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Aktienmärkte: Aufwärts-Crash wegen Verfall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Erleben die Aktienmärkte bald das Gegenteil von dem, was im Dezember vor einem Jahr passiert? Damals brachen die Aktienmärkte massiv ein – wahrscheinlich wegen der restriktiven Fed-Politik damals mit „Autopilot“ und Ankündigung weiterer Zinsanhebungen. Nun ist das Gegenteil der Fall: die Fed geht „all in“ wegen der Turbulenzen am Repo-Markt – und damit könnte eine Konstellation geschaffen sein, die im Umfeld des Verfalls zu einer heftigen Kursbewegung führen kann aufgrund von bestehenden Positionierungen. Jedenfalls könnte die derzeitige Ruhe der Märkte täuschen und eine stärkere Bewegung bevor stehen. Heute im Fokus die Impeachment-Abstimmung im US-Abgeordnetenhaus gegen US-Präsident Trump, die Wall Street gleichwohl auch heute wieder stärker als der Dax (und das trotz besser als erwartetem ifo Index)..

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Jochen

    18. Dezember 2019 19:45 at 19:45

    Danke für deine sehr unverblümt Meinug. Ich denke wir sind im Meltup und es geht noch weiter hoch, so lange die Fed indem Repo-Markt Geld pumpt. Aber ich persönlich frage mich was ist wenn die Taschen der Fed nicht ausreichen?! Klar sind die Taschen tief, aber ich denke dahinter steckt es wird dem Dollar nicht vertraut. Wenig Banken der USAmöchten Staatsanleihen halten, und das sind USA-Banken. Wissen die mehr? Das erinnert mich sehr an 2008-2009 bin nur ein Schelm der dummes denkt. Eine Anwort von Fugi würde mich sehr freuen.

    PS: Ich kaufe Gold und Silber seit 10 Jahren immer wieder. Ist mein Sparplan für meine Kinder. Also sehr langfristig. Natürlich habe ich auch Aktien aber ich überlege mir jetzt wirklich aus zu steigen. Deine Meinung wäre mir wichtig.

    DANKE FÜR DEINE ÜBERAUS WICHTIG ARBEIT

  2. Avatar

    BrettonWood

    19. Dezember 2019 07:27 at 07:27

    Interessanter Artikel zu den Derrivaten und wieviel davon Hedigen/Spekulation ist…..und Mutmassungen zum Repomarkt:

    Besonders aussagekräftig sind in den Reports jeweils die Trading Revenues, die im „Table 7“ des Reports detailliert nach Bank aufgeführt werden. Aus den Trading Revenues konnte man beispielsweise die massiven Verluste der CDS-Wetten (Credit Default Swaps) schon 2007 sehen, also vor dem Crash der Wallstreet-Bank Lehman.

    Der Blick auf diese besagte Tabelle 7 für das 3. Quartal 2019 fördert Erstaunliches zu Tage. Goldman Sachs fuhr just mit den von der BIS (Zentralbank der Zentralbanken) genannten Zinsderivaten einen herben Verlust von über 1.2 Milliarden Dollar ein.

    Wettgemacht wurde dies nur durch hohe Umsätze im FX-Bereich, sprich bei den Währungen. Somit taucht in der Summenspalte („Total Trading Revenues“) kein Minus auf.

    Goldman Sachs mit 1.24 Milliarden „negativen Trading Revenues“ im Q3 bei Zinsderivaten. (OCC Q3 Quarterly Derivatives Report, Seite 42)
    Liegt hier womöglich der Repo-Hund begraben? Also noch eine alternative Erklärung für das panische Eingreifen der Fed in den Repo-Markt seit September 2019?

    Die Federal Reserve darf jedenfalls auf keinen Fall die Kontrolle über die Zinsen verlieren, sonst kommt es möglicherweise zu grossen Zins-Bewegungen innert kurzer Zeit, und dann explodieren die Zinsderivate-Wetten der amerikanischen Grossbanken.

    Und die Beträge, um die es hier geht, sind noch um ein Vielfaches höher als damals bei den Kredit-Derivaten, sprich den CDS.

    Also sind die Banken nicht nur „Too Big to Fail“, sie wären diesmal sogar „Too Big to Bail (out)“.

    Die nächsten Monate werden mehr Klarheit bringen.

    Zu guter letzt noch die Auflösung der obigen Preisfrage. Wie viel von den 200 Billionen Dollar Derivaten auf den Büchern der US-Banken ist wohl Absicherung/Hedging, und wie viel davon ist Spekulation/Trading?
    https://insideparadeplatz.ch/2019/12/19/200-billionen-derivate-casino-an-der-wall-street-gefaehrlicher-denn-je/

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Aktienmärkte: Europa, USA und der Dollar! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Heute haben die Aktienmärke keine klare Richtung – aber es gibt einige bemerkenswerte Entwicklungen in Europa (EZB und Großbritannien) und in den USA. Und es gibt den Dollar, der heute erneut stärker wird – geht die Dollar-Stärke weiter, dann wird das für die Aktienmärkte zur Belastung werden. In den USA wiederum wird nicht nur ein neuer Stimulus vor der Wahl unwahrscheinlicher, sondern es droht Anfang Oktober sogar wieder ein government shutdown. Und: es wird immer wahrscheinlicher, dass wir erst lange nach dem Wahltag in den USA wissen, wer US-Präsident ist. Damit bleibt die Unsicherheit für die Aktienmärkte bestehen, stärkere Erholungen dürften daher eher Verkaugsgelegenheiten darstellen..

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Aktienmärkte: Zwischen Abverkauf und short-squeeze! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern mit einem herben Abverkauf (vor allem der Dax!) – dann aber an der Wall Street im späten Handel zumindest noch eine Erholung, die den Schaden begrenzte. Auffallend ist, dass die US-Tech-Aktien sich noch am besten hielten, während klassische Branchen wie Reise und Banken stark unter Druck waren. Wie geht es für die Aktienmärkte nun weiter? Charttechnisch wie auch saisonal gibt es nun sehr viel Gegenwind, aber die Stimmung hat sich so schnell negativ gedreht, dass auch ein short-squeeze möglich ist. Zumindest kurzfristig dürfte gelten: in Rally eher verkaufen statt einen baldigen Wieder-Analuf auf neue Allzeithochs zu erwarten. Denn die Unsicherheit vor der US-Wahl ist immens..

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Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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