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Aktien: Die Rally und das Ponzi-Schema! Videoausblick

Die Aktien steigen wieder, weil die Märkte faktisch auf ein Fortbestehen des Ponzi-Schemas wetten – sprich dass Fed & Co die Zinsen nicht mehr viel anheben können, weil sonst ein System kollabiert, in dem die Schulden stets schneller wachsen als die Wirtschaft. Werden diese Schulden zu teuer, dann hat das katastrophale Konsequenzen für die Wirtschaft, was die Notenbanken zwingen wird, vorsichtiger zu werden. Das sehen wir heute bei der australischen Notenbank, die die Zinsen nur um 0,25% statt wie erwartet um 0,5% angehoben hat. Mit dem permanenten Geld-Drucken um alle Probleme zu lösen sind die Notenbanken in ihrem Ponzi-Schema gefangen, aus dem sie nicht ausbrechen können, ohne sich selbst und das derzeitige Wirtschaftssystem zu zerstören. Die Stimmung gegenüber Aktien ist so negativ, dass vor dem kleinen Verfall am Freitag eine starke Bewegung nach oben kommen kann..

Hinweise aus Video:

1. US-Zinspolitik: Wie lange kann die Fed den Kurs noch halten?

2. Gaspreis fällt weiter deutlich – IEA-Bericht und sonstige Gründe

3. Globaler Kampf um schwimmende LNG-Terminals – von 48 nur 6 nicht gebunden



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5 Kommentare

  1. Heutzutage könnte man schlauen Anlegern vermutlich auch einen Ponzi ETF verkaufen.

    Das MSCI noch nicht darauf gekommen ist einen MSCI Ponzi ETF aufzulegen verwundert mich ein wenig ;-)

    Schön breit aufgestellt mit was auch immer und mit vielen Investoren im Hintergrund wäre das ein totsicheres Ding, mit dem dann alle in zehn Jahren Millionäre sein werden.

  2. Sehr geehrter Herr Fugmann. Ein sehr informatives und meinungsstarkes Video.Danke, sehr hilfreich und anregend. FAZ, Handelsblatt: Immer erst,wenn es schon eingetreten ist. Apropo Ponzi: die neue,so wie auch die vorherige italienische Regierung handelt ähnlich: nie finanziell auf irgendeine Krise vorbereitet. Sofort nach Europa rufen, also nach Deutschland, so wie unsere französischen „Freunde“. Freundliche Grüße

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die Realverzinsung müsste positiv werden, um den Aktienmärkten langfristig gefährlich zu werden. Im Jahre 2000 war sie positiv, heute nicht, im Jahre 2007 war sie positiv, heute nicht.

    Die Notenbanken mussten so tun als ob. Als ob sie die Inflation bekämpfen. Ein Blick auf die Bilanzen offenbart die Lüge.
    Tatsächlich wollte die FED ihre Bilanz um monatlich stolze 95 Milliarden US-DOLLAR reduzieren und was ist passiert…?
    Nicht mal die Hälfte!
    Ja gut die amerikanische Umlaufrendite ist kurzzeitig auf 4 Prozent gegangen, aber bei einer Inflation von mehr als dem Doppelten!
    Heute steigen die Märkte wieder, weil die Renditen der Staatsanleihen schon wieder sinken.
    Dafür ist hauptsächlich die magere Reduktion der FED-Bilanzsumme verantwortlich. So können die Bullen immer wieder die amerikanische Umlaufrendite nach unten drücken und damit die Aktienkurse nach oben ziehen.
    Im Prinzip geht das Spiel so seit dem März 2009: Dow Jones Industrial Average Index 6575 Punkte, Nasdaq 100 1075 Punkte, Dax Performance Index 3588 Punkte usw.
    Die Inflation ist gekommen um zu bleiben und die Märkte werden entsprechend reagieren. Es kann gut sein dass die Inflation im nächsten Jahr aufgrund des Basiseffektes sinken wird, aber nicht substanziell. Dafür wird sie dann im übernächsten Jahr, wenn der Basiseffekt wieder ausgelaufen ist, weiter steigen.
    Wir erleben also eine Inflation, wie in den Siebzigern, in Wellen….Die Älteren unter uns werden sich vielleicht erinnern…..
    Der langfristig orientierte Investor bleibt am Ball und kauft systematisch zu. Breit diversifiziert, in monatlichen Ansparplänen und zusätzlich in Krisenzeiten, ausgewählte Qualität , wie eine Microsoft, Apple, Google oder um im „heimischen Wohnzimmer“ zu bleiben, eine Deutsche Börse.

  4. @Dr. Sebastian Schaarschmidt: Sehe ich ähnlich, breit gestreut bietet der Aktienmarkt den besseren Inflationsausgleich, da bei den Aktien im Mittel die Umsätze und Gewinne mit der Inflation mitgehen. Es gibt ein nominales positives Wirtschaftswachstum, das sich gefühlt zwar nicht bemerkbar macht, aber trotzdem die Umsätze treibt. Wegen der Mangellage werden viele Unternehmen ihre Gewinne steigern können, dies bei gleichbleibendem oder sogar schrumpfenden Umsätzen. Das ist der große Gegensatz zu früheren Krisen. Wichtig ist nur dass die Unternehmen nicht zu hoch verschulden sind oder Lage und Geschäftsmodell sich durch die Krise dauerhaft verändert hat.

    Bis die Anleiherenditen positiv werden, dürfte noch einige Monate dauern und dieses Fenster wird danach nicht lange offen bleiben, bevor es zu einem weiterer Rückschwung kommt. Renditen >4% sind von der Weltwirtschaft kaum mehr zu stemmen, weil ihr das „ehrliche“ Wachstum fehlt. Kommt es wirklich zu Inflationswellen, wird auch der Anleihemarkt relativ volatil werden.

  5. Korrektur hat nicht fertig,

    @ Dr. Basti, sie erstaunen wieder einmal mit ihren Ansichten, einmal total gegen Aktien und dann wieder nur Aktien.Ich möchte nur erwähnen ,dass es schon früher lange Abwärts- und Seitwärtsphasen gegeben hat. Die 20jährige Hausse war nur durch extremes Aufblähen der Geldmenge möglich und das Resultat zeigt sich doch gerade. In dieser Phase ist auch TinA geboren worden die jetzt nicht mehr existiert.Bitte zur Kenntnis nehmen, dass der gesamte Anleihenmarkt etwa 3mal grösser ist als der Aktienmarkt und jetzt wieder ordentlich Zinsen bringt. Es ist anzunehmen, dass mit der Bilanzreduzierung und der Umschichtung auf Anleihen weniger Geld für die Aktien übrigbleibt. Kaufen und Halten galt früher als die seriösen Firmen noch Genetationen überlebten.Der Amazon Boss sagte selber,dass die Halbwertszeit der heutigen Firmen, auch von Amazon, kaum über 30Jahre reiche.
    Von den 10 Favoriten im Jahre 2000 des Börsenclowns Jim Cramer gibt es 8 nicht mehr und 2 haben die alten Hochs nicht mehr erreicht.
    Auch der Boss des Norwegischen Staatsfonds sieht schwere Börsenzeiten in den nächsten Jahren.

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