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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Airbus Analyse: Aus für A380 und Quartalszahlen!

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Zwei wichtige Meldungen bestimmen derzeit das Kursgeschehen beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus. Zum einen stellt das Unternehmen die Produktion des weltgrößten Passagierjets A380 ein zum anderen hat der Konzern frische Quartalszahlen für vorgelegt und kann durchaus überzeugen.

Die arabische Fluggesellschaft Emirates zählte zu den größten Kunden beim Großraumflieger A380, hat ihre Bestellung zuletzt aber deutlich zurückgefahren. Airbus sieht aufgrund der stärker nachgefragten kleineren Jets keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung der Produktion des weltgrößten Passagierjets, wie das Unternehmen am Donnerstag in Toulouse mitteilte. Die letzte Auslieferung für den A380 sei für 2021 geplant.

Ein Blick auf den kurzfristigen Kursverlauf seit dem Jahreswechsel 2018/2019 und einem Verlaufstief bei 78,93 Euro offenbart eine stetige Aufwärtsbewegung, die zuletzt über das wichtige Widerstandsniveau um das 38,2 % Fibonacci-Retrecement bei 98,82 Euro aufwärts geführt hat. Damit hat das Wertpapier von Airbus sämtliche markanten Hürden in den letzten Handelstagen überwinden können, auch deuten die gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 eine baldige und bullische Kreuzung an. Bis zu den Jahreshochs aus 2018 bei 111,12 Euro hat es das Wertpapier des Flugzeugbauers auch nicht mehr weit und kann bereits in der Vorbörse mit einem Kursausschlag von zur Stunde 1,74 Prozent überzeugen. Ein kurzfristiges Long-Investment könnte sich daher noch positiv auswirken.

Long-Chance bei Airbus

Im Grunde stehen keine nennenswerten Hürden der Airbus-Aktie zu den Jahreshochs aus 2018 bei 111,12 Euro mehr im Weg. Ebenfalls von einer weiter steigenden Airbus-Aktie überzeugte Investoren können auf den finalen Lauf über entsprechende Long-Positionen setzen und dabei noch eine schnelle Rendite erzielen. Allerdings sollte ein enges Stoppmanagement nicht ausbleiben, eine Verlustbegrenzung kann knapp unter dem Niveau von 101,00 Euro angesetzt werden. Taucht die Airbus-Aktie hingegen vorzeitig und nachhaltig unter 102,00 Euro ab, müssen sich Investoren auf einen erneuten Test der wichtigen Horizontalunterstützung bestehend aus dem 38,2 % Fibonacci-Retracement bei 98,82 Euro einstellen. Tiefer als die gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 in Bereich von rund 96,00 Euro darf es dabei jedoch nicht mehr abwärts gehen, in diesem Fall würden nämlich eine ausgedehnte Korrektur und ein mögliches Verkaufssignal bevorstehen. Als Anlage Horizont wird eine Zeitspanne von nur wenigen Wochen anvisiert.

Einstieg per Market-Buy-Order : 103,94 Euro
Kursziel : 111,12 Euro
Stop : < 101,00 Euro
Risikogröße pro CFD : 2,94 Euro
Zeithorizont : 1 – 4 Wochen

Airbus




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Das „Peter (Altmaier) Prinzip“ – wenn unfähige Politiker befördert werden

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Kürzlich ist etwas sehr Ungewöhnliches passiert: Vertreter des deutschen Mittelstands und der deutschen Industrie haben sich negativ über Wirtschaftsminister Peter Altmaier geäussert – ein echter Affront!

Woran liegt das? Marc Friedrich meint: am sogenannten „Peter-Prinzip“ der negativen Auslese in der Politik. Was das ist, erklärt Marc Friedrich in diesem Video:

 

 

 

Von Olaf Kosinsky – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53950919

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Martin Sonneborn im EU-Parlament über Julian Asange

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Bekanntlich ist der Whistleblower Julian Asange kürzlich in London verhaftet worden – ihm droht die Auslieferung in die USA. Martin Sonneborn bringt den Skandal im EU-Parlament zur Sprache – vor einer unglaublich prall gefüllten Kulisse und mit rhetorischen Ungeheuerlichkeiten..

Sehr sehenswert:


Sonneborn in Stauffenberg-Verkleidung mit Parteikollege Nico Wehnemann auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Von Ptolusque – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73580794

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Politischer Tauschhandel mit der Post? 10% höhere Preise für 5000 Jobs

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Die Deutsche Post hat im Jahr 2018 insgesamt 2,2 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet, nach Steuern! 2017 waren es noch 2,9 Milliarden Euro Gewinn. Aber immerhin, 2,2 Milliarden Euro sind auch noch ein nettes Plus (hier nachzulesen). So schlecht kann es dem ehemaligen Staatskonzern also wohl kaum gehen, stimmt´s? Oder brauch man doch ganz dringend mehr Geld?

Obacht! Ähnlich wie Lufthansa oder Deutsche Börse ist auch die Deutsche Post in ihrem Segment der einzig große Konzern in Deutschland, der im Ausland als bedeutender Global Player mitspielen kann (Monopolist oder beinahe Monopolist). Und genau diese Art von Unternehmen will unser aller Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier massiv stützen, schützen und fördern, wie er es in den letzten Wochen klar zum Ausdruck brachte (Nationale Champions schaffen).

Im Januar hatte die zuständige Bundesnetzagentur vorgeschlagen, dass man der Deutschen Post ein Preiserhöhungspotenzial von bis zu 4,8% zugestehen solle. Das fand die Post aber nicht so schön, und drohte indirekt mit der Entlassung von Mitarbeitern. Und was machte Peter Altmaier? Er tat, was zu tun war… die Bundesnetzagentur wurde angewiesen doch bitte ihren Berechnungsschlüssel (richtige Formulierung?) „anzupassen“.

Und ohhh Wunder, heute verkündet die Bundesnetzagentur, dass man der Deutschen Post einen Preiserhöhungsspielraum von bis zu 10,6% zugestehe. Mal eben mehr als verdoppelt, das ist doch was! Und nochmal ohhh Wunder. Die Agentur erwähnt in ihrer Veröffentlichung gleich zwei mal, dass die Deutsche Post versprochen habe im Gegenzug 5.000 neue Stellen zu schaffen. Dazu sagt die Agentur im Wortlaut:

Wir berücksichtigen die Ankündigung der Post, neue Zusteller einzustellen. Die Ankündigungen der Post werden wir überwachen.

Die Bundesnetzagentur wird kontrollieren, dass die angekündigten Neueinstellungen auch tatsächlich erfolgen.

Also, im Klartext: Es gibt einen nicht ausgesprochenen, aber mehr als offensichtlichen politischen Deal. Ihr schafft neue Jobs, dafür dürft ihr so richtig kräftig die Preise raufsetzen. Na da freut sich der Post-Kunde. Das ist doch mal so richtig „Freie Marktwirtschaft“. Gedankenspiel: Die Deutsche Post wird bei ihrer Job-Zusage wohl schon mal genau kalkuliert haben, ob sich die Mehrkosten fürs Personal rechnen bei einer zehnprozentigen Portoerhöhung. Und wollen wir mal wetten, es wird sich rechnen. Und es werden in der Rechnung wohl noch ein paar Taler Gewinn übrig bleiben.

Die +10,6% ist ein Gesamtrahmen. Wie stark zum Beispiel das klassische Briefporto steigt, wird im Mai festgelegt. Aber man darf ruhig von einem Sprung von 70 auf 90 Cent ausgehen. Danke Herr Altmaier. Bauen Sie mal schön weiter ihre „Nationalen Champions“. Die Post-Aktionäre dürften sich freuen. Hier einige weitere aktuelle Originalaussagen der Bundesnetzagentur:

Die Bundesnetzagentur hat für den Zeitraum bis 31. Dezember 2021 einen Preiserhöhungsspielraum von 8,86 Prozent ermittelt, der sich aus einer Produktivitätsrate von minus 5,41 Prozent und einem Inflationsausgleich von 3,45 Prozent zusammensetzt. Weil die Deutsche Post AG Preisanhebungen nicht bereits zum 1. Januar 2019 vornehmen konnte, wird die Preisänderungsrate zusätzlich um rund 0,3 Prozentpunkte pro Monat korrigiert. Die Deutsche Post könnte bei geplantem Inkrafttreten neuer Briefentgelte zum 1. Juli 2019 damit von einem Preiserhöhungspotential von 10,63 Prozent Gebrauch machen.

Neben dem höheren Gewinnsatz berücksichtigt die Entscheidung auch die Auswirkungen der von der Deutschen Post Mitte 2018 angekündigten Umstrukturierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Die Deutsche Post hat damit höhere Kosten unter anderem dafür geltend gemacht, dass ca. 5.000 zusätzliche Mitarbeiter in der Zustellung eingesetzt werden sollen.

Deutsche Post Tower Bonn
Post Tower in Bonn. Foto: Sir James CC BY-SA 3.0

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