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Aktien

Aktien: nur 16% der Deutschen haben welche – warum?

Redaktion

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Nur 16% der Deutschen haben Aktien – aber warum ist das so, trotz Nullzinsen und der Explosion der Vermögenspreise? Die Deutschen Börse hat mit der Frankfurt School of Finance eine Umfrage durchgeführt, mit teilweise sehr überraschenden Erkenntnissen! Nicht so überraschend ist, dass Frauen risikoaverser sind, weil sie (häufig zu Unrecht) stärkere Zweifel an ihrem Wissen über Aktien haben. Viele der Befragten der Studie sagen auch, dass sie zu wenig Geld hätten für den Kauf von Aktien. Aber das sagen auch selbst jene, die sehr gute Einkommen haben – und sich daher durchaus ein Depot leisten könnten!

Ein entscheidender Punkt für die Frage, ob jemand Aktien hat oder nicht, ist – erstaunlicherweise – das persönliche Umfeld: kennt man Menschen, die welche haben und darüber berichten? Mithin scheint also die persönliche Erfahrung eine zentrale Rolle zu spielen.

Und: was die Deutschen besonders fürchten, ist in einem Crash alles zu verlieren – da spielt wohl das Platzen der New Economy-Blase und die gescheiterte T-Aktie eine große Rolle in der Mentalität der Deutschen.

Ein Aspekt wid aber nicht benannt: die Spekulations-Feindschaft der Deutschen, die historische Ursachen hat und scheinbar tief in die deutsche Mentalität eingegraben ist!

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    3. Dezember 2019 20:27 at 20:27

    wenn sich über 2 Cent Preisnachlass beim Tanken freut, wird ausflippen wenn er mal 500€ im Depot hinten liegt. Schnäppchenjäger gehen keine Risiken ein.
    Spieler haben oft Aktien und “Vermögende” bzw. diejenigen die gerne zu den “Vermögenden” gehören möchten.

    Wieviel von den 16% sind Belegschaftsaktionäre bzw. arbeiten in einer Firma die Aktien hat?

    • Avatar

      Shong09

      4. Dezember 2019 13:11 at 13:11

      Da muss ich dann unausweichlich an meine Verwandten denken, allerdings ist meine Freundin das Gegenbeispiel, sie wollte Vodafonde und Esprit vor einigen Monaten im Tief nachkaufen, ich habe mich dagegen gestreubt, allerdings aufgrund der mir zu diesem Zeitpunkt ansonsten zu hohen Gewichtung im Vgl. zum Gesamtdepot

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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