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Aktienmärkte: Bullisch – oder einfach nur ignorant? Videoausblick

Sind die Aktienmärkte schlicht bullisch – oder einfach nur ignorant? Praktisch jeden Tag neue Allzeithochs – aber eben auch ein setup, das an Anfang 2020 erinnert: damals ignorierten die westlichen Aktienmärkte das Corona-Problem in China, um dann umso heftiger zu reagieren. In Asien aber ist die derzeitige Corona-Welle viel heftiger als damals, und das hat vor allem Folgen für die Lieferketten und damit für die Inflation in westlichen Ländern. Gibt es also eigentlich kein Risiko im Markt, wie viele glauben? Weil die Notenbanken alles im Griff haben und größere Rücksetzer nicht zulassen würden? „Wann immer die beste aller Welten eingepreist ist, kommt an den Aktienmärkten irgendetwas dazwischen“..



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10 Kommentare

  1. Guten Tag,

    In dem Video wird gesagt dass US-Banken bei der FED Cash hinterlegen um im Gegenzug Staatsanleihen zu erhalten…

    Eine Frage in dem Zusammenhang:
    Und wenn man Staatsanleihe als Bank hat, was macht die Bank mit der Anleihe, bzw. was für ein Zweck hat dieser „Tausch“ (Cash bei der FED zu hinterlegen, und im Gegenzug diese Staatsanleihen zu erhalten)?

    1. Für das hinterlegte Geld erhält die Bank 0,05% Zinsen. Wenn die Bank keine andere Verwendung für das Geld hat, kann dies eine Alternative sein. Die Staatsanleihen werden im Wirtschaftssystem wie Geld verwendet und benötigt. Jede Staatsanleihe wird schätzungsweise 15 bis 20 mal weiterverliehen. Es herrscht daher immer Bedarf daran.

  2. Das ist doch Unsinn, die mögliche neue Welle mit der des Vorjahres zu vergleichen. Damals stand man Corona fast hilflos gegenüber. Jetzt ist mit den Impfungen und weniger Hospitalisierungen eine neue Panik nahezu ausgeschlossen. Deshalb kann man weiter an der Börse risikolos Long gehen. Rekordgewinne, vorübergehende Inflation, TINA, FED. So viele Kurstreiber gegenüber 0 Risiko. Solche Gewinngarantien hat man nirgendwo.

    1. Tja lieber Roland, Du bist der Angstauslöser für die Ferocoberi-Furcht. Die nightmare der Vorsichtigen und Konservativen an der Börse. Eine Furcht die sich ständig mit der Zeit steigert und zur Unfähigkeit führen kann überhaupt noch Anlagerisiken einzugehen. (= FEar ROland COuld BE RIght, P. Sall.)

      Noch einen Tip für Dich, sollten Ferocoberi-Betroffene in größerem Maßstab ihre Ängste ablegen wäre es highest railway für Dich alles Angelegte in cash zu sichern.

  3. Ein seit langem bewährter Indikator für steigende Märkte sind die hier immer wieder geäusserten schweren Bedenken, dass das noch gut gehen könne. Nur wird dabei einfach die ganz banale Tatsache übersehen, dass es ausser den Aktienmärkten einfach keine Alternativen zum Negativzins-Konto mehr gibt und jeder Sparer von seinem Bankberater hört, dass die Märkte zwar grössere Einbrüche haben können, aber anschliessend immer wieder die alten Hochs weit übertreffen.
    Auch die Hochfinanz hatte schon immer einen grossen Grundstock des Kapitals einfach nach der Haltemethode in den wichtigsten Märkten platziert und dank der Weltwirtschaft inkl. Inflation riesige Gewinne erwirtschaftet. Was Langfristinvestoren interessiert, sind die mittelfristig-langfristigen Wirtschaftsanalysen und die sich entwickelnden neuen Geschäftszweige der Zukunft. Das tägliche Hin- und Her im Centbereich ist eindeutig eher Kontraproduktiv.

    1. Die Frage ist aber, ob einzelne und besonders kompetente Stimmen sich kritisch äußern (dann ist es meistens sehr gefährlich), oder ob die breite Masse der Finanzmedialisten rumjammert (dann ist meistens Zeit zum Kaufen).
      Was haben wir denn gerade?

  4. Sehr gutes Video, da es auch eine persönliche Bewertung und Einschätzung der möglichen Störfaktoren und Risiken durch Fugi beinhaltet und nicht nur eine bloße Auflistung! Bitte weiter so:-)
    Bin übrigens auch der Meinung, dass eine sich ausweitende Inflation das größte Risiko für die Aktienmärkte darstellen könnte.

  5. @ Roland: Schau Dir mal Mehrjahres-Charts von den Börsenindizes an (so ab 3 Jahre aufwärts). Kann sein, dass die Börsen noch ein paar Monate steigen, weil „Lemminge“ wie Du mit den vielen Anderen auf die Klippe zurennen. Persönlich glaube ich, dass spätestens Anfang September ein kräftiger Rücksetzer erfolgt. Die Banken, Hedgefunds, etc. treiben jetzt die Börsenkurse nochmal kräftig an, damit auch der letzte Skeptiker jetzt noch Aktien kauft und die die schon dabei sind alles Geld investieren. Und dann kommt die große Abzocke wie schon hunderte Male in der Börsengeschichte. Viel Spass dabei!

  6. @Roland, Deine ersten 3 Sätze sind meines Erachtens richtig. Da gehe ich mit. Aber alles was danach kommt, ist reines nachgeplapper von denen die ihre Thesen veröffentlichen weil sie auf immer höhere Kurse angewisen sind, weil so stark geheblet im Markt sind das eine 5 % ige Korrektur denen schon das Genick bechen würde.
    Mein Tip: einfach mal selber nachdenken und recherchieren und sich immer wieder mal fragen ob es wirklich gesund ist in diesem Markt die letzten paar Prozentpunkte noch rauszuholen, obwohl der Abgrund um ein vielfaches tiefer ist.
    Nur mal zur Erinnerung im Januar 2020. Meines Wissens war auch zu dieser Zeit TINA und lockere Geldpolitik stark vertreten. Und dann hat sich der DAX innerhalb 4 Wochen fast halbiert.

    Schon vergessen ???

    Aber wenn man NUR NOCH GIERIG ist, dann vergisst man alles um sich herum.

    In diesem Sinne, alles Gute für Dich.

    1. man kann ja trailing stops setzen, dann sollte das Risiko auch bei starken Rücksetzern gering sein…zur Not wenn es finanzierbar ist setzt man am Ende dann einen garantierten Stop…der ist zwar etwas teurer, hat aber den Vorteil, dass er auch eingelöst wird, wenn die Kursstellung viel tiefer erfolgt…wobei ich das bei großen Werten und Indizes als nicht vorstellbar erachte…aber gut….es kann immer ein erstes mal geben…wenn jemand zwischen 8000-10000 Daxpunkten eingestiegen ist und jetzt bei 14000 Punkten rausgekegelt wird, dann ist das denke ich verkraftbar für jeden verkraftbar…

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