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Aktien

Aktien der Deutschen Familienversicherung an der Börse – kaufen Sie diesen Optimismus?

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Alles bestens, diese Aktie wird steigen. So hört man heute am Emissionstag im Wortlaut den Chef der Deutschen Familienversicherung Dr. Stefan M. Knoll, nachdem er sein Unternehmen gerade an die Frankfurter Börse gebracht hat (ISIN: DE000A2NBVD5). Eines muss man Herrn Knoll lassen: Reden kann er! Davon können Sie sich im folgenden Video überzeugen. Spötter könnten jetzt sagen, dass gutes verkäuferisches Talent ja das Wichtigste in der Versicherungsbranche ist – aber Scherz bei Seite. Erlöst hat man heute 50 Millionen Euro über den Börsengang. Und Dr. Knoll erwartet in den nächsten drei Jahren eine Verdoppelung des Aktienkurses. Immerhin, das ist mal eine Aussage!

Dr. Knoll betont stets, wie technologielastig, voll automatisiert und schlank aufgestellt die Deutsche Familienversicherung ist, die sich als „Insurtech“-Unternehmen sieht und sich auf Krankenzusatz- und Sachversicherungen konzentriert. Man ist kein Vertrieb, sondern selbst eine Versicherung. Will man mit dem ständigen Hervorheben des Modernität einen kräftigen, jungen dynamischen FinTech-Touch ins Gespräch bringen? Das macht die Firma doch gleich viel attraktiver, nicht wahr? Hier noch ein paar Worte zur heutigen Emission von der Deutschen Börse. Zitat:

Die Aktien des Frankfurter Insurtech-Unternehmens notierten zum Handelsstart bei 12,30 Euro nach einem Ausgabepreis von 12,00 Euro. Begleitet wurde der Börsengang von Hauck & Aufhäuser. Die Bank fungiert auch als Designated Sponsor im Xetra-Handel und ist zusammen mit der Mainfirst Bank Joint Bookrunner. Spezialist am Handelsplatz Börse Frankfurt ist Wolfgang Steubing. Eine eigene IT-Plattform erlaubt es der DFV, den gesamten Geschäftsbetrieb mit einem Bestand von über 420.000 aktiven Policen mit 109 Mitarbeitern zu bewältigen. Mit dem durchweg digitalen Produktdesign setzt das Unternehmen neue Maßstäbe in der Branche. Die Emissionserlöse will das Unternehmen nutzen, um weiteres Wachstum zu ermöglichen – u. a. durch den Ausbau ihres Vertriebs, die Umsetzung von Marketingmaßnahmen, Investitionen in die IT und ein größeres Produktportfolio.

Hier Worte von der DFV selbst:

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG ist seit heute im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Das Unternehmen ist damit das erste börsennotierte Insurtech in Europa. Das Unternehmen hat sich auf Kranken- und Pflegezusatzversicherungen spezialisiert und bietet auch Sachversicherungen an. Zum Börsenstart notierte die DFV mit einem Kurs von 12,30 €. Die Deutsche Familienversicherung ist Risikoträgerin ihrer Produkte, die sie selbst entwickelt und vertreibt. Sie besitzt eine eigene BaFin-Zulassung, macht Gewinne und hat fast eine halbe Million Kunden. Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und CEO: „Mit unserer IT und den darauf aufsetzenden digitalen Prozessen sind wir die hessisch-deutsche Antwort aus Frankfurt am Main auf die internationale Insurtech-Entwicklung. Das wir die VPV Lebensversicherung als neuen Ankerinvestor gewinnen konnten, ist ein starkes Signal in den Markt.“

Frage: Glauben Sie (liebe Anlegerin, lieber Anleger) dem guten Herrn Knoll diese Wachstumsstory?


Beispielfoto: Deutsche Börse AG

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Aktien

Wird Tesla den Automarkt beherrschen, oder doch noch überrollt?

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Mehr als erstaunlich waren die letzten Quartalszahlen von Tesla. Trotz Erwartung einer Verlustmeldung brachte man einen kräftigen Gewinn, womit Elon Musk die Kritiker (auch uns) erst mal zum Verstummen brachte. Geht es nun so weiter? Sprudeln die Gewinne? Wird Tesla wie von Musk erwartet den Markt aufrollen? Wird man den Weltmarkt beherrschen, weil man einfach als erster am E-Auto-Markt präsent war, und auch wirklich ein gutes Produkt abliefert? Die alten großen Autobauer vor allem auch aus Deutschland sind aber längst aufgewacht und haben begonnen Milliardensummen in den Bereich zu investieren. Wer ist schneller?

Hat Tesla genug Luft um dauerhaft gegen die Großen zu bestehen? Oder werden ihre neuen Modelle Tesla doch noch vom Markt werfen? Das ist eine verdammt gute Frage. Auch darf man fragen, wie dieser aktuelle Erfolg von Tesla erkauft wurde. Da gibt es zum Beispiel die Kritik, dass Mitarbeiter angeblich massiv ausgebeutet werden mit drastischen Überstunden, die bis zur totalen Erschöpfung führen. Können diese Mitarbeiter von Elon Musk Mitgefühl und Unterstützung erwarten? Von einem Egomanen, der sich nur für sich selbst interessiert? Schauen Sie bitte diese Doku, die genau die von uns aufgeworfenen Aspekte beleuchtet.

Tesla Fabrik
Die Tesla-Fabrik in Kalifornien. Foto: Maurizio Pesce from Milan, Italia CC BY 2.0

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Aktien

General Electric-Aktie steigt vorbörslich 10% – Boden gefunden?

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Die Aktie von General Electric steigt aktuell vorbörslich um 9,8%. Für den Dow Jones wird das keine Auswirkung haben, da die GE-Aktie ja seit Kurzem nicht mehr im Index enthalten ist. Daran muss man sich erst mal gewöhnen, dass dieser Industrie-Gigant nicht mehr zum Dow Jones 30 gehört!

Die größte Bank der USA JP Morgan hat heute ihr Rating für General Electric geändert. Man ändert seine Einstufung von Untergewichten auf Neutral, und streicht sie von ihrer Liste für Short-Ideen (Aktien leerverkaufen). Bei dem aktuellen Kursniveau sei das Risiko ausbalancierter. Im Klartext: Die Aktie ist schon so weit gefallen, dass nach unten möglicherweise nicht mehr viel Potenzial vorhanden ist. Kommt nun also die Wende für die Aktie?

Das Abwärtsrisiko für die Aktie liege bei bis zu 5 Dollar (Schlusskurs gestern 6,71 Dollar). Das Aufwärtsrisiko liege bei 8 Dollar. Gut, durch die aktuelle JPM-Aussage springt die Aktie aktuell auf vorbörslich 7,37 Dollar. Durch die eigene Analyse pusht JPM die Aktie also kräftig in diese Richtung.

Interessant: JPM-Analyst Stephen Tusa hatte im Jahr 2016 den brutalen GE-Absturz goldrichtig vorausgesehen. Damals lag die Aktie über 30 Dollar, und Tusa gab eine negative Einschätzung heraus. Noch monatelang nach seiner Einschätzung lief die Aktie seitwärts, und dann 2017 begann der große Zusammenbruch, vor allem wegen der desaströsen Energie-Sparte von GM, die auch Siemens zu schaffen macht. Bei GE sind die Probleme aber viel tiefgreifender. Der neue Chef scheint aufzuräumen, und hat unter anderem die hohe Verschuldung des Konzerns als Problem identifiziert. Ist nun ein Tiefpunkt erreicht, und die Aktie kann wieder steigen?

General Electric
Hier die GE-Aktie seit 2014.

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Aktien

Fusion Deutsche Bank und Commerzbank? Gerüchte nehmen zu, Aktien steigen

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Erst wurde die Commerzbank freundlich dazu aufgefordert die Schrott-Dresdner zu schlucken. Das war nötig um eine systemrelevante Bank nicht kollabieren zu lassen. Dadurch war aber die Commerzbank selbst zum Problemfall geworden. Die Deutsche Bank hat sich ganz von allein zum Problemfall gemacht mit ihren glorreichen Investmentbankern. Dazu kaufte man noch die Postbank, und wurde so zur totalen Systemrelevanz in Deutschland.

Offenbar plant die deutsche Politik laut aktuellen Berichten, aus diesen beiden total systemrelevanten Banken die totale 100%ige Systemrelevanz zu basteln. Eine Fusion zwischen Deutsche Bank und Commerzbank würde bedeuten, dass egal was passiert, die gesamte deutsche Volkswirtschaft de facto in Geiselhaft eines Monpolisten wäre. Verzockt man sich, müsste der Staat retten – noch mehr als ohnehin schon. Es gäbe dann diese „Deutschland Bank“, und dahinter quasi nur noch kleine Sparkassen und Volksbanken.

Wie gesagt. Angeblich plant die Politik einen Fusionsplan zwischen den beiden. Dafür überlege man auch Änderungen im Steuerrecht, um diese Transaktion zu erleichtern. Interessant wäre dann deutsches und europäisches Kartellrecht, und wie man die Fusion unter diesem Aspekt durchdrücken will. Inhaltlich aus Gründen der Staatsraison wäre diese Fusion natürlich begründbar. Denn beide Banken schwächeln immer weiter. Von Erholung in großem Umfang keine Spur. Die Deutsche Bank wird quasi immer erfolgloser, und strauchelt von Krise zu Krise.

Mit einem Börsenwert von inzwischen nur noch 15,2 Milliarden Euro ist die größte Bank Deutschlands ein immer leichteres Übernahmeopfer für ausländische Konkurrenten. Es ist kaum vorstellbar, dass die deutsche Politik das zulassen würde. Oder würden die USA beispielsweise zulassen, dass eine chinesische Bank JP Morgan übernimmt? Gut, die Deutsche ist „ein wenig“ günstiger zu haben. Aber es geht um die finanzielle Staatsraison eines Landes. Und da scheint die Fusion wohl das letzte Mittel, um etwas besser geschützt zu sein gegen eine ausländische Übernahme.

Die Aktien der beiden Banken steigen jedenfalls aktuell. Die Deutsche steigt um 34 Cents auf 7,84 Euro. Die Commerzbank steigt um 30 Cents auf 6,90 Euro. Noch sind das alles nur Gerüchte. Aber wenn es so kommt: Wie sollte eine fusionierte Bank dauerhaft gegen ausländische Übernahmen geschützt sein, wenn auch diese Giganten-Bank immer weiter Mist baut, und der Kurs weiter absackt?

Deutsche Bank Commerzbank
Die beiden Aktienkurse übereinander gelegt seit 6. Dezember.

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