Die US-Aktien dürften bei einem Sieg von Donald Trump bei den US-Wahlen zunächst steigen – aber für die Strategen der Citigroup ist ein klarer Sieg der Republikaner eher ein Signal zum Verkauf. Darüber berichtet Bloomberg.
Aktien verkaufen nach Rally, wenn bei US-Wahl Trump siegt
Ein Sieg von Trump wird im Allgemeinen als gute Nachricht für Aktien angesehen, da seine Vorschläge zur Senkung der Unternehmenssteuern den Unternehmensgewinnen wahrscheinlich zugute kommen würden. Die Citi-Strategen argumentieren jedoch, dass die „nahezu euphorische Stimmung“, die den S&P 500 Index zu einem sechsten Monat mit Gewinnen in Folge treibt, ihn reif für einen Rückschlag macht.
„In Anbetracht der fundamentalen Unsicherheit, die wir in einem Szenario mit Trump und einem Wahlsieg der Republikaner erwarten, neigen wir dazu, jede Rally nach den Wahlen zu verkaufen“, schrieb Citi-Stratege Scott Chronert in einer Notiz vom 29. Oktober.
Die Kurs-Zuwächse, die den Leitindex S&P 500 auf ein Rekordhoch getrieben haben, sind größtenteils dem Wirtschaftswachstum und den Unternehmensgewinnen zu verdanken, wenngleich auch eine jüngste Verschiebung der Wettmärkte zugunsten eines Sieges von Trump dazu beigetragen hat. Die Politik der Vizepräsidentin Kamala Harris, die möglicherweise zu Steuererhöhungen führen könnte, wird als relativ nachteilig für Aktien angesehen. Die meisten großen Umfragen sehen die beiden Kandidaten in einem engen Rennen.
Das optimistischste Szenario für Aktien ist ein Sieg der Republikaner, bei dem ein Sieg Trumps im Weißen Haus von Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus begleitet wird. Sollten die Republikaner jedoch einen sweep schaffen – also Trump Präsident werden und die Republiaker in beiden Kammern die Mehrheit bekommen – dann dürften die Kapitalmarkt-Zinsen noch weiter steigen in Erwartung noch größerer Staatsdefizite durch eine Trump- Administration. Mit anderen Worten: Geld würde teurer, was Gegenwind für Aktien darstellt. Die Renditen (Kapitalmarkt-Zinsen) sind seit der Zinsswenkung der Fed im September deutlich gestiegen – die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihe liegt bei 4,3%.
Chronert bleibt jedoch bei seiner Ansicht, dass sich die Politik beider Kandidaten perspektivisch zunehmend negativ auf die Fundamentaldaten der Aktien auswirken würde. Nach Ansicht des Strategen ist der S&P 500 auf dem derzeitigen Niveau „voll bewertet“. Jeder Ausverkauf, der sich aus einem Sieg von Harris und einer Spaltung des Kongresses ergibt, wäre jedoch eine Kaufgelegenheit, sagte er.
FMW/Bloomberg
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aha, die ratten beginnen das verlassen des schiffs vorzubereiten, nachdem der wahlausgang immer klarer wird. mal sehen ob da der eine oder andere schon vorher verabschiedet und keine lust auf einen zu engen ausgang hat.
bitte mich nicht mißzuverstehen – ich bin kein fan von durchgeknallten narzissten – aber man kann den anschein einer funktionierenden wirtschaft nicht auf ewig am leben erhalten nur um etwas zu verhindern, das bei so einer (inflations-)geldpolitik gegen min. 60-70% der us bevölkerung (ohne ernsthafte vorteile einer aktienblase) zu einer logischen abwahl führt.
Mein yott, keiner weiss wo der Sack Reis umfällt und um welche Uhrzeit. Heut ist ein Scheffel Reis billiger geworden. Was solls.
Wir warten seit der Geburt der Menscheit auf den Weltuntergang.
Ja lasst uns leiden wie 1987, 1988. kaufen! 2000bis 2003 halt jeder hats gewusst erst 2003 im März mit Beginn des irakkrieges zu kaufen, gell, jeder hats gewusst.hohoho.
2007, 2008 jeder hats gewusst, hohohoho. Doch wirklich, eine Wirtschaftswoche, ein sparkassenangestellter, ein paar wichtigamerikaner und viele andere. Aber es ging um Subprime Betrug. Jetzt, was is, Schulden X minus Dummheit geteilt durch Angst mal Leiden ergibt: Nichts, die Zukunft ist Nichts.
Hinterher, ja da hat jeder was gewusst.
Der Onkel Donald hat gesagt, Zölle. und morgen? Zölle. Ja und wem? Zölle. Und warum? Zölle.
Ja der Onkel hat recht.Und Ich keine AHNUNG.
Der Zöllner zahlt keine Zölle, Zölle zahlt der Zöllner nicht. Bitte ganz schnell sprechen.