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Aktienmärkte: Alle Gewinne futsch – heute neuer Short-Squeeze? Videoausblick

Die Gewinne der amerikanischen Aktienmärkte (S&P 500, Dow Jones) seit Jahresbeginn sind durch den gestrigen Abverkauf futsch! Auslöser des Abverkaufs der amerikanischen Indizes wiederum war ein durch die Bubble-Boomer ausgelöster Short-Squeeze, der Hedgefunds zum Verkauf bestehender Long-Positionen zwang. Es ist schon paradox: durch einen Short-Squeeze kommen Long-Positionen und damit die Aktienmärtke insgesamt unter Druck – und für heute haben die Buuble-Boomer die nächste Attacke auf die Hedgefunds angekündigt! Kommt heute eine Erholung, weil die Zahlen vor allem von Apple doch eigentlich gut waren? Kurzfristig sind die Märkte überverkauft – aber es dürfte ziemlich volatil zugehen. Der Fokus wieder auf Aktien wie Gamestop, Nokia und anderen „Kursraketen“..

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4 Kommentare

  1. Eines muss man den Youngster-Zockern ja lassen – zu mindestens den führenden Köpfen: Sie scheinen die Materie des Shortgehens gut verstanden zu haben, und dadurch die Möglichkeit des Attackierens. Dafür muss man schon einigen Gehirnschmalz aufwenden und die Sache gut verstanden haben. Als Laie würde ich ja fragen: Wenn die Robinhooder mit dem Kauf von Call-Optionen den Kurs nach oben prügeln können, warum können die Hedgefonds dann nicht mit einem entsprechenden Kauf von Put-Optionen dagegenhalten? Aber so einfach scheint das nicht zu sein, denn dann wäre es auch nur eine Frage wer die tieferen Taschen hat.

    Das Ganze scheint auch an dem prinzipiellen Unterschied von Short- und Longgehen zu liegen. Beim Longgehen kauft man eine Aktie und beim Shortgehen mietet (oder leiht man sich) eine Aktie. Somit kann man auch sehr viel leichter eine Aktie nach oben manipulieren (durch einen Kauf) als nach unten, wo man erst mal jemanden finden müsste, der einem diese Aktie leiht. Des weiteren ist das Verlustrisiko beim Shortgehen ohne Grenze, da es für einen Aktienwert ja auch keine Grenze nach oben hin gibt, während es beim Longgehen sehr wohl eine Verlustgrenze gibt, die bei dem Aktienwert Null liegt. Sehr viel mehr habe ich aber (noch) nicht verstanden (z.B. wie die Shortquote errechnet wird, und wie diese über 100 % liegen kann) – bin gespannt auf die Ausführungen des (Options)-Experten. Vielleicht noch eins: Bei Optionen handelt es sich um Versicherungen, wobei der Stillhalter (Verkäufer) einer Versicherungsgesellschaft entspricht.

    Zu guter Letzt sei noch an Adolf Merckle erinnert, der sich vor ziemlich genau 12 Jahren vor einen Zug geworfen hat, nachdem ihm seine VW-Short-Spekulation in den Ruin getrieben hat…

  2. Apple Freefloat 27 Milliarden in 2013, 17 Milliarden in 2020. Wenn ich ständig Aktien zurück kaufe und dann noch jedes mal die Schätzungen so niedrig wie möglich gestalte sind das natürlich Top Zahlen. Gilt gesamt für MFAANG. Warum haz FB wohl gestern ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt und gleichzeitig vor einem schwachen 2021 gewarnt?

  3. Moin Herr Fugmann,

    wenn ich hier noch etwas erwähnen dürfte…

    Folgendes Bild kursiert durch das Netz und spiegelt möglicherweise den Stein des Anstoßes der Kleinanleger, meinetwegen auch Generation Z, wider, der vielleicht diese Lawine ins Rollen gebracht hat?

    https://iili.io/fqrNUv.jpg

    eine Quelle: https://investorshangout.com/post/view?id=6031006

    Ob die dort gemachten „Aussagen“ tatsächlich stimmen, kann ich nicht beurteilen… vermuten könnte
    ich schon…
    Haben hier die Mitarbeiter der SEC vielleicht bei jenen o.g. Akteuren öfters weggesehen…oder war doch der Hintern schuld?

    Ich sehe hier allerdings weiteres Gefahrenpotential. Sollten sich die Verantwortlichen von Börsen, Finanzwelt usw. dazu entschließen, diesen sog. „Mob“ durch einseitige Regularien vom Handel ausschließen zu wollen… wird sich der Frust (ich drücke es mal vorsichtig aus) nicht mehr alleine auf die Leerverkäufer beschränken…

    @LAUSI

    Eine Shortquote von über 100% ist deswegen möglich, da „man“ mit sog. „Naked- Shorts“ auch Aktien leer verkaufen kann, die „man“ gar nicht besitzt bzw. sich ausleihen muß. Ein weiterer Irrwitz der Finanzwelt…m.M.

    Bleiben Sie alle gesund!

    Grüße aus dem Norden

  4. Da gibt es anscheinend Anführer ( Frontrunner) die eine Position aufbauen und ihre Follower ( Jünger) animieren zu kaufen. Die Kurse steigen ins Unermessliche und die Leerverkäufer verlieren. Wenn die entsprechenden Kurse wirklich zu hoch sind, müssten doch andere solvente Leerverkäufer auftreten und auf hohem Niveau wieder shorten.Auch der Forrunner müsste doch seine Gewinne glattstellen sowie die Tausenden von Followern. Das heisst für mich, solche hochgetriebenen Kurse ( wenn die Firma nichts taugt) können nicht lange halten und den LETZEN BEISSEN AUCH DIESMAL WIEDER DIE HUNDE., insofern ist es auch wieder ein SCHNEEBALLSYSTEM wo nur die ersten gewinnen.
    Oft sagt man gute Qualitätsaktien seien krisenfest und werden kaum stark fallen.Dabei ist es doch so,wenn ein Fonds oder ein Anleger Probleme ( MarginCall) hat verkauft er doch genau die hochbewerteten guten Aktien die noch kaum gefallen sind.
    Ich bin gespannt wie lange es dauert bis dieOBERGESCHEITE – Z- GENERATION merkt , dass das Spiel
    auf der Gegenseite mit Puts tausendmal mehr Chancen hätte.
    Ich wäre gespannt was die FMW oder andere Koryphäen zu meiner Aussage meinen:
    Mit solchen Mitteln hochgetriebene Aktienkurse sind nur kurz haltbar und somiit ein Nullsummenspiel.
    P.S Forruner gab es schon immer, mit dem Internet geht es viel schneller und zahlenmässig viel effizienter.

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