, als das unnachhaltigste Verhalten in der, sogenannten, Klima- und Umweltkrise. Das FIAT System IST die Mutter aller Krisen, auch der Ressourcen- und Ökokrisen! Was, aber Frau Wagenknecht nicht darstellt ist, das Korrelat des Sozialismus/Kommunismus mit den Finanzkapitalisten, der Finanzkrake (FED).
      Dieses „Verschweigen“ ist, genauso, kriminell und macht diese politische Gruppierung unglaubwürdig, weil nicht, kritisch, eingestanden wird, daß man der „nützliche Idiot“ der Zentralbankster ist! ODER DOCH!?? Cui Bono?
      Mehr sozialistische Verschuldung = mehr Gewinne = mehr Macht. Die Jünger des MMT sind die Neuen Diktatoren, wie die Grünen es soo lieben! Wie schön passt da CORONA! Monte dei Paschi ist ein Virus, bei dem die „Kranken“ keine Masken tragen, nur, Hermes Schlipse!

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        Adam Zombie-Zipfel

        6. Oktober 2020 01:30 at 01:30

        @globalvoterorg, egal! Solange die schwarz-bürgerliche Mitte weiter regiert, wie bisher, müssen wir uns vor links-grün nicht fürchten. Mit Söder als Bundeskanzler und Koryphäen wie Scheuer, Seehofer, Altmaier, Spahn, AKK, KLöckner, Karliczek und Braun für Besonderes, werden wir Klima und Umwelt erfolgreich zu verhindern wissen. Und auch das kriminelle Finanz-Korrelat des Kommunismus. Das müsste doch selbst der nützlichste Idiot inzwischen initiativ auf dem Atlas haben.

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          globalvoterorg

          7. Oktober 2020 21:11 at 21:11

          Satire aus !
          Finis Germania. Wie vom Satan in Auftrag gegeben. Jetzt kann man die Fremdbestimmung, besser, erkennen. Kein „blind date“ mehr. Und 1933 ist auch nicht mehr so unerklärlich. Gerade hat Dr. Krall den National- und „Demokratischen Sozialismus, den Marxismus verglichen! Siehe, da kein wesntlicher Unterschied. Man lernt dazu, gell!?

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            Adam Zombie-Zipfel

            8. Oktober 2020 10:19 at 10:19

            Religiöse Sekten-Gehirnwäsche aus !
            Wenn man den politischen Blödsinn und das Geschwafel vom sich langsam offenbarenden Satan glaubt, denn Krall so verzapft, wenn man zudem bereit ist, das mehr als dünne Logik-Eis seiner Argumentation zu betreten und als gegeben anzunehmen, JA!!!! Dann kernt man dazu. Wer wusste zuvor schon: Sozialdemokratie = Marxismus.
            Religiöse Sekten-Gehirnwäsche wieder an !

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    asyoulike

    5. Oktober 2020 17:22 at 17:22

    Moin, moin,

    „Betrug am Steuerzahler“? Wirklich?

    Der Steuerzahler ist fast in der Unterzahl, somit sind seine Stimmen, selbst kumuliert nicht wichtig (der Transferempfänger bestimmt die Politik). Der Steuerzahler wird gemolken und wehrt er sich? Nein, er ist von Mainstream-Medien eingeluldt, Corona bestimmt die Tagesordnung der BRD Medien. Solche Meldungen wie in diesem Artikel gehen gewollt unter.

    Fazit: Mit dem Steuerzahler-Michel kann man machen was man möchte, er zahlt, zahlt und zahlt (vgl. die VW-Werbung, dort mit läuft, läuft und läuft).

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      globalvoterorg

      7. Oktober 2020 21:26 at 21:26

      Der Nettozahler läuft, läuft und läuft, davon! Sie haben die MWSt, die Lohnsteuer und Sozialsabgaben, den Soli vergessen und all die Kosten bei jeder Amtshandlung sind verdeckte Steuern, wie Maut oder Parkgebühren, „Knöllchen“ oder akkummulierte ZinsesZinsen, verdeckt, in jedem Produkt. Selbst sterben kostet für einen Hartz IV-ler EUR 4.000,-, plus oder seiner Familie.
      Neulich, wurde mir für ein 15,- Euro „Parkvergehen“, daß mir, rechtsungültig, nicht ordnungsgemäß, zugestellt wurde und deshalb „im Sande verlief“ die Zwangshaft angedroht! Dem Einspruch des Anwaltes mit entsprechenden Nachweisen, wurde nicht stattgegeben! Obwohl man die EUR 15,- bereit war zu zahlen! Jetzt kommt die Ironie! Anwaltskosten, nach Tabelle EUR 124,50. Minimalstkosten wie er „nett“ ausführte! Da freut man doch oder!

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        sabine

        12. Oktober 2020 13:10 at 13:10

        Hatt ich auch schon. Gesetzlich hatte ich Garantieanspruch. Motor-Händler sagte, er zahlt trotzdem nicht, ich müssen den Gerichtsweg gehen. (Er sei mit dem Gesetz nicht einverstanden…) Rechtsanwalt sagt, sie werden vor Gericht zu 85% Recht bekommen (Spinner gibt es überall), aber sie haben 200€ Selbstbehalt bei Rechtsschutzversicherung. Bei dem Schaden von 1.000€ war mir das Risiko zu groß. Kosten 130€ Beratung Rechtsanwalt.
        GoldmanSachs und JPMorgan steckt auch im kleinen Volk!
        https://www.bueso.de/maechtig-um-ins-gefaengnis-wandern-griechenland-nemesis-banken-0
        Artikel dazu steht auch in Süddeutsche, wer lieber diesen Schr… liest. Die Griechen müssen die Bankenrettung und diesen BEtrug bezahlen. Denn Goldman Sachs hat den Betrug an Griechenland teuer verkauft!

  3. Avatar

    globalvoterorg

    8. Oktober 2020 16:51 at 16:51

    @ Adam ZZ. Die Globalisten und „Kamaraden“ der Ausbeutung und Verknechtung der Menschheit geben, natürlich, niemals nach, freiwillig. Wer will schon die „Lizenz zum Geldrucken“, nach oben offen, drangeben!? Als Geschäftsmodell, besser als Drogen- und Menschelhandel. Nur, von der BIG Pharma übertroffen, wenn es ums Impfen geht! Diese Sekte, Bösewichte, deren/dessen Namen man, wie bei Harry Potter, nicht nennen darf. Ist, Faktum, das einzig und damit größte Übel der Menschheit und an Ironie und Zynismus, nie, zu übertreffen! Karl Marx, übrigens hat darselbst das Zentralbanken System im Manifest! Ach, was!?? Jetzt kommt die schlechte Nachricht ADAM ZZ! Das FIAT SchuldgeldSystem hat einen fatalen Geburtsfehler! Die Exponentialität! DER KREBS, funktioniert, auch, so! Damit ist das Ende, die Implosion, „sine qua non“! Und jetzt kommt die noch schlechtere Nachricht! Bei dem Versuch diese MACHTMATRIX zu verewigen, mittels der „Virtuellen DiktaturTotal“
    = Marxismus=Globalismus=China=Sozialismus=CORONA=5G, werden auch die nützlichen Idioten, hoffentlich, nicht ADAM ZZ, ist klar, keiner der Anwesenden, die 99,999% mit unterworfen. D.h., alle Vasallen, die jetzt noch sooo schlau sind und glauben, es würde sie nicht treffen!

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      Adam Zombie-Zipfel

      8. Oktober 2020 20:33 at 20:33

      @globalvoterorg (GLOVOOR), ich mache mir Sorgen, Sie wirken unkonzentriert, aufgebracht, durcheinander. Inkonsistent und inkonsequent, irgendwie in sich inkompatibel.
      Ist das Buch Harald mit Lord Voldemort inzwischen auch schon Teil der biblischen Verschwörungstheorien oder bleibt es bei der Offenbarung von Hans/John? Den Namen des Sektenführers mit Doktortitel habe ich jedenfalls mutig und willig ohne Furcht bereits genannt, obwohl man das nicht darf. Und ich meinte nicht Lord Dr. Voldemort.
      Oder, GLOVOOR, geht es gar nicht um Harry Potter, sondern um die MATRIX? Um die sensationelle Gleichung, die Relativität und Quanten in Einklang bringt:
      V(irtuell) = D(iktatur) x T(otal)²
      Das, GLOVOOR, würde natürlich den Zusammenhang von Mobilfunk, biologischen Viren, politischen Systemen, sozio-ökonomischen Philosophien und Börsen mit einem Fingerschnippen² erklären.
      Was noch offen bliebe, GLOVOOR, wäre die Tatsache, dass Sie soooo gerne marxistische Begriffe wie Ausbeutung und Verknechtung für Ihre Zwecke benutzen. Probleme mit der Vergangenheitsbewältigung?

      • Avatar

        sabine

        12. Oktober 2020 13:17 at 13:17

        Komisch, daß Sie immer nur auf dem Schreiber, der Ihnen nicht paßt, herumhacken.
        „Religiöse Sekten-Gehirnwäsche“ oder “ den politischen Blödsinn und das Geschwafel vom sich langsam offenbarenden Satan glaubt, denn Krall so verzapft,“ „Sie wirken unkonzentriert, aufgebracht, durcheinander. Inkonsistent und inkonsequent, irgendwie in sich inkompatibel.“usw.

        Sind Sie Journalist? Dieter Nuhr beschwert sich auch, daß man von den Q-Medien nur immer etikettiert, gemobbt und abgestempelt wird. Man geht höchstens mit einem kleinen Seitenblick auf konkrete Argumente ein. Wie bei Ihnen. Dieter Nuhr ist nicht der einzige, der dieses asoziale grünlinke Normalverhalten bis über die Halskrause dick hat.

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Das ist der wahre Beherrscher des Internets – Werbung

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Lieber Börsianer,

haben Sie sich eigentlich einmal Gedanken gemacht, woher Sie als Nutzer die Daten und Informationen beziehen, wenn Sie etwa auf der Seite der Amazon oder der Seite von Google surfen? Die landläufige Meinung: Das kommt alles aus der Cloud bzw. einem zentralen Großserver, der irgendwo in den USA steht.

Das ist ein Irrglaube. Tatsächlich beziehen wir als Internet-Nutzer unsere Daten aus einem weltweit aufgespannten Netzwerk sog. CDN-Server (Content Delivery Network). Wenn Sie als Nutzer aus Deutschland eine Suchanfrage auf der Google-Seite starten, wird Ihre Anfrage also nicht erst über den Atlantik geschickt und anschließend zurück. Stattdessen werden die Internet-Nutzer von einem Server versorgt, der sich in räumlicher Nähe befindet.

Andernfalls wäre die Google-Seite unendlich langsam oder würde sogar kollabieren, wenn innerhalb weniger Minuten Millionen Anfragen zur gleichen Zeit eintreffen. So muss der Suchdienst im Durchschnitt pro Tag 3,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag abarbeiten. Das schafft kein Cloud-Server der Welt. Hier gilt: Auch das digitale Internet unterliegt physikalischen Grenzen.

Hier schafft ein ausgeklügeltes CDN-System Abhilfe. Es verteilt die Anfragen auf unzählige weltweit installierte Einzelserver und sorgt auf diese Weise für einen Lastenausgleich in den Internetleitungen. Dadurch bleiben die Internetauftritte der Unternehmen komfortabel und schnell.

Daneben schafft das CDN-System Sicherheit einerseits für die Unternehmen als auch für die Nutzer. So ist es heutzutage nahezu ausgeschlossen, dass Hacker etwa die Seite der Amazon, der Zalando oder anderer Endkunden-Unternehmen lahm legen können. Tatsächlich werden schlimmstenfalls durch Hackerangriffe einzelne Server im CDN-System ausgeschaltet. Das System erkennt einen solchen Angriff und leitet den Nutzer sofort auf den nächsten noch aktiven Server weiter.

Damit schafft CDN sog. Redundanzen. Anders formuliert: Die dezentrale Struktur sorgt dafür, dass die Internetversorgung nie gänzlich zusammenbricht. Damit leisten die CDN-Netzwerke einen ganz wichtigen Beitrag für die Stabilität und Verfügbarkeit des Internets. Sie bilden also das Rückgrat des modernen Internets.

Wer betreibt diese Netzwerke?

Ein US-Unternehmen dominiert dieses Marktsegment quasi nach Belieben. Man unterhält weltweit 300.000 CDN-Server und kontrolliert damit in der Spitze bis zu 30 % des täglichen globalen Internetverkehrs. Nahezu alle Software- und Internetunternehmen des Silicon Valley schwören auf die Dienstleistungen dieses US-Unternehmens. Die Kundenkartei umfasst Adressen wie etwa Amazon, Apple, Facebook, Google oder Microsoft. In Europa bedient man Unternehmen wie Daimler, Nestlé, Wienerberger, Voestalpine oder etwa den Autozulieferer Schaeffler, um nur die wenigsten aus der üppigen Kundenkartei der Amerikaner zu nennen.

Vor allem für Unternehmen mit Endkundenkontakt und stark frequentierten Internetauftritten ist CDN absolute Pflicht. Denn die Nutzer springen heute rasch ab, wenn sich ein Seite langsam aufbaut oder sogar minutenlang gar nicht erreichbar ist. Ich kann Ihnen versichern, eine stabile und schnelle…..

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Caterpillar meldet Quartalszahlen: Starker Rückgang, aber über Erwartung

Claudio Kummerfeld

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Der weltweit größte Baumaschinenhersteller ist Caterpillar aus den USA. Die Firma gilt daher als Frühindikator, weil Bauwirtschaft und Industrie auf Baumaschinen angewiesen sind, bevor eine Volkswirtschaft expandieren kann. Steigen also die Firmenumsätze, deutet das auf eine weiter florierende US-Wirtschaft hin, und umgekehrt genau so. Deswegen sind die soeben veröffentlichten Quartalszahlen von Caterpillar so extrem wichtig. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz im letzten Quartal liegt bei 9,88 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 12,76/erwartet 9,8). Der Gewinn liegt bei 1,22 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,66/erwartet 1,12).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,3 Prozent.

Die operative Profitmarge sinkt im Jahresvergleich von 15,8 Prozent auf 10,0 Prozent.

Die rückläufigen Umsätze liegen laut Unternehmensaussage an der rückläufigen Kundennachfrage nach Geräten und Dienstleistungen.

CEO-Kommentar:

“I’m proud of our global team’s performance as we continue to safely navigate the pandemic while remaining firmly committed to serving our customers,” said Caterpillar Chairman and CEO Jim Umpleby. “Our third-quarter results largely aligned with our expectations, and we’re encouraged by positive signs in certain industries and geographies. We’re executing our strategy and are ready to respond quickly to changing market conditions.”

Datenblatt mit Details zu den Quartalszahlen von Caterpillar

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Eine Baumaschine von Caterpillar auf der Bauma. Foto: Wald-Burger8 CC BY-SA 3.0

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