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Aktienmärkte: Die Asien-Rampe! Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte zeigen heute ein typisches Muster, allerdings in Extremform: Starke Anstiege vor allem gegen Ende des asiatischen Handels – dann aber passiert während des Kassa-Handels an der Wall Street nicht mehr viel (mit Ausnahme des Nasdaq, der von der Euphorie gegenüber Amazon und Tesla profitiert). Diesmal sind es aber wohl nicht Algos von Hedgefonds, die dafür sorgten, dass 90% der Kursanstiege vorbörslich passierten – sondern die chinesische Propaganda, die Kleinanleger in die Aktienmärkte treibt. Scheinbar will es China den Amerikanern offenbar gleichtun: über eine Blase der Aktienmärkte gleichzeitig die Wirtschaft zu stimulieren über den Konsum (weil die Menschen auf dem Papier reicher sind).

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17 Kommentare

17 Comments

  1. Avatar

    ShortistMord

    6. Juli 2020 19:47 at 19:47

    @M.Fugmann, das war ja wieder ein schönes Wortspiel: …” von den Amerikanern siegen lernen, heisst Blasen lernen…” eine sehr gelungene Formulierung :-)

  2. Avatar

    Marcus

    6. Juli 2020 20:01 at 20:01

    Amazon hatte vor den letzten Quartalszahlen 25% zugelegt, weil die Wallstreet traumhafte Gewinne erwartet hat. Dann war der Gewinn schwächer ala erwartet, die Aktie war einen Tag im Minus und ist seitdem weitere 35% gestiegen. KGV 150, und nach den nächsten Zahlen entweder deutlich höher oder sogar negativ. Grösste Bubble ever!

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    Kritisch on fire

    6. Juli 2020 20:30 at 20:30

    Schönene Abend!
    Interessante These von Hr. Rudolf Brenner (CEO Philoro) wurde am Wochenende verbreitet. Er meint informationen darüber zu haben, dass sich der massive Anstieg bei neuen US-Klein-Händlern aus Personen welche bei Sportwetten bisher aktiv waren rekrutiert, da ja die Sportveranstaltungen und damit die Wettangebote deutlich gesunken sind. So haben also diese Sportwetten-Zocker die Börsen entdeckt. Eine, wie ich meine durchaus interessante Perspektive.

    • Avatar

      Lausi

      7. Juli 2020 08:02 at 08:02

      @Kritisch on fire: Ist ja im Prinzip auch die gleiche “Soße”: Man versucht halt durch bestimmte Infos eine etwas größere Gewinnchance als am Roulettetisch zu haben (d.h. etwas was über den puren Zufall hinausgeht).

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    Peter Sallister

    6. Juli 2020 21:03 at 21:03

    Die Asien-Rampe. Nachts wenn Buffet und andere schlafen schraubt das Plunge Protection Team unter vermutlich besonders günstigen Vorzugsgebühren in Asien an den Indizes, natürlich in Richtung Norden.
    Zu gerne würden wir sie dabei überraschen, die Türe aufreißen und sie anbrüllen: “Ihr gottverdammten Manipulierer, haben wir Euch endlich!”

    Wir gehen ein, zwei Schritte zurück, betrachten mehr das Ganze und werden ruhiger. Ob PPT, ob Robin Hood, die Kurse können jetzt nur steigen. Es geht gar nicht anders. Es ist unvermeidlich. Warum?

    Sagen wir mal 65 % der potentiellen Anleger warten seit 2 Monaten auf einen neuen Crash aufgrund der lauen oder besser gesagt beschissenen Wirtschaftsdaten. Wo man wieder einsteigen könnte. Was ist nun das Problem? Keiner verkauft, jeder warten auf die “Dummen” die die Schweinearbeit verrichten Kurse in die Tiefe zu drücken. Jeder guckt zum anderen: “Warum verkauft der Depp denn nicht endlich?” Nein , er verkauft nicht, es ist zum Verzweifeln.

    Nein, so geht Börse wirklich nicht. Eine Mehrheit will gewinnen und wartet darauf, daß irgendwelche “doofen Unbekannte” unter eigenen schweren Verlusten den Dow auf 15.000 prügeln.

    Börse geht anders. Die abwartenden 65 % müssen sich den Robin Hoodern anschließen. Am 9. Juni wäre es fast so weit gewesen. Meister Fugmann schwankte, überlegt das Überlaufen. Ex-Pimco El Erian wollte gerade überlaufen. Ich habs genau verfolgt.

    Genau in diese Richtung muß es gehen wenn überhaupt wieder jemand, aber nicht alle, gewinnen können.
    Von den 65 % müssen 4/5 in das Lager “Wir sehen bald überall neue Höchststände” wechseln und mithelfen, das Ziel umzusetzen. Wenn dann 80% gemeinsam das Lied “Ein Tag so wunderschön wie heute” schmettern kommt die Zeit der restlichen 20 %, den künftigen Gewinnern.
    You got it?

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      Scheer

      7. Juli 2020 06:31 at 06:31

      Guter KOmmentar, vermutlich haben Sie sogar Recht.

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    Torsten

    6. Juli 2020 21:08 at 21:08

    Die Bären dürfen weiter am Strand die Sonne genießen.

    Frage in die Runde, was stimmt hier nicht?

    Umsatz / Gewinn / Börsenwert
    25 Mrd USD / -0,9 Mrd USD / 246 Mrd USD – TESLA
    129 Mrd USD / +13,0 Mrd USD / 206 Mrd USD – TOYOTA
    270 Mrd USD / +15 Mrd USD / 75 Mrd USD – VW

    Die VW Aktie müsste deutlich über 1000 USD kosten, mindestens 10 mal so viel wie jetzt.

    Anzahl verkaufter PKW 2019
    VW 10,9 Mio
    Toyota 10,7 Mio
    Tesla 0,36 Mio

    Toyota und VW verkaufen je fast 30 mal soviele Autos wie Tesla haben aber nur 10 mal soviel Umsatz.

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      Hesterbär

      7. Juli 2020 01:21 at 01:21

      @Torsten
      Ich glaube, der Umsatz von Toyota müsste eher doppelt so hoch sein. 129 Mrd. USD kommt meines Wissens nicht hin.

    • Avatar

      Lausi

      7. Juli 2020 08:24 at 08:24

      @Torsten: Wenn die Kurse in eine Fahnenstange übergehen, ist sowieso alles irrational! Zum Glück bin ich mit einem Optionsschein und nicht mit einem k.o.-Zerti bei Tesla short – mit einer Laufzeit bis 2021…

      • Avatar

        Scheer

        7. Juli 2020 10:16 at 10:16

        Genau mein Gedanke!

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    Marko

    6. Juli 2020 22:21 at 22:21

    @Peter Sallister

    “Sagen wir mal 65 % der potentiellen Anleger warten seit 2 Monaten auf einen neuen Crash aufgrund der lauen oder besser gesagt beschissenen Wirtschaftsdaten. Wo man wieder einsteigen könnte. Was ist nun das Problem? Keiner verkauft, jeder warten auf die “Dummen” die die Schweinearbeit verrichten Kurse in die Tiefe zu drücken. Jeder guckt zum anderen: “Warum verkauft der Depp denn nicht endlich?” Nein , er verkauft nicht, es ist zum Verzweifeln.”

    Und genau das ist der Fehler, wann fällt der Kasten hier endlich ? Es geht ja noch immer und immer weiter nach oben ? Die sollen doch endlich verkaufen ?!

    Weil der Markt durch diesen massiven Dropdown im Februar / März in Schieflage geraten ist.

    Handelt den Markt so, wie er ist, schaut auf die Charts, natürlich auch auf die Fundamentaldaten.

    Gut ich bin ein sogenannter “Longbrüller” ;) :D

    • Avatar

      Lausi

      7. Juli 2020 08:19 at 08:19

      @Marko: Genau aus diesem Grund, da ich auf die Charts, die Fundamentaldaten und sonstige Indikatoren schaue bin ich ein “Shortbrüller” ;-) Ja gut, der Bufu und der Anleihenmarkt, ich weiß schon, aber das ist ja auch nicht alles (s. Feb/März-Crash).

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    leftutti

    6. Juli 2020 23:35 at 23:35

    Das mit dem reicher-Sein wird aber auch immer komplizierter. Ist man auf dem Papier reicher, zählt es faktisch nichts. Liquidiert man seinen Fantasie-Papier-Papierreichtum an der Börse, landet er erst einmal virtuell auf Konten und zählt gleich zweimal nichts. Hebt man den virtuellen Reichtum vom Konto ab, ist es wieder nur Papier, wenn auch bedruckt und physikalisch fassbar. Tauscht man physisch-bedrucktes Papier gegen Edelmetalle, Betonbuden oder sterbende Wiesen und Wälder, könnten diese enteignet werden oder unangenehme Pflichten mit sich bringen.

    Seitdem das sozialistisch-planwirtschaftliche Universal-Multi-Virus auf Klima, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und die Gehirne von 95% der Bevölkerung übergesprungen ist, verdorren und erodieren Freiheit, Werte und Prinzipien, ja sogar die in Stein gemeißelten Helden der Geschichte.

    Der Zeitpunkt ist gekommen, zu einer ungehemmt hemmungslosen und freien Börse und Finanzwirtschaft im Bugatti Chiron ohne Politik, ohne Bürger, ohne Umwelt und Klima zurückzukehren. Lange und grundlos mussten Börsen und Märkte darben, wurden Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Finanzen und Politik unterdrückt, verdächtigt und verfolgt. Back to the roots, vor Merkel, Schröder und Kohl war alles besser. Uuups, da waren noch zwei Kommunisten am Werk, aber davor war wirklich alles super.

  8. Avatar

    Marko

    7. Juli 2020 00:25 at 00:25

    Seht euch das mal an :

    https://www.onvista.de/news/die-weltboersen-sind-nach-gaengiger-definition-wieder-im-bullenmarkt-375320227

    “Die Tatsache, dass sich rund drei Viertel der Weltbörsen bereits wieder definitionsgemäß in einer Aktienhausse befinden, wird aktuell mit großer Skepsis betrachtet. Obwohl ein Anstieg von mindestens 20% seit dem letzten 52-Wochen-Tief den Beginn eines Bullenmarktes, und vice versa kennzeichnet.

    Der Prozentsatz der Börsenteilnehmer, die weiterhin von einer “Bear Market Rallye” (Erholung in einer längerfristigen Aktienbaisse) sprechen, bleibt trotz der Indexsteigerungen erstaunlich hoch.”

    Für uns “Longbrüller” ist sowas natürlich nicht so schlecht. Aber o.k., liebe Bären, es ist Eure Entscheidung und euer Geld, macht was draus.

    Ihr werdet Eure Short-Chancen bekommen, keine Frage…

  9. Avatar

    Ponzini

    7. Juli 2020 05:47 at 05:47

    Wenn 30% aller Aktien einmal verkauft würden ( ohne Notenbankstützung) würden die Preise um 60 bis 70% fallen, was dann dem Marktpreis entsprechen würde.Man probiert das Ponzi-System am Leben zu erhalten.
    Aber wie Dr. Hesterbär schon oft sagte: Es hat u.wird auch nie funktionieren.

  10. Avatar

    Bilanzkünstler

    7. Juli 2020 06:06 at 06:06

    @Torsten,Den Vergleich auf den gemeinsamen Nenner gekürzt.
    Tesla verkauft 1 Auto mit Verlust u. andere Firmen verkaufen 30 Autos mit Gewinn. Auch dieses Märchen wird „WIRECARDÄHNLICH“ enden.
    Dass eine Tesla zusammen mit KGV König Amazon den Nasdaq u.somit die ganzen Weltindizes treiben,kann nur noch den Endspurt des tödlichen Notenbankenspiels bedeuten.
    Es ist doch töricht wenn man Aktien wegen der Rendite als alternativlos bezeichnet, man aber Aktien kauft ,die keine Gewinne machen oder ein KGV von 160 haben.

    • Avatar

      Scheer

      7. Juli 2020 11:42 at 11:42

      Tesla – Quelle NASDAQ
      Price/Earnings Ratio
      label value
      2019 Actual -278.78
      2020 Estimates -2449.25
      2021 Estimates 162.7
      2022 Estimates 76.33

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Die Aktienmärkte der Wall Street rutschten gestern zum Handelsschluss deutlicher ins Minus – Grund dafür war die Sorge vor der “fiskalischen Klippe”. Denn es wird nun immer wahrscheinlicher, dass es noch lange dauern könnte, bis es eine Einigung zwischen den US-Demokraten und den US-Republikanern geben wird in Sache neuem Stimulus – schon innerhalb der US-Republikaner gibt es starke Differenzen. Als Faustregel kann gelten: je länger es bis zu einer Einigung dauert, umso schlechter für die US-Wirtschaft – und umso schlechter für die Aktienmärkte! Heute im Fokus die Fed-Sitzung und die Anhörung der Chefs der großen US-Tech-Konzerne – aber faktisch warten alle auf den “Super-Donnerstag”..

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