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Aktien: Rally beim S&P 500 – aber wann die Reißleine ziehen? Videoausblick

Auch gestern wieder eine massive Rally der Aktien an der Wall Street – der Leitindex S&P 500 nun mit der größten 2-Tages-Rally seit gut zwei Jahren. Das wird so aber nicht ungebremst weiter gehen: Die Überverkauftheit bei fast allen Aktien im S&P 500 hat sich nun deutlich abgebaut. Hinzu kommt, dass die Märkte gewissermaßen gegen die Aussagen der Fed steigen, in dem sie eine baldige Wende bei der Zinspolitik antizipieren. Für diese Wende der Fed gibt es zwar derzeit stichhaltigere Gründe als bei den bisherigen Bärenmarktrallys in diesem Jahr – aber die US-Notenbank ist wohl mental noch nicht bereit für eine Wende und dürfte daher die Märkte einmal mehr enttäuschen. Ein idealtypische Ziel der Rally wäre beim S&P 500 die Zone um 3850 Punkte..

Hinweise aus Video:

1. Pakistan zahlt den Preis für unseren Hunger nach LNG

2. Warum die UN Notenbanken zum Stopp der Zinsanhebungen auffordert



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1 Kommentar

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die FED hat, entgegen ihren Ankündigungen, die Bilanz noch nicht nachhaltig abgebaut. Die 170 Milliarden sind ein Nichts, zu den 9100 Milliarden, die sie vorher ( seit Sommer 07,erstmals Zusammenbruch des Interbankenmarktes, Resultat zum Beispiel in Deutschland, eine Sachsen LB und IKB kommen in Schwierigkeiten und müssen vom Steuerzahler gerettet werden….).
    Durch die diese „Nichtreduktion“, können die Bullen immer wieder die amerikanische Umlaufrendite nach unten drücken und damit die Alternativen zu den Anleihen , die Aktien , nach oben ziehen.
    Die Korrelation Umlaufrendite zu Aktienmarkt ist offensichtlich, eine sehr hohe Umlaufrendite bedingt einen niedrig bewerteten Aktienmarkt und umgekehrt, wobei die Umlaufrendite noch in Relation zur Inflation gesetzt werden muss.
    Die 170 Milliarden klingen zwar viel, sind es aber nicht, denn diese müssen in Relation, zu den übrigen Bilanzsummen, der weiteren Notenbanken( EZB, Bank of England usw) ins Verhältnis gesetzt werden.
    In der Tat handelt es sich um ein Experiment. Noch nie, in der jüngeren Geschichte, waren die Aktien- und Anleihenmärkte so hoch bewertet, ach ja und die Immobilien nicht vergessen.
    Als Paul Volcker Anfang der Achtziger zuschlug, sprachen wir von ganz anderen Dimensionen.
    Der Dow Jones Industrial Average Index stand damals bei um die 850,heute über 30 TDS Punkte, der Nasdaq war ein Schatten von heute, das trifft im Prinzip auf alle großen Indizes zu.
    Die Staatsverschuldung lag damals bei um die 800 Milliarden, heute fast 31 Billionen. Die Gesamtverschuldung bei um die 4,heute über 90 Billionen US-DOLLAR.
    Das Verhältnis Marktkapitalisierung zum Bruttoinlandsprodukt der USA, lag damals bei um die 30 -, heute in der Spitze ( Jahresanfang) 210 Prozent!

    Das wissen natürlich auch die Tauben in der FED und darauf setzen die Märkte.

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