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Aktien: Viel Luft nach oben? Ein Vermögensverwalter meint: ja!

Sind Aktien günstig?

Haben Aktien trotz der massiven Rally seit dem Corona-Tief und neuen Allzeithochs in vielen Indizes immer noch viel Luft nach oben? Keine Frage: Aktien sind inzwischen nicht mehr günstig – auch wenn die US-Berichtssaison hervorragend war und damit die Bewertungen durch die aktuellen Zahlen wieder günstiger erscheinen.

Aktien günstig? Ja, sagt ein renommierter Vermögensverwalter

Aktien haben schon deshalb viel Potential, sagt Philipp Vorndran von Flossbach von Storch, weil es keine wirkliche Alternative geben würde – also das gute alte Prinzip „TINA“ (there is no alternative). Für einen Profi-Investor seien Wirtschaftswachstum und Zinsniveau entscheidend – und da spreche mangels Alternative eigentlich alles für Aktien. Man müsse sich schlicht an ganz andere Bewertungsniveaus gewöhnen, so Vorndran.

Das gelte selbst dann, wenn die Notenbanken in den nächsten Jahren die Zinsen etwas anheben würden. Warum aber, so Vorndran, würden die Notenbanken die Zinsen anheben? Weil die Wirtschaft wachse, was dann wiederum für Aktien spreche. An einen starken Anstieg der Inflation, der die Notenbanken trotz geringem oder keinem Wachstum zwänge, die Zinsen anzuheben, glaubt Vorndran dagegen nicht.

Die eigentliche Gefahr aber sieht der Vermögensverwalter im Verhältnis zwischen dem Westen und China. Unter Xi Jinping habe China eine Wende Richtung „Kommunismus 4.0“ vollzogen – und das berge große Risiken auch für den Westen und seine Kapitalmärkte.



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2 Kommentare

  1. Also auch ein Transitori. Wer glaubt die Geldpolitik der letzte 20Jahr hätte keine Auswirkungen, sollte nicht über Wirtschaft reden.Die beste aller Welten kommt noch ?? Er weiss,dass die Märkte 3% Zins einpreisen obwohl die ganze Welt sagt,dass es nie mehr höhere Zinsen gibt.Die Leute werden immer älter ? Der Peak ist meines Wissens erreicht. Die heutigen Alten hatten mit den Kriegsjahren karge aber weniger ungesunde Ernährung.In den USA leidet schon jeder dritte 20jährige an Zuckerkrankheit.Die Lebenserwartung ist 2020 um 1 1/2 Jahre gefallen. Die Risiken von China, die er anspricht könnte man ruhig viel höher gewichten und das Wachstum im Westen wird von Schuldenbergen erdrückt.Die Regierungen werden nach 20 Jahren Umverteilung das nötige Geld bei Firmen und Vermögenden und vor allem beim Mittelstand holen müssen. Ich bin sicher ,dass die Analyse von Herrn VORNDRAN in 10Jahren ziemlich HINTENDRAN stehen wird.Gibt es von diesem Märchen noch eine weitere Ausgabe oder ist es einmalig?

  2. Ich dachte der Artikel sei eine Parodie à la Fugi und fand es ganz amüsant bis ich gesehen hab dass da tatsächlich ein Video drunter ist ;)

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