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Aktien im freien Fall – jetzt Depot mit Optionsscheinen absichern?

Wie hilfreich sind Optionsscheine`?

Aktien Optionsscheine

Der Wunsch nach einer Depotabsicherung ist absolut verständlich: Müssen Aktien deutlich Federn lassen, ist der Anlegerschmerz hoch – helfen hier Optionsscheine?

Gerade in stürmischen Zeiten sehnen sich Aktionäre nach Ruhe im Depot. Die Unsicherheit zehr an den Nerven. Denn keiner kann sagen wie lange eine Talfahrt an der Börse dauert, und wie tief das Tal der Tränen wird.

Aktien: Eignen sich Optionsscheine als Depotabsicherung?

Immer wieder liest man von einer Depotabsicherung. Diese wird gerne als einfaches Allheilmittel verkauft. Grundsätzlich ist so eine Depotabsicherung keine schlechte Idee. Schließlich sollen angehäufte Börsengewinne nicht wieder verloren gehen. So kommen häufig Optionsscheine als eine Möglichkeit der Depotabsicherung ins Spiel.

Funktionsweise von Optionsscheinen verstehen

Damit eine Versicherung gegen Verluste mit Aktien funktioniert, müssen wir uns Gedanken über Optionsscheine machen. Denn ein Bestandteil des Optionspreises ist die aktuelle Volatilität. Damit ist die Schwankung gemeint, die an der Börse vorherrscht. Bei fallenden Kursen ist die Volatilität hoch. Eine hohe Schwankungsbreite zieht hohe Optionspreise nach sich. Denn wenn eine Aktie stark schwankt, steigt die Wahrscheinlichkeit dass mein Optionsschein werthaltig wird.

Das Timing ist wichtig

Befinden sich Aktien im freien Fall, sind Optionsscheine entsprechend teuer. Also gerade wenn die Not am größten ist, macht eine derartige Absicherung am wenigsten Sinn. So passiert es immer wieder, dass damit noch mehr Unheil angerichtet bzw. Geld verbrannt wird. Denn sobald sich der Sturm an der Börse legt, fällt der aufgeblähte Optionspreis wieder in sich zusammen. Eine Beispielrechnung finden Sie in folgendem Video:

Alternativen zur Depotabsicherung mit Optionsscheinen

Eine Alternative ist der Einsatz von Knock-Out Hebelzertifikaten. Diese bewegen sich 1 zu 1 mit dem Basiswert. Die Volatilität spielt also für den Preis des Zertifikates keine Rolle. Ich persönlich nutze kurzfristiges Swingtrading um mein langfristiges Depot abzusichern. Dabei nehme ich lediglich kurzfristige Börsentrends mit und halte meine Aktien nur für wenige Tage oder Wochen. An der Börse kann ich nicht nur von steigenden sondern auch von fallenden Kursen profitieren. So entsteht durch die kurzfristigen Gewinne im Swingtrading eine Art Depotabsicherung für mein langfristiges Portfolio.

Eine Beispielrechnung finden Sie in folgendem Video:

 

Mario Steinrücken ist Börsianer mit Leib und Seele. Er hält seine Positionen in der Regel über mehrere Tage bis hin zu wenigen Wochen. In der „Steinrücken Akademie“ hilft er seinen Kunden mehr Rendite an der Börse zu erzielen. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapierhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für die Börse versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.



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