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Aktien wandern von starken in schwache Hände! Videoausblick

Aktien wandern derzeit von den starken in die schwachen Hände – wir sind nun in der Phase der Distribution! Während die US-Privatanleger derzeit jeden Dip kaufen, tun die großen Investoren das nicht, was sich am deutlichen Anstieg ihrer Cash-Bestände zeigt. Warum kaufen die Privaanleger Aktien? Weil sie davon ausgehen, dass „buy the dip“ auch diesmal wieder funktionieren wird. Und weil sie im Corona-Crash den Dip gekauft und damit Erfolg hatten. Warum wird das diesmal aber wahrscheinlich nicht funktionieren? Im Corona-Crash war die Fed der zentrale Unterstützungs-Faktor für Aktien – mit dem Tritt auf die Bremse ist die Fed nun jedoch der größte Bremsklotz für die Aktienmärkte! Daran ändert auch die gestrige Rally nichts..

Hinweis aus Video: „Risiko erheblicher Marktkorrekturen“ – Finanzaufsicht warnt Privatanleger“



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7 Kommentare

  1. Hallo Markus,

    es gibt ein Problem bei der Argumentation.
    Die FED hat ja bisher noch kaum etwas umgesetzt, sondern nur geredet.
    Seit November letztes Jahr wird eine hawkische FED eingepreist.
    Aber es wird bisher weiterhin Liquidität in den Markt gepumpt, zwar etwas geringer, aber stetig.
    Der Markt hat jedoch schon 7 Zinsschritte dieses Jahr eingepreist, dazu den Stop von QE und den Start der Bilanzreduzierung ab Sommer.
    Was, wenn es nur 4 Zinsschritte gibt? Und/Oder im März anstatt angenommene 0,5% nur eine 0,25% Erhöhung? Vielleicht die Bilanzreduzierung verschoben wird oder gar der Stop des QE?
    Die Wirtschaft scheint sich abzuschwächen, dass könnte die FED erstmal zögerlich handeln lassen.
    Die Invertierung der Zinskurve zeigt eine möglich kommende Rezession an.
    Dazu ist die Rendite der 10-jährigen US-Anleihe schon weit davon geeilt.
    Die FED steckt sicherlich in der Klemme und weiß das auch.
    Aber sie wird die Märkte nicht offensichtlich crashen lassen.
    Zumindest sich nicht diesen Schuh anziehen.

    Das könnte ein Krieg übernehmen. Aber kommt sowas mit Ansage?
    Was, wenn das Säbelnrasseln zunächst diplomatisch gelöst wird?
    You never Know, aber Kriege finden nicht per Termin statt.
    Es wundert mich, dass man nicht noch die Uhrzeit des Kriegsausbruchs über die Medien kommuniziert hat. ;-)

    Und die Pandemie?
    Was, wenn die Pandemie und die Massnahmen größententeils und flächendeckend beendet werden?
    Danach scheint es ja langsam auszusehen, denn die Protestbewegungen weltweit werden größer und intensiver und machen Druck auf die Regierungen.

    All das könnte für eine euphorische Umkehr sorgen und einen enormen Melt-Up im Stile der dot.com-Blase oder der Euphorie in 1929 auslösen.
    Die ganze Liquidität würde in einer gigantischen FOMO-Bewegung (Fear of missing out) eingesaugt.
    Ein letzter Aufschwung zu neuen ATHs bevor die Realität wieder in den Vordergrund tritt und sich die oben genannten Szenarien relativieren bzw. doch wieder ernsthaft wahrgenommen werden und die Alles-Blase zum platzen bringt.

    Charttechnisch jedenfalls gäbe es passende Formationen für ein solch angenommens Szenario.
    Die Stimmung ist aktuell ebenso sehr bearish.

    Einfach nur ein paar Gedanken. Wir werden bald wissen wie es kommt.

    Herzliche Grüße

    Said

    1. @Said Bed Sedrine Vor allem der Markt wird es richten und sonst niemand! NUR!

      Bisher sind wir dadurch „verwöhnt“ worden, dass die Notenbanken noch
      abfedern konnten. Schon sehr lange konnte man den Markt einigermaßen
      in Schach halten, so dass es der breiten Masse nicht im erforderlichen
      Maße aufgefallen ist.

      Wir sind mit hoher Wahrscheinlichkeit an einem Punkt angelagt, wo die
      Notenbanken nicht mehr kaschieren können. Darum treten sie umso mehr
      verbal auf.

      Marktbereinigungen, die bitter werden, sind mir jedenfalls lieber als inszenierte
      Kriege oder sonstige schlimme exogene Einflussfaktoren.

      Jeder sollte sich wirtschaftlich schulen und im Rahmen seiner Möglichkeiten
      versuchen einigermaßen über die Runden zu kommen. Auf Politiker zu
      verlassen, dürfte nicht zielführend sein. Übrigens: Sich wirtschaftlich und
      finanziell zu schulen wird „oben“ nicht so gerne gesehen……!

    2. obwohl ich total bearish bin finde ich die Argumente und Überlegung interessant und lassen mich nachdenken…..

    3. @Said Ben Sedrine. Sehr gute Gedanken, die hier kaum einer hören will. Vor allem nicht diejenigen, die die Hausse in wesentlichen Phasen versäumt haben. Wie ihr Adressat.

      1. @Marktbeobachter, ist ja aktuell eine sehr starke Hausse :)

        1. @Marktbeobachter
          Es sind die jahrezehntelangen Notenbank-Tricksereien die auch sehr sachkundige
          Kommentatoren über eine lange Zeit zuweilen „alt“ aussehen lassen. Ich bin
          jedenfalls Herrn Fugmann dankbar, da ich auch aufgrund seiner täglichen Kommentare
          gegenüber früher tendenziell viel öfters rechtzeitig die Reißleine gezogen habe.
          Auch im noch jungen Jahr 2022! Ich höre ihn mir täglich an und hinterfrage
          mich kritisch. Dies würde ich auch Ihnen raten. Ob sie wirklich so gut an der
          Börse abgeschnitten haben, können wir nicht überprüfen. Bescheidenheit ist
          aber an der Börse oft hilfreich. Meine Erfahrung mit der Zeit.

      2. Zugriff auf Fugis Depot, wow…..

        oder woher wissen Sie was Hr. Fugmann versäumt hat.

        es gibt nichts besseres als den Videoausblick und das Marktgeflüster!

        und das ganze für null.

        Wie oft hat der Fugi schon in den Videos erklärt worum es ihm geht?!

        ich versteh solche Kommentare nicht!

        Weiter so!

        Danke FMW und danke Herr Fugmann

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