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Aktienmärkte: 50 Milliarden in 10 Minuten! Keine Blase? Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte bleiben weiter extrem: gestern hatte Amazon 116 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung gewonnen, heute in den ersten zehn Minuten des Kassa-Handels dann wieder 50 Milliarden Dollar verloren – das entspricht dem Bruttoinlandsprodukt Serbiens! Derzeit sind die Aktienmärkte an der Wall Street in ständiger Rotation. Gestern wurde der Nasdaq 100 nach oben gekauft, heute dagegen Schwäche, während der Dow Jones und der Russell 2000 stark sein – man rotiert aus er Rotation in die nächste Rotation. Der Dax heute zwischenzeitlich sogar einer der wenigen Aktieninidzes in der Welt, die im Plus handeln seit Jahresbeginn – dann aber endete der Höhenflug vvorläufig. Nun wartet man auf die morigen Zahlen von Microsoft und Tesla..

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6 Kommentare

  1. „Der Dax heute zwischenzeitlich sogar einer der wenigen Aktieninidzes in der Welt, die im Plus handeln seit Jahresbeginn“

    Die Aussage ist falsch. Der DAX Kursindex steht tiefer. Der CDAX Kursindex erst recht. Man muss schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen.

  2. Schön dass Sie wieder da sind Markus Fugmann. Sie haben schon recht, wenn Sie auf die Bewertungen allgemein hinweisen, denn einiges scheint mir da sehr überzogen. Gerade wenn immer das „Argument“ kommt diesmal ist alles anders, dann ist es ratsam äußerst aufmerksam zu sein. Leute die voll engagiert sind wollen natürlich nichts von einer Blase hören, genau so wenig wie Banken und Broker denn die verdienen ja an solchen Möchtegern-Analysten. Ein Immobilienmakler wird auch niemals einem Kunden sagen, dass eine Blase vorherrscht und die Preise auf ewig nur steigen können, und genau so ist es am Aktienmarkt.

    Neel Kashkari hat von Ihnen mal den Spitznamen „Andre Agassi für Arme“ bekommen, find ich irgendwie passender :D

  3. Wieder mal nett, aber nutzlos die ganzen Warnungen. Selbst Dr. Jens Erhardt hält weiterhin völlig zurecht an seinen, wohl eher konservativen, 16.000 Punkten im DAX fest, weil diese Rally alle Monetaristen an der Börse stützt. Es läuft soviel Geld in den Markt, dass es nur weiter nach oben gehen kann. Abgesehen von eventuell kleineren Rücksetzern, die man aber unbedingt zum nachkaufen nutzen MUSS. Und das werden die Milliarden Euro an der Seitenlinie auch machen, dann sofort in den Markt fließen. Bewertungen spielen in von geldpolitisch unterfütterten Märkten absolut keine Rolle. Crashs auf die alten Tiefs..:-D:-D:-D soooo lächerlich diese Annahme…man sieht es ja hier an den weniger werdenden Kommentaren der Bären. Es wird massenweise kapituliert. Only Long bleibt für lange, lange, lange Zeiten strong.

  4. Wie ich schon in meinem vorherigen Kommentar schon sagte, Musk wird alles (legale, illegale) unternehmen um seine Zahlen aufzuhübschen um in den S&P500 aufgenommen zu werden. Dazu habe ich einen Zerohedge Artikel gefunden:
    Zitat: „Johnson behauptet, dass chinesische Medien über „stark diskontierte Langstreckenautos vom Typ Tesla Modell 3 berichtet haben, die derzeit vom Autohaus YiAuto auf der E-Commerce-Website Pinduoduo angeboten werden“.“
    und darüber hinaus…
    Zitat: „Er fragt sich auch, zu welchem Preisnachlass Tesla die Autos angeboten hat, da sie für Pinduoduo zu einem Preisnachlass von 5,7 Tausend Dollar angeboten werden. Im Mai berichteten wir, dass Tesla im Mai den Preis für das Modell 3 in China gesenkt hat, um sich für Subventionen zu qualifizieren – und diesen Monat berichteten wir, dass das Unternehmen in den USA die Preise für sein Modell Y gesenkt hat.
    Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand, sagt Johnson: „Die Nachfrage nach den Autos von TSLA, so marginal sie auch sein mag, ist nicht so stark, wie es den Anschein hat“.
    Quelle: https://www.zerohedge.com/markets/did-tesla-engage-discounted-fleet-sale-make-its-china-numbers

    Mein Fazit: Tesla wird liefern und danach kommt höchstwahrscheinlich der Wert in den S&P.
    Nachhaltig ist das nicht, aber das spielt dann auch keine Rolle. Ziel ist es die Corona Durststrecke mit Rabatten zu pflastern als ob es keinen Morgen gibt. ….Erinnert mich an Wirecard?!

  5. Hallo Herr Fugmann, vielleicht sollte man mal den Begriff der „Blase“ genauer definieren. Oder ihn am besten vermeiden. Mir gefällt da ihr Begriff des „spekulationsgetrieben“ deutlich besser. Denn das beschreibt sehr gut, was da eigentlich vorgeht.

    Gehe ich mit einer spekulativen Einstellung in den Markt, dann interessieren mich „Fundamentaldaten“ nicht die Bohne. Da zählt nur das Verhalten der Mitspieler.

    Und für eine Spekulanten ist es wichtig das die Kurse sich bewegen. Umso schneller, umso besser. Die Richtung ist dabei völlig egal. Antizipiere ich diese in mehr als 50% der Fälle richtig, mache ich Gewinn. Im anderen Fall mache ich Verlust.

    Beispiel Tesla: Alle treiben die Kurse hoch,weil sie davon ausgehen das die anderen die Kurse weiter hoch treiben. Das Spiel funktioniert auch dann, wenn man weiß das die Bude real längst pleite ist. Wobei es auch keine Rolle spielt das ich weiß, das das auch alle anderen wissen.
    Es ist also durchaus möglich, dass wir das Allzeithoch der Aktie am letzten Tag vor der Pleite sehen. Und dieser Zeitpunkt ist dann erreicht wenn Elon Musk das Illusionsgebäude nicht mehr aufrecht erhalten kann. Wobei er, wie bei des Königs neuen Kleidern, selbst von denen die das wissen, dabei unterstützt wird. Dafür sorgen schon die implizit gleichgerichteten Interessen.

    Spekulationssysteme erhalten sich also selbst. Und umso mehr Bewegung drin ist, umso mehr Geld wird verdient. Umso mehr verdient wird umso mehr Leute steigen in das Spiel ein.

    Wobei die großen Spieler in Summe IMMER gewinnen. Und zwar auf Kosten der Kleinanleger. Und zwar nicht so sehr, weil sie den Markt zumindest etwas beeinflussen können (obwohl das natürlich hilft), sondern alleine weil ihre Handlungsmöglichkeiten viel größer sind als die der Kleinanleger.

    1. @thinkself, sehr gute Anregung, danke!

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