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Aktienmärkte: Bewegungsprofile eines Virus! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte reagieren nach der gestrigen Euphorie über die Aussagen der WHO sowie die Zahlen von Amazon heute mit Ernüchterung: die Anleihemärkte und Rohstoffmärkte hatten bereits signalisiert, dass die ökonomischen Auswirkungen des Corinavirus auf China und damit auf einen wichtigen Tweil der Weltwirtschaft größer sein werden als die sorglosen Aktienmärkte vermuteten. China wird länger praktisch von der Welt isoliert sein, heute hat eine amerikanische Airline alle Flüge ins Reich der Mitte bis Ende April gestrichen – das ist ein Signal an die Märkte, dass die Sache nicht schon Ende nächster Woche ausgestanden sein wird. Im heutigen Video geht es um Bewegungsprofile eines Virus – denn dieses Profil wird relevant für die jeweiligen Märkte..

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17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    isntit

    31. Januar 2020 20:01 at 20:01

    Seit vorgestern läuft die Spielwarenmesse in Nürnberg, mit Hunderten von Ausstellern und Besuchern aus China. Und noch viel mehr Ausstellern und Besuchern aus Europa und dem Rest der Welt, die anschließend, innerhalb der Inkubationszeit, in ihre Heimat zurückkehren.
    Was kann es schöneres für einen Corona-Virus geben, der sich weltweit ausbreiten möchte?
    (Ich hoffe, ich habe unrecht)

    • Avatar

      Ivona

      31. Januar 2020 21:10 at 21:10

      Spielwaren sind nicht lebenswichtig. Würde mich diszanzieren. Noch mehr die Kinder. Hoffe sie haben unrecht!

  2. Avatar

    Lausi

    31. Januar 2020 21:37 at 21:37

    Was ist eigeentlich aus dem risk-free friday geworden? ;-)

  3. Avatar

    Andreas

    31. Januar 2020 22:09 at 22:09

    A bisserl vergessen wurden, wie immer, meine Damen und Herren, die Forexmärkte, speziell wie immer in Form des British Dot Com-Pfunderl. In fröhlicher Erwartung des heutigen Abschieds (endlich und Gottseidank!) und in künftiger Erwartung eines Handelsdeals mit Great America und Bad Europe, die beide alle Erwartungen mehrfach übersteigen werden, etabliert sich das Pfunderl als neue Fluchtwährung, als der sichere Hafen schlechthin.

    Dazu im Wirtschaftskalender Noch-Britanniens nur mehr sensationell-grüne Zahlen, weil die Kreditaufnahme in allen Sektoren explodiert und die Experten-Erwartungen weit übertroffen wurden, was in anglosächsischen Finanzzentren nur sehr, sehr selten der Fall ist ;)

    Dazu noch die Auszüge aus Boris‘ nationalistischer Rede zur neuen Freiheit und Unabhängigkeit, die bereits veröffentlicht wurden. Ab Montag wirds ernst, schau ma amoi, wia die Nordiren, Schotten, Waliser und 52% Brexit-Gegner in England die neie Freiheit feiern werden…

    Pfundig guat draaf, aus dem Auto-Zukunftsland Bayern-Württemberg.
    Euer beScheuerter und verkehrter Autominister

  4. Avatar

    leftutti

    31. Januar 2020 22:41 at 22:41

    Zum heutigen Abschied der Briten gibt es offenbar gar nichts zu berichten.
    Cheerio, und ganz schnell ab, sagen zumindest die Profiteure und einstigen Agitatoren:
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-reichsten-Brexit-Fans-sind-laengst-weg-article21547531.html

  5. Avatar

    Columbo

    31. Januar 2020 22:52 at 22:52

    Bekommt China einen Schnupfen, bekommen wir eine Lungenentzündung.
    Bekommt China ein Virus, bekommen wir die Pest.

  6. Avatar

    Lausi

    1. Februar 2020 10:29 at 10:29

    Wer nicht sieht, dass dieses Virus das Potenzial zu einer Bombe hat, dem ist auch nicht zu helfen. Bombe, in Hinsicht auf Wirtschaft, Finanzen, Handel und Märkte. Es muss nicht zur Katastrophe kommen, aber es scheinen doch Indizien zu geben, die auf so eine Entwicklung hindeuten. China liegt im Moment lahm, und solange die Infektionszahlen steigen, wird das wohl auch so bleiben. Und es scheint nicht unwahrscheinlich zu sein, dass diese Virusausbreitung noch lange andauern wird. Des weiteren ist die Gefährlichkeit dieses Virus noch nicht ausreichend geklärt, sowohl bei der Ansteckungsgefahr wie auch bei der Virulenz (Aggressivität) – aber sie scheint bei beiden ziemlich hoch zu sein. Und die schnell eingeführten strickten Maßnahmen in China überraschen auch, und sind relativ einmalig in der Geschichte. Das wird zwar offiziell mit dem Fortschreiten der Globalisierung erklärt, lässt aber trotzdem den Verdacht aufkommen, dass das mit dem Hochsicherheitslabor in Wuhan vielleicht doch nicht so abwegig ist, zumal auch andere Indizien darauf hindeuten, wie hier ein Kommentator einmal geschrieben hat. Es wäre ja nicht das erste mal in der Geschichte, dass gegenüber einer Gefahr fahrlässig gehandelt wurde. Aber letztendlich ist es schon fast egal, ob das Virus einem Schlangenmarkt oder einem Labor entwichen ist. Das wäre allenfalls für die Geschichtsbücher und für ethische Fragen in der Zukunft von Relevanz. Wie dem auch sei – das besondere an der jetzigen Situation liegt nun daran, dass dieser potentielle schwere Wirtschaftseinbruch auf ein inzwischen labiles / fragiles Finanzsystem trifft, als Folge der jahrelangen Geldmengenausweitung, Blasenbildung und Ungleichgewichte. Die Diskussion über Übertreibungen an den Finanzmärkten hatte schon lange vor dem Auftauchen des Virus begonnen, und gerade in letzter Zeit sah man neue Höchststände bei verschiedenen „Übertreibungs-Indikatoren“, dem eine Zinsinvertierung und eine Geldmengenausweitung vorausgegangen war. Es riecht förmlich danach, dass die Zentralbanken ihr Instrumentarium schon ziemlich ausgereizt haben, und die Macht über die konjunkturelle Entwicklung verlieren könnten, wie auch über die Märkte und Finanzen. Ein Ende dieser Blasenbildung könnte nun angesagt sein, wie auch immer dieses ablaufen möge – als Luft ablassen oder als lautes Platzen. Nicht von ungefähr wird jetzt die grüne Revolution (green deal) von von der Leyen und Lagrade als neuer konjunktureller Motor gepriesen, und spekuliert, dass damit die Verschuldung und Geldmengenausweitung eine Runde weiter betrieben werden kann, ohne dass dabei die negativen Nebenwirkungen überhand nehmen sollten. Schön, dass das Geld mal für was sinnvolles ausgegeben werden soll, aber es könnte zu spät sein.

    • Avatar

      Columbo

      1. Februar 2020 16:18 at 16:18

      @Lausi

      „… Wer nicht sieht, dass dieses Virus das Potenzial zu einer Bombe hat, dem ist auch nicht zu helfen…“

      Das Corona Virus kann Menschen töten, das Grippevirus ebenfalls. An der Virusgrippe sterben jedes Jahr unzählige Menschen, weit mehr als durch Corona. Betroffen sind bestimmte Personengruppen, beispielsweise alte, kranke Menschen.
      Wenn die jährliche Virusgrippe kein „Bombenpotenzial“ hat, warum sollte es die Coronaerkrankung haben?
      An die Grippe haben wir uns halt gewöhnt, so wie an Herzinfarkt oder Krebs. Die Corona-Infektion ist was Neues, daher unheimlich und angstmachend, im Grunde aber eine Krankheit von vielen.

      • Avatar

        Lausi

        1. Februar 2020 20:48 at 20:48

        @Columbo: Irgendwo habe ich gelesen, dass die Mortalität / Letalität beim Corona-Virus um ein vielfaches höher als beim Grippe-Virus sein soll. Im Moment sieht es so aus, dass ca. 2% der Infizierten daran sterben. Sollte es zu einer hohen Durchseuchung kommen, kann man sich selber ausrechnen, wie viele Tote es dann geben wird. Komisch, dass die Astro-Frauen dieses Virus gar nicht haben kommen sehen – oder vielleicht doch? ;-)

    • Avatar

      sabine

      1. Februar 2020 16:41 at 16:41

      Webasto hatte eine neu beginnende Mitarbeiterin aus China zu Besuch, die zwar nicht aus der Gegend von Wuhan kam, aber vor ihrem Abflug nach Deutschland Besuch aus Wuhan hatte. Sie hat 4 Mitarbeiter der Firma angesteckt. Diese warten auf ihre Freilassung aus dem Zwangsurlaub zuhause. Das ist mal ein konkreter Fall aus der Umgebung… und sehr gefährlich hört sich das nicht an.
      zerohedge ist jetzt bei Twitter gesperrt. Er habe falsch über den Coronavirus berichtet.
      https://www.zerohedge.com/political/zerohedge-suspended-twitter
      Er wehrt sich nun mit Zahlen, Daten, Fakten. Wird ihm wohl nix nützen. Political correctness heißt das Zauberwort.
      https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/wie-viel-pc-darfs-denn-sein/story/12549587

  7. Avatar

    Marko

    1. Februar 2020 12:01 at 12:01

    https://www.ideas-magazin.de/2020/ausgabe-214/maerkte/truebe-aussichten-fuer-das-britische-pfund/?utm_source=onvista&utm_medium=news&utm_campaign=ideas-magazin&utm_content=waehrungen&utm_term=20200201_Truebe+Aussichten+fuer+das+britische+Pfund

    „Die Möglichkeit eines harten Bruchs mit der EU, das heißt ein EU-Ausstieg ohne Handelsabkommen, ist also noch nicht vom Tisch.“

    Aber : „Längerfristig sehen wir jedoch Erholungspotenzial, da wir davon ausgehen, dass die britische Regierung es nicht auf einen harten Brexit ankommen lassen wird und sich daher beizeiten mit der EU auf eine Fristverlängerung einigen wird. Zuvor dürfte es jedoch eine Phase der Unsicherheit geben, die für eine erhöhte Volatilität in den Britisches-Pfund-Wechselkursen sorgen sollte.“

    Ja aber, sollte GB den Brexit „vollständig“ durchziehen wollen, dann war es dann mit GB…, man sollte den „Bundesbankladen“ nicht unterschätzen… ;)

    Bravo !

    Und das war sowieso nicht vom Tisch, ein „harter“ Brexit würde den Kill GB´s bedeuten.

    Und GB hat jetzt zugestimmt, nach den Bedingungen der EU.

    Alles andere, hätte die EU sowieso nicht gemacht. Punkt.

  8. Avatar

    Wirrologe

    1. Februar 2020 18:38 at 18:38

    @Columbo, Problem nicht erkannt. Die anscheinend so normale ,schlimme Grippe ist ja weiterhin da.Corona ist etwas noch Unbekanntes zusätzliches ohne vorhandenen Impfstoff.
    Beispiel auf einem Kreuzfahrtschiff kann es 10 oder hundert Grippefälle haben u.Nichts passiert.
    Was ist passiert als eine Corona verdächtige Person ermittelt wurde?

    • Avatar

      Columbo

      2. Februar 2020 10:48 at 10:48

      @Wirrologe

      Was ist aus Sars, Vogelgrippe, Schweinegrippe geworden? Nichts, verschwunden. Warum wir Menschen immer wieder von irgendwelchen apokalyptischen Szenarien fasziniert sind und dabei jeglicher Hausverstand aussetzt, weiß ich nicht. Ich weiß aber, daß die ganz großen Katastrophen eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit haben und ich verlaß mich auf Wahrscheinlichkeiten. Auf was denn sonst?

  9. Avatar

    Wirrologe

    2. Februar 2020 14:24 at 14:24

    @Columbo.ich betrachte nicht nur die rein medizinischen Probleme.Alle auf dieser Plattform rätseln doch auch wie sich der unverhoffte kleine Schwan auf die Wirtschaft u.Börsen auswirkt.
    Da werden jetzt plötzlich auch bisher sehr optimistische Anlagechefs von renommierten Banken sehr vorsichtig weil: Nachdem Super China Deal u.den allmächtigen Notenbanken hat man eher eine Wirtschaftserholung eingepreist, zudem hat man auch die Regionen um China u.die Schwellenländer als börsenfreundlich eingestuft. Zudem wissen wir als FMW Informierte dass Alles All In ohne Absicherung auf dem sehr hohen Seil tanzte.
    Fazit; Alle wurden auf dem falschen Fuss erwischt. Ich habe auch gehört, dass China den betroffenen Firmen helfen will. China hat immerhin den Vorteil, dass die Börse schon beträchtlich korrigiert hat.

  10. Avatar

    joachim

    2. Februar 2020 17:34 at 17:34

    Es soll schon vorgekommen sein, dass ein Mieter im Müllraum der heimischen Wohnhausanlage eine herrenlose Schlange entdeckt hat. Die Panik ist groß, bis sich normalerweise nach dem Einfangen durch den Fachmann herausstellt, dass es sich um eine harmlose Spezies handelt.
    Von solchen Meldungen liest und hört man ab und an in den lokalen Medien, sofern der Wohnungsvermieter/Genossenschaft dies nicht zu unterbinden versucht.

    Schlangen und anscheinend auch ein unbekanntes Virus rufen bei vielen, ja den meisten Menschen, ureigene Instinkte hervor.

    Panik ist das Wort der letzten Tage, egal wo man hineinliest, hört oder sieht…medienwirksam ins letzte Wohnzimmer gebracht, um daran teilhaben zu dürfen/müssen.

    Noch ist es zu früh um sagen zu können, warum ein (hoffentlich relativ harmloses) Virus vor den Neujahrsfeierlichkeiten in einer der bevölkerungsreichsten Gegenden Chinas seinen Weg zum Menschen findet.

    Hat die chinesische Führung oder irgendein Geheimdienst das Virus freigesetzt?…und wenn ja, warum?
    Die chinesische Antwort auf Handelsdeal und weltweite Interventionen Trumps?
    Die Geschichte wird’s zeigen.

    China jedenfalls wird durch die eigenen Maßnahmen dem Rest der Welt die wirtschaftliche Abhängigkeit vor Augen führen, und das sehr zeitnah. Es dirigiert ab jetzt für unbestimmte Zeit das (wirtschaftliche) Weltgeschehen, die gesetzten Maßnahmen im Land ermöglichen die vollkommene staatliche Kontrolle in wirklich allen Lebens- und Handelsbereichen.

    Schlange im Müllraum oder Virus am Wildtiermarkt…etwas versucht des Menschen ureigene Instinkte (Panik) zu missbrauchen.

  11. Avatar

    Quintus

    2. Februar 2020 19:27 at 19:27

    Bitte wenden sie sich bei einer aufkommenden Panikattacke an unseren besten Panikvermeider hierzulande, Herrn Jens Spahn. Mit niedrigster Fachkompetenz ausgestattet, jedoch eloquent beschwichtigend wird er ihnen jeglichen Anfall von Panik nehmen. Ein sehr erhellendes Gespräch bei Maybrit Illner:
    https://m.youtube.com/watch?v=YtA5OTroqcg
    Panik tritt leider IMMER und ausschließlich bei völlig uninformierten Leuten auf, davon gibt es aber jede Menge….
    Um einen Sachverhalt mit sinnbefreiten Vergleichen zu kompromittieren, müssen auch mal Schlangen oder die bööööse Grippe herhalten.

    Die Mortalitätsrate ist bei jeder saisonalen Grippe höher
    Das ist FALSCH.
    Bitte zuerst unterscheiden:
    Die Mortalitätsrate wird meist je 100.000 Einwohner angegeben
    Synonyme für die Mortalität sind die Begriffe Sterblichkeit, Sterblichkeits- oder Todesrate.
    Letalität
    Die Letalität bezeichnet die Häufigkeit, mit der eine Krankheit tödlich verläuft. Sie wird aus der Zahl der an der Krankheit Gestorbenen geteilt durch die Zahl der von der Krankheit Betroffenen ermittelt.
    Formel:
    Letalität = Sterbefälle durch eine Krankheit : alle von der Krankheit Betroffenen
    Die Letalität bei Influenza ca. 0,1 %.
    Die Letalität bei Corona ca. 2-11 % im Verlaufe der Epidemie steigernd!
    Andere Influenza-Pandemien wiesen eine Letalität unter 0,1 % auf.

    „Gewöhnliche Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptomatik mit Husten und Schnupfen.
    Bestimmte Coronaviren können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen. Das neue Coronavirus scheint mit solch einem schwereren Verlauf einherzugehen.

    „Gewöhnlic“ sind 4 von 7 Corona-Typen, die nicht SARS, Mers oder 2019-nCov sind.
    Die neue Variante verursacht eine Lungenentzündung!

    Ansteckend wie SARS, aber seltener tödlich
    https://www.deutschlandfunk.de/coronavirus-ansteckend-wie-sars-aber-seltener-toedlich.1939.de.html?drn:news_id=1095477
    Das sind gleich zwei Falschmeldungen.
    Die neue Variante ist ansteckender, weil man in der bis zu 14-tägigen symptomlosen Inkubationsphase ANSTECKEND ist, was bei SARS aber NICHT! der Fall war.
    Außerdem ist die Anstiegskurve der Neuinfektionen steiler als bei SARS.

    Während der Grippe-Saison 2017/2018 sind in Deutschland mehr als 25.000 Menschen daran gestorben.
    Dieses Argument ist so falsch wie ebenso oft in letzter Zeit zitiert.
    Diese 25.000 sind eine Schätzung, aber keine nachgewiesenen Fälle.
    DIe nachgewiesenen Fälle sind:
    In der Saison 2017/18 wurden 1.674 Todesfälle mit Influenza-Infektion an das RKI übermittelt,
    bei 1.129 Fällen wurde im elektronischen Übermittlungssystem SurvNet angegeben, daß die
    Person an der Influenzaerkrankung bzw. deren Folgen verstorben ist
    https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2017.pdf
    (Seite 34)

    Verstorbene Fälle mit laborbestätigter Influenzainfektion
    In der Saison 2018/19 wurden 954 Todesfälle mit Influenza-Infektion an das RKI übermittelt.
    https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2018.pdf
    (Seite 35)

    Bei der Influenza betrachtet man im Nachhinein nach Ende der Welle, aber bei Wuhan 2019-nCov stehen wir noch ganz am Anfang.
    Außerdem gibt es gegen Influenza einen Impfstoff, gegen das neue Coronavirus (noch) nicht.
    Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Deutschland jemals wegen eines Grippevirus Menschen unter Quarantäne gestellt hat!
    2019-nCov hat einen Artensprung vom Tier zum Mensch gemacht.
    Es gilt also auch zu verhindern, dass sich das neue Virus in der Population etabliert, denn sonst haben wir jährliche Corona-Wellen ebenso wie Influenza-Wellen. Dieser Punkt ist nach jetzigem Kenntnisstand wohl überschritten.
    Influenza greift die oberen Atemorgane an, wie Bronchien, Rachen, Nase. 2019-nCoV greift die unteren Atemorgane an, also die Lunge, dies ist ein sehr wichtiger Unterscheidungspunkt!

  12. Avatar

    Quintus

    2. Februar 2020 23:01 at 23:01

    Ein mutiertes Coronavirus wird schon länger als Bedrohung angesehen:

    Drucksache 17/12051 vom 03. 01. 2013
    http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/120/1712051.pdf
    S.55-65
    „Für das Modi-SARS-Szenario wird nur eine mutationsbedingte Änderung in der Übertragbarkeit des Virus angenommen; weitere mögliche Varianten, auch mit multifaktorieller Ausprägung wären denkbar (Reichenbach, 2008)2, sind allerdings in diesem Szenario nicht berücksichtigt.“

    Wer S.55-65 aufmerksam gelesen hat wird die ergriffenen Maßnahmen nicht mehr als übertrieben erachten.
    Ich hoffe damit zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema beigetragen zu haben.

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