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Aktienmärkte: „Der Gaul wird geritten, bis er tot umfällt!“

Die Märkte warten auf die morgigen US-Arbeitsmarktdaten, aber vor allem auch auf die US-Berichtssaison. Dazu gute Anmerkungen von Jochen Stanzl, der meint: „Der Gaul wird solange geritten, bis er tot umfällt“..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Die Märkte warten auf die morgigen US-Arbeitsmarktdaten, aber vor allem auch auf die US-Berichtssaison. Dazu gute Anmerkungen von Jochen Stanzl, der meint: „Der Gaul wird solange geritten, bis er tot umfällt“:

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An der Wall Street geht man davon aus, dass wir die Marke von 23.000 Punkten sehen werden:

Ronald Gehrt sagt: der Dax hat sein Ziel erreicht, jetzt müssetn die Bullen nachfassen:

Und abschließend die Einschätzung von DrMartin Kawumm:


Foto: Dietmar Rabich, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28683233

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    5. Oktober 2017 10:22 at 10:22

    Der Gaul wird solange geritten,bis er tot umfällt!Das erinnert mich stark an meine Kind&Jugendzeit weit im letzten Jahrtausend.In den diversen Western überfielen irgendwelche Outlaws Züge,Postkutschen und Staatsbanken(bei letzteren ist es zumindest heute andersrum) und flohen meist in die amerikanischen Wüsten,wo sie sich vor Verfolgung sicher fühlten!Die Satteltaschen voller Geld,super eigentlich.Blöd nur,dass irgendein Provinzsheriff ausgerechnet die Wasserflaschen getroffen hatte.So kam’s meist zum leicht abgewandelten Spruch der Cree:Erst wenn…ihr am Verdursten seid,werdet ihr merken,dass man Geld nicht trinken kann!!!

  2. Avatar

    r00ky

    5. Oktober 2017 10:33 at 10:33

    Apropos Gaul:
    Es gibt jetzt ein Portal für „Grüne Investmentfonds“: https://www.geld-bewegt.de/

    Wäre vielleicht mal eine genaue Untersuchung (Artikel?) wert.

  3. Avatar

    Dirk Steller

    5. Oktober 2017 10:46 at 10:46

    Alles was hoch fliegt, muss irgendwann wieder runterkommen. Außer man ist schwerelos. Beachte man die Naturgesetze auf unserer Erde, wird der Absturz der Indices um so tiefer ausfallen. Danke an Jochen Stanzl, der sich in den letzten Jahren prima entwickelt hat. Und wenn er schon solche Aussagen macht, dann ist Gefahr im Verzug. Nur das der Gaul noch Krebs im Endstadium hat. Unser Finanzsystem wächst nun einmal exponentiell, wie der Krebs. Auweia. Die Schlips- und Kofferträger im Finanzsystem tun mir jetzt schon leid, wenn sich herausstellt, dass alles nur eine Fatamorgana war und das Pferd nichts mehr zu trinken bekommt. Am Ende erleidet das Tier einen qualvollen Tod.

  4. Avatar

    Dreistein

    5. Oktober 2017 11:21 at 11:21

    Der Gaul ist schon lange Tod, die Zentralbanken haben ein Zombie daraus gemacht, das große Geschrei kommt erst wenn der Zombie anfängt zu fressen.

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

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