Folgen Sie uns

Aktien

Aktienmärkte: Der Geldsegen als Droge – Gold könnte die Lösung sein

Die Aktienmärkte werden sich schon zeitnah in einem völlig anderen, einem völlig konträren Umfeld wiederfinden..

Avatar

Veröffentlicht

am

Die Finanzmärkte und im Speziellen die Aktienmärkte wägen sich zur Zeit in absoluter Sicherheit. Dieser Eindruck vermittelt zumindest der Blick auf die jeweiligen Charts. Angesichts stetig steigender sensibler als auch latenter Arbeitslosenzahlen – allein in Deutschland verzeichnen wir aktuell 11,6 Millionen Kurzarbeiter – scheint das Verhalten der Börsianer irrational, für den normalen Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar.

Als einen Grund hierfür kann man natürlich die Alternativlosigkeit, bedeutet fehlende Anlagemöglichkeiten (auch als „TINA“ bezeichnet), ins Feld führen. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet offenbart sich eine völlig andere Facette, offenbart sich die eigentliche Schwachstelle der aktuellen Phase. Die Märkte stehen unter Drogen! Die Droge hat einen uns allen bekannten Namen: Geld!
Geld welches völlig unkontrolliert und schon fast in krimineller Art & Weise von den jeweiligen Zentralbanken auf die natürlich glückseligen Finanzmärkte geschwemmt wird.

Der irrsinnige Geldregen oder auch Segen übernimmt dabei die Aufgabe eines Vorhanges, welcher den Blick auf die reale Bühne verwehrt. Das dieses „schöne“ Spiel nicht endlos betrieben werden kann, musste schon im Jahr 1401 anhand des völligen Zusammenbruchs des Geldsystems ein chinesischer Kaiser feststellen. Geschichte wiederholt sich und so steht der Ausgang dieser kranken Phase bereits heute schon fest. Zusätzliches Wasser auf die Mühlen wird durch die implodierenden Steuereinnahmen, aufgrund der sich aktuell dramatisch verschärfenden Rezession, gegossen.

Die Aktienmärkte werden sich schon zeitnah in einem völlig anderen, einem völlig konträren Umfeld wiederfinden. Die Frage ist nur, welches Flair dann diese Atmosphäre verströmt. Völlig unstrittig sollte diesbezüglich sein, dass das sogenannte Konjunkturprogramm seine ureigene involvierte Wirkung ganz klar verfehlen wird. Mit etwas Glück versteht sich. Meiner Auffassung nach, wird sich diese völlig übereilte und zudem noch sinnfreie Maßnahme in seiner Wirkung umkehren und nochmals Öl ins Feuer des desaströsen Umfeldes gießen.

Der Eurostoxx Bankensektor zeigt, auf welch dünnem Eis die Aktienmärkte stehen

Der Eurostoxx Bankensektor (ISIN: EU0009658426)

Der Blick auf den Chart des Eurostoxx-Banken-Sektors zeigt das Desaster auf. Lauf Politik sind die meisten Banken systemrelevant und müssen resultierend daraus um jeden Preis gerettet werden. Selbst die für sich genommen leicht optimistisch eingestellte Software „Elwave“ blickt diesbezüglich etwas skeptischer in die Zukunft, wie der Chart es zeigt. Geld und Wert sind nun mal zwei völlig verschiedene Seiten. Man kann den Geldknopf drücken, so oft man will –  werden keine Werte geschaffen, fällt das Papiergeld auf den naturellen Papierwert zurück, ganz gleich wie groß die aufgedruckte Zahl auch ist.

Die Aktienmärkte werden, laut den großen Wirtschaftslehren, unweigerlich in eine gigantische Korrektur biblischen Ausmaßes einmünden. So zumindest den Lehrbüchern folgend. Vielleicht stehen wir momentan an einem Wendepunkt, dessen Avancen eine gänzlich andere Sprache sprechen. Die großen Nationen, allen voran Russland; China und die USA stocken seit Jahren ihre Goldbestände auf.
Diese Tatsache lässt auf die Einführung eines völlig neuen Währungssystems, den Goldstandard, schließen. Allein dieser Schritt könnte das ansonsten ultimative Massaker an den Finanzmärkten verhindern. Opfer wird es im Zuge dessen dennoch geben, so wie beispielsweise unser geliebter Euro. Hoffen wir auf ein schnelles Ende und nicht auf ein unendliches Siechtum.

Die Aktienmärkte wandeln auf einem schmalen Grad

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Pessi- Realist

    29. Juni 2020 11:38 at 11:38

    Guter Bericht wo nicht nur Charttechnik ,sondern auch die fundamentale Situation wieder einmal beleuchtet wird.Eines ist sicher, der US Dollar wird den Status als Weltwährung verlieren u.somit wird auch die USA als Schwellenland mit der überzogenen Leitbörse einbrechen. Da jetzt das erste Mal alles global ist, ( auch Rezession u.Pandemie) werden die Folgen stärker sein u.länger dauern als sich die V- Träumer erhoffen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

weiterlesen

Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, . Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Aktien

So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen