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Aktienmärkte: Corona-Virus Auslöser für überfällige Korrektur?

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Wochenlang befinden sich die amerikanischen Aktienmärkte schon in einer Art Ausnahmezustand. Seit Anfang Dezember praktisch ohne nennenswerte Korrektur, die Kurse im S&P 500 haben sich von seinem 200-Tagesdurchschnitt schon historisch weit entfernt, der Fear&Greed-Index liegt seit vier Wochen auf extremem Niveau. Die Unternehmen des großen Index befinden sich zu 40 Prozent im Überkauftmodus (erkennbar am RSI) und dazu gibt es noch kaum Absicherung an den Terminbörsen – viele warten demzufolge auf den kleinen überraschenden Anlass zur Gewinnmitnahme. Ist dieser mit den besorgniserregenden Meldungen über den chinesischen Corona-Virus mit Pandemie-Charakter gekommen?

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Die ersten Reaktionen der Aktienmärkte

Mit Spannung erwartet man auf die weiteren Ergebnisse der US-Berichtssaison, die für ein Schließen der Schere zwischen den Aktienbewertungen und den Unternehmensergebnissen sorgen sollen – oder auch nicht – und natürlich auf die Fed-Sitzung am 29. Januar mit den Hinweisen der Notenbank zur weiteren Liquiditätszufuhr für die Märkte. Von diesen Seiten könnte ein Signal für Gewinnmitnahmen kommen, so der Tenor.

Doch am gestrigen Tag gab es zwei Ereignisse, die den Börsianern so nach und nach die Euphorie aus den Köpfen trieb: Zum einen, die erneuten Softwareprobleme von Boeing, die ein verlängertes Flugverbot für das Dow-Schwergewicht zur Folge haben und die neuen Ereignisse bei der Verbreitung der Lungenkrankheit, dem Corona-Virus. Obwohl diese Krankheit schon seit Längerem grassiert, seit Dezember wurden in China schon 440 Fälle nachgewiesen und neun Menschen starben schon an dieser Lungenseuche, die von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Jetzt hat sich die Gefahrensituation schlagartig verschlechtert, das Virus wird bereits in Ländern wie Thailand, Japan, Südkorea und Taiwan nachgewiesen und gestern erregte ein Fall in Seattle Aufsehen, als ein Fluggast mit einer Coronavirus-Infektion entdeckt wurde.

Augenblicklich wurden Befürchtungen wach, dass diese Krankheit sich zu einer Pandemie entwickeln könnte und den so wichtigen Flugverkehr weltweit in Mitleidenschaft ziehen könnte. Deshalb waren die ersten Reaktionen der Aktienmärkte folgerichtig: Man befürchtet Einschränkungen in der Luftfahrt- und Tourismusbranche, die Luftfahrtunternehmen verzeichneten Abschläge von zwei bis über vier Prozent: Air-France-KLM, British Airways, Lufthansa, American Airlines, United Airlines oder Delta Airlines, um nur einige Gesellschaften zu nennen. Auch in der Luxusbranche (Richemont, Gucci, LVMH u.a.) gab es sofort Kursverluste, die man am Ende auf 15 Milliarden Dollar bezifferte. Immerhin stammten im letzten Jahr in dieser Branche 35 Prozent der Gewinne von vermögenden chinesischen Kunden.

Erschwerend zu diesem Zeitpunkt kommt noch hinzu, dass sich in diesen Tagen Millionen von Chinesen während des Neujahrsfest auf den Weg zu ihrer Verwandschaft in China befinden werden und so eine Verbreitung der Krankheit befürchtet wird.

Erinnerungen an den Sars-Virus

In den Jahren 2002/2003 grassierte bereits der Sars-Virus, ein Vorläufer dieser Lungenkrankheit in China, in dessen Folge 800 Menschen starben. Anscheinend stimmt das Erbgut des Corona-Virus zu 80 Prozent mit dem des Sars-Virus überein.

Der Chefanalyst von Markets.com, Neil Wilson, erinnerte an den damaligen Rückgang des chinesischen Wachstums um ein Prozent. Die Weltbank sprach von einem Schaden von 30 Milliarden Dollar.

Aktienmärkte: Gibt es wieder ein „Buy the Dip“?

Wie bei jeder Krise gibt es auch sofort Gewinner an den Börsen, es sind in diesem Fall Pharmafirmen, die während der letzten Tage schon zulegen konnten. Ein Unterschied zu der Sars-Epidemie ist augenscheinlich der, dass man damals die Tragweite der Krankheit unterschätzt hatte, aber heute bereits auf Anraten der WHO schon frühzeitig Fieberkontrollen bei Reisenden eingeführt hat. Die Technik macht es möglich, Bilder von Videos mit Wärmebildcameras an den Flughäfen machten bereits weltweit die Runde.

2003 fielen insbesondere die Aktienkurse in Hongkong deutlich um 15 Prozent – nur um diesen Abschlag in den Monaten danach aber rasch aufzuholen. Das haben die Erfahrungen gezeigt, ob Sars, Rinderwahnsinn (Mad Cow Disease), Vogelkrippe und weitere Krankheiten – es waren alles nur temporäre Ereignisse in den Wirtschaftszyklen.

Fazit

War das gestern bereits der keine schwarze Schwan, der zur überfälligen Korrektur an den Aktienbörsen, vor allem denen der USA, führen müsste? Normalerweise ja, aber betrachtet man sich die Kurse an den asiatischen Börsen, die zum Teil schon wieder Gewinne aufweisen und die Kurse der Vorbörsen, einschließlich der US-Futures, so scheint man der Angelegenheit nicht zuviel künftiger Börsenrelevanz zuzuschreiben. Der Dax könnte sich sogar gleich an sein Allzeithoch heranrobben. Verrückte Zeiten, könnte man als alter Börsianer sagen. Aber warten wir erst mal ab..

Die Aktienmärkte reagieren bislang gelassen auf das Corona-Virus

 

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    22. Januar 2020 09:12 at 09:12

    Die armen Bären, jetzt sind sie auch noch mit dem Coronavirus infiziert…

  2. Avatar

    BrettonWood

    22. Januar 2020 13:32 at 13:32

    Es wäre mal Zeit das eine Pandemie 30-40% der Weltbevölkerung dahinrafft, wir sind sowieso zuviele, das dürfte dann auch für eine Korrektur sorgen, die Schüler könnten wieder in die Schule gegen, CO 2 Austoss um ein Schlag um 40% reduziert….kein Dichtestress mehr….

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      Columbo

      22. Januar 2020 18:52 at 18:52

      @Brettonwood

      Welcher Teil der Weltbevölkerung genau sollte dahingerafft werden? Gehören Sie und Ihre Familie dazu? Dann könnte Ihnen der reduzierte CO2 Ausstoß nämlich egal sein, Sie hätten ja nichts mehr davon.

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      leftutti

      22. Januar 2020 20:47 at 20:47

      @Brettonwood, welchen Dichtestress im Gehirn erleben Sie derzeit durch?

      @Finanzmarktwelt, sollte hier nicht die Grenze der Meinungsfreiheit sein?

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Handelsstart an der Wall Street – Markt überverkauft?

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart an der Wall Street. Ist die Gelegenheit gekommen jetzt wieder einzusteigen? Der Markt sei stark überverkauft.

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Anleihen

Dax im freien Fall – wie weit geht die Corona-Reise noch?

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Wie weit fälllt der Dax wegen der Krise um das Coronavirus? Es wird noch ein wenig dauern, bis sich die verwöhnten Bullen an diese neue Marktlage gewöhnen können. Denkt man gerade an die letzten Monate zurück, dann gab es nur eine Richtung. Jede kleine Kursschwäche  auf der Unterseite wurde sofort zum Kaufen ausgenutzt. 2019 ist der DAX um 26% gestiegen – und viele rechneten sich auch für 2020 wieder reich. Diese goldene Marktentwicklung des Dax und des MDAX dürfte jetzt für längere Zeit Geschichte sein. Die Frage, die aktuell deutlich über den Köpfen der Händler zu sehen ist: Wie wird es weitergehen und wann kommt die erste Gegenreaktion?

Dax: Verkaufsdruck kann noch steigen

Normalerweise ist der erste Blick eines Händlers auf den Chart gerichtet. Die Markt- und Charttechnik gibt eine große Hilfestellung bei der Prognose zur zukünftigen Entwicklung. Diese Aspekte sind in einer solchen Sondersituation aber absolut in den Hintergrund gerückt. Wir befinden uns jetzt beim DAX nicht mehr in einem rein technischen Markt, sondern in einem fundamentalen. Jetzt stellen sich andere Fragen. Wann werden die ersten Schulen geschlossen? Wann gehen die Menschen nicht mehr zur Arbeit? Und wann werden sie nicht mehr mit dem Zug fahren?

Das Bild kann düster ausgemalt werden. Geht man noch von einer weiteren Ausbreitung aus, dann müsste die Kurskorrektur im Dax und MDAX noch wesentlich höher ausfallen. In den nächsten Wochen werden die Gewinnwarnungen der größeren Unternehmen reihenweise in den Zeitungen stehen. BASF machte heute schon damit den Anfang. Selbst wenn die Gewinne nicht so stark zurückgehen sollten, sind die Vorstände aus rechtlichen Gründen gezwungen, solche Warnungen herauszugeben. Ansonsten hätten Sie im Fall des Falles, die Gefahr nicht richtig eingeschätzt und fahrlässig gehandelt. Das wird dann wahrscheinlich der Zeitpunkt sein, dass die Analysten den DAX neu bewerten müssen. Somit sind wir aktuell noch gar nicht in dem Bereich einer gerechten Bewertung.

Euro steigt – Öl fällt

Dass der Ölpreis unter Druck geraten ist, ist sicherlich jedem einleuchtend. Die kommenden Produktionsausfälle führen zu einer großen Rohöl-Schwemme am Weltmarkt. Die Produktionskontingente sind zwar zurückgefahren worden, aber der Verkaufsdruck besteht weiterhin am Markt. In der nächsten Zeit sind in Übertreibungsfällen sicherlich Preise des WTI (Crude Oil) unter der 40 Dollar-Marke möglich. Mit der Zuspitzung der Lage hat der Euro kräftig gegenüber dem US-Dollar zulegen können. Über 300 Pips und ohne nennenswerte Gegenbewegung legte er in wenigen Tagen zu. Auch die wichtige Marke von 1,1000 ist heute im asiatischen Handel gebrochen worden.

Normalerweise würde man das Gegenteil vermuten: In Krisenzeiten neigt der Dollar meist zur Stärke. Aber aktuell kommt sehr viel heimisches Geld wieder aus Asien und den USA nach Europa zurück. Dieses Kapital stammt zum Teil auch von den starken Wertpapierverkäufen, die das vorher gebundene Kapital wieder frei machen.

So kritisch die Lage auch ist oder auch werden kann, sollten dennoch die möglichen Unterstützungen und Widerstände beim Dax aus charttechnischer Sicht bekannt sein. Selbst in panischen Märkten gibt es Gegenbewegungen mit einer hohen Volatilität. Aus markttechnischer Sicht befindet sich der DAX mit klaren Verkaufssignalen (rote Kreise) in einem beginnenden Abwärtstrend. Dabei ist die erste signifikante charttechnische Unterstützung bei ca. 11.393 Punkten zu erkennen. Sollte diese zukünftig auch nicht gehalten werden können, dann ist für den DAX der Weg mehr oder weniger bis ca. 10.371 Punkte frei. Im Fall von Erholungen ist aus der ursprünglichen Unterstützung bei 12.449 Punkten jetzt der Widerstand geworden.

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Der Dax derzeit in schwerem Fahrwasser

Der Dax in Zeiten des Coronavirus

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Aktien

Börse in Kanada geschlossen – was lernen Sie daraus?

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Angst vor Verlusten? Stopps bieten keine wirkliche Sicherheit

Viele Anleger und Trader denken, mit einem Stopp, vielleicht sogar nur einem mentalen, seien sie bereits auf der sicheren Seite an der Börse. Das stimmt schon nicht in „normalen“ Börsenzeiten, erst recht aber nicht im Krisenmodus wie derzeit. Die untertägige Schließung der Börsen des Betreibers TMX gestern in Kanada aufgrund angeblicher technischer Probleme zeigt, dass dieses Art von Risikomanagement keinesfalls ausreicht. Denn wer nur auf Stopps setzte, hat nun an kanadischen Börsen das Problem, überhaupt nicht handeln zu können.

Stopps funktionieren meistens, sind aber keine verlässliche Absicherung

Stopps sind ein wichtiges Instrument der Risikokontrolle und Risikovorsorge. Wer einen Stopp platziert hat, wird in den meisten Fällen damit nicht auf dem falschen Fuß erwischt. Positionen werden ohne eigenes Zutun beim Erreichen der eingestellten Kurse geschlossen. Das ist ein praktisches und meistens hilfreiches Instrument an der Börse.

Doch schon in normalen Zeiten zeigen sich öfter die Probleme von Stopps. Ein Stopp wird nicht zum eingestellten Stopp-Kurs ausgeführt, sondern zum nächstbesten Kurs. Der nächstbeste Kurs muss überhaupt nichts mit dem eingestellten Stopp zu tun haben. Wenn das Orderbuch leer ist, kann es auch passieren, dass nach Auslösen des Stopps der Kurs von 50 Euro auf 0,01 Euro fällt und die Order dann ausgeführt wird. Lachhaft unrealistisch? Nun, exakt das passierte einigen Tradern 2015 bei der Aufhebung des Mindestkurses im Schweizer Franken. Das gleiche passierte auch beim Flash Crash 2010, als zum Beispiel die Aktien von Accenture oder Procter & Gamble zu einem Kurs von einem Cent gehandelt wurden.

Ein Problem sind Stopps auch im nächtlichen Handel. Ständig kommt es vor, dass außerhalb der Handelszeiten der Börse kursrelevante Informationen veröffentlicht werden, und seien es nur die Quartalszahlen des Unternehmens. Am nächsten Morgen eröffnet der Markt dann unter Umständen weitab des eingestellten Stopps. Statt für 20 Euro können Sie dann vielleicht nur noch für 10 Euro verkaufen. Gibts nicht an der Börse? Dann schauen Sie sich mal die Aktie von Stamps an. Am 20. Februar eröffnete die Aktie mit einem Gap up von 36 US-Dollar bei 131,79 US-Dollar. Wer seinen Stopp zum Kauf bei 96 US-Dollar platzierte, wurde am Morgen also 35,79 US-Dollar schlechter ausgeführt. Am 9. Mai 2019 ging es übrigens in die Gegenrichtung mit einem Gap down von 41,27 US-Dollar. Oder am 22. Februar ebenfalls ein Gap down von vollen 108,08 US-Dollar. Solche Gaps können einen Trader über Nacht ruinieren.

Die heutige Schließung der kanadischen TSX Börsenplätze des Betreibers TMX zeigt eine weitere Gefahr auf: Stopps werden gar nicht ausgeführt. Angeblich gäbe es einen technischen Fehler. In Kanada ist es die Technik, in China wurden nach dem Ausbruch des Coronavirus Verkäufe kurzerhand gleich ganz verboten. In diesen Fällen nützt also auch kein Stopp.

Diversifizierung und gekaufte Absicherung senken Ihre Risiken!

Risikomanagement muss also an anderer Stelle ansetzen, um effektiv zu sein. Wenngleich Stopps in 99% der Fälle effektiv arbeiten, so reicht das eine Rest-Prozent oder auch nur 0,01% aus, um ein Depot zu vernichten. Um die Risiken zu begrenzen, sollte an der Börse also neben Stopps auch das Mittel der Diversifizierung genutzt werden. Wer in seinem Depot möglichst unkorrelierte Werte versammelt, läuft weniger Gefahr, von einer Kursbewegung wie der dieswöchigen auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Unkorreliert heißt dabei nicht, dass Sie auf steigende und fallende Kurse gleichzeitig setzen sollen. Es reicht, wenn die Kursbewegungen der Werte in Ihrem Depot möglichst wenig miteinander zu tun haben. Es gibt immer Werte, die steigen, wenn alle anderen an der Börse crashen. Am Donnerstag stieg beispielsweise die Aktie von 3M um 0,8%, während der Dow Jones um 4,4% abstürzte.

Am besten gelingt die Risikostreuung, wenn dabei verschiedene Anlageklassen berücksichtigt werden. Darüber hinaus kann eine Depotabsicherung auch mittels Optionen aussichtsreich sein. DAX-Optionen waren bis vergangene Woche noch sehr günstig bepreist und wären angesichts der Allzeithochs eine preiswerte Depotabsicherung gewesen.

Noch ein Tipp aus eigener, schmerzvoller Erfahrung: Mit Options-Absicherung meine ich gekaufte Optionen, keine verkauften Calls für ein Long-Depot. Verkaufte Calls für ein Long-Depot sind höchstens eine Form der Rendite-Optimierung, aber keine Absicherung. Als 2015 der Wechselkurs des Schweizer Frankens freigegeben wurde, schoss die implizite Volatilität mit dem fallenden EUR/CHF Kurs derart in die Höhe, das selbst verkaufte Calls tief im Minus landeten, die bei fallenden Kursen eigentlich ein quasi-sicherer Gewinn gewesen wären. Da der Broker den durch die hohe Volatilität gestiegenen Rückkaufkurs jedoch für seine Marginberechnungen nutzte, hagelte es einen Margin Call. Und die Position, die unter normalen Umständen ein satter Gewinn gewesen wäre, wurde mit Verlust geschlossen.

Helfen an der Börse Stop loss-Orders immer?

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